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Kriegsbesoffen bis zum Wahnsinn

Der Startschuss der Sicherheitskonferenz in München ist gefallen. Der Bayerische Hof in München ist weiträumig abgesichert wie Fort Knox, als wolle man dort eine Generalinventur weltweiter Dollar- und Eurobestände durchführen. 

Das ist natürlich ein wenig übertrieben. In Wahrheit geben sich dort all jene verantwortungsvolle Persönlichkeiten und Staatsführer ein Stelldichein, die, um einmal die sedative Rhetorik unserer Haltungsmedien zu bemühen, ihre Bürger vor dem Russen beschützen.

Mit großem Tamtam ist nun auch King Wolodymyr eingetroffen. Für den professionellen Geld- und Waffenschnorrer ist München und der kriegsaffine Massenauflauf eine potentielle Goldgrube. Selbstredend ist nicht nur unser aller Bundes-Boris anwesend, eine aus dem Blickwinkel des Ukrainers die „Fleisch gewordene Superkuh“, deren enorme Milchleistung inzwischen legendär ist. Aber Boris steht ja nicht alleine auf der Münchner Melkanlage. Olaf, die Aktentasche, wird auch erwartet.

Auch wenn Deutschland dem tapferen Recken etwa über 73 Milliarden Euro an Geldmittel, Waffensystemen und sonstigen Hilfsleistungen hat zukommen lassen, ist das natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Da sind kritische Stimmen aus dem rechtsradikalen Umfeld, man hätte mit diesen Milliardensummen sämtliche Schulen, Straßen, Krankenhäuser in Deutschland, sowie die Bundesbahn und die Rentenkassen sanieren können, kontraproduktiv und bösartig.

Vergessen wir nicht: Es geht bei der Konferenz in München um unser aller Sicherheit, die natürlich unter strikter Einhaltung einer ausgefeilten  Kriegsrhetorik ausgelotet und deren Ergebnisse später in geeigneter Form dem Bürger zur Kenntnis gebracht werden soll. Hierfür hat man eigens Sprachwissenschaftler engagiert, um die Kosten der Kriegsbotschaften in einer semantisch unverdächtigen Form für die Öffentlichkeit vorzubereiten. Anschließend werden sie an die bereits vorhandene Panikbereitschaft deutscher Bürger angepasst, optimiert und für unsere Öffentlich-Rechtlichen sendungsfähig gemacht. Doch das nur am Rande.

Im feierlichen Rahmen wird unserem "Korruptionsbeauftragten" aus der Ukraine das gemeinsam in Berlin unterzeichnete Papier über ein „bilaterales Abkommen“ übergeben. Es handelt sich flapsig ausgedrückt um eine Art bedingungslosen Beistandspakt Deutschlands. Sozusagen ein Suizidalübereinkommen mit der Ukraine. 

Gut gut, deutsche Bürger werden in solchen Fragen nicht konsultiert oder gar vorher informiert, um zu verhindern, dass sie vor einem bevorstehenden Atomschlag seitens Putin massenhaft auswandern. Schon deshalb müssen solche schwerwiegenden Enscheidungen vom Kanzler höchstselbst und in vertraulicher Atmosphäre getroffen werden. Anschließend eilt dann der ukrainische Potentat nach Paris, um dem französischen Präsidenten eine ähnliche Vereinbarung abzuringen und ihn im Anschluss zu fleddern. 

Wie man hört, wird bis zum Zeitpunkt des Nato-Eintritts der Ukraine, Deutschland mit dem gesamten Staatsvermögen, einschließlich der Übereignung aller Kriegswaffenbestände unserem Wolodymyr den Rücken freihalten. Ich sehe es noch kommen, dass er eines Tages in seinem neuen Exil in Rottach-Egern am Tegernsee eine Villa bezieht, weil ihm Putin und der KGB auf den Fersen sind. Aber bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit. Noch stehen ein paar Häuser in Kiew.

Ach, was soll ich sagen, das ist natürlich eine düstere Prognose, die insbesondere von Olaf, Kathrin, Anton und diesem Herrn Kiesewetter jetzt nicht so gerne gelesen wird. Aber seien wir ehrlich. So, wie ich die Sache einschätze, wird den Ukrainern, mit Ausnahme natürlich unser Wolodymyr, auf Dauer gesehen ein ähnliches Schicksal beschieden sein, wie den Menschen im Gaza. Trümmerlandschaften, soweit das Auge reicht. Aber Hauptsache, "ER" bleibt gesund und vermögend.

Deshalb sind bei der Konferenz auch unsere "Neu-Dschihadisten" der grünen Fraktion anwesend und drängeln sich mit großem Engagement an die Kriegsfinanzierungsfront. Noch vor wenigen Monaten haben sich die grünen Pazifisten von der menschheitsvernichtenden Gefahr der Atomkraftwerke verabschiedet. Heute fordern sie gemeinsam mit Verve, allem Nachdruck und mit martialischem Vokabular die atomare Massenvernichtungswaffe für Deutschland.

Nun ja, der gewöhnliche Bürger versteht natürlich nicht immer die komplexen Ergebnisse des „Brainless Stormings“ unserer progressiven Umweltpartei. Die dynamische Abwanderung von Wählern und die nachlassende Beliebtheit der Grünen hat die Führungsspitze dazu bewogen, Grüne Politik neu zu denken. Die Warnungen vor atomarer Verseuchung, tödlichen Emmissionen, Weltuntergangsdrohungen, Klima-Gau und rassistischer Genderverweigerung konnten die Bürger noch nicht so richtig überzeugen, geschweige denn in die Kine zwingen oder zu einem anderen Verhalten zwingen. 

Dieses Dilemma begründen die Grünen auch damit, dass bislang in ihren Reihen und auch im Präsidium die Grundüberzeugung vorherrschte: „Besser erfroren als verstrahlt“. Wie bekannt, führte dieses Mantra zwingend zur endgültigen Abschaltung aller AKW’s. Jetzt stellen wir fest, bei den Koalitionären ist die Erkenntnis gereift und sie sind einen Schritt weiter. 

Die Bürger sollen und müssen mitgenommen werden. Die neue Zielansprache heißt nunmehr: "Ökologisch vertretbare Atomschläge für eine gesunde und lebenswerte Zukunft.“ Das versteht jeder und wird vermutlich auch von der deutschen Bevölkerung mehrheitlich unterstützt. 

Dazu passen die flankierenden Maßnahmen der Grünen, da sie selbst im Falle maximaler Verseuchung gleichzeitig auf unsere Umwelt achten, vorhandene Schadstoffe und giftige Emmissionen, wie beispielsweise unsere Co2schwangere Luft, in kristallklaren Sauerstoff verwandeln und die sorglose Verwendung von Diesel kategorisch verbieten. Die Sensibilisierung für die wahren Menschheitsgfahren ist der große Schritt in die Zukunft. Dass wir gegebenenfalls auch in einem atomaren Winter auf fossile Brennstoffe verzichten, um unsere Wohnung zu wärmen, muss hier als "no go" nicht näher erörtert werden.

Denn es muss jedem klar sei: Wir Deutsche sind der Garant für das Überleben Wolodymyrs. Putin darf unter keinen Umständen gewinnen und wir brauchen die Bombe. Schon deshalb haben wir die verdammte Pflicht, nicht nur zu überleben, sondern auch für den Frieden zu schuften, ordentlich Steuern abzuführen und notfalls auch in Russland einzumarschieren. 

Dabei sollten wir eines nicht außer Acht lassen: Die Wirtschaftsexperten der USA schätzen die Kosten des Wiederaufbaus der Ukraine schon jetzt auf 1 Billion Dollar. Da bedarf es schon einer gewissen Motivation aller Bürger und die verstärkte Unterstützungsleistung unseres Landes, wenn alles wieder gut werden soll.

Ich sags mal so: Wer, wenn nicht wir, soll Wolodymyrs Hals retten, "bevor der Russe" kommt. Auf "den Ami" jedenfalls können wir nicht warten, bis er mal endlich aus den Puschen kommt und im Gegenzug Europa in Schutt und Asche legt.   

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Kommentare

  1. Man muss unweigerlich an Christopher Clarkes "Schlafwandler" denken. Man hört derzeit nichts von ihm, obwohl er noch in Cambridge lehrt. Als Historiker braucht er wohl einen größeren zeitlichen Abstand zu den derzeitigen politisch-moralischen Volten.
    Der Chujewer Komiker wurde außer mit Boulette in Berlin und Frikasee in Paris abgefüttert mit Absichtserklärungen, wonach weiterer entbehrlicher Nato-Schrott zur Entsorgung in den galizischen Orkus verschoben wird. Jetzt ist er das Maskottchen der Münchner Unsicherheitskonferenz.
    Zur atomaren Schizophrenie sei angemerkt, das Politik NIE logisch argumentiert und dann auch noch danach handelt. Im Vordergrund steht immer der erzwungene Kompromiss mit dem Feind des Feindes.

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    1. ja, das ist wohl so. Fragt sich nur, mit wie vielen Schnürchen Wolly, die Marionette, geführt wird.

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