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Werbung, Propaganda und Dummheit – sie bewegen die Welt

In den letzten beiden Jahrzehnten wird jedem immer klarer: Man kann drei lebensbeeinflussenden Suggestionen nicht mehr entrinnen. Der Werbung. Der politischen Propaganda. Der Dummheit. Versuchen Sie es erst gar nicht, lieber Leser. Es wäre ein Wettlauf, den Sie verlieren.  

Selbst, wenn Sie sich dazu entschlössen, mit Sack und Pack, und je nach künstlerischer Neigung oder Hobby, mit Ihrem Klavier oder Ihren Lieblingsbüchern auf eine große Eisscholle umzuziehen, die des beschissenen Klimas wegen vor kurzem ins arktische Gewässer geplumpst ist, können Sie nicht sagen, Sie seien vor der Dummheit oder der Propaganda gerettet. Sie müssen jederzeit damit rechnen, dass Sie von irgendeinem dämlichen Krabbenfischer entdeckt, „gerettet“ und von ihm mit Gewalt an Land gebracht werden. Dort allerdings wird man Sie für einen durchgefrorenen Idioten halten und Ihnen eine Zwangsjacke verpassen.

Doch zurück zum Thema. Die Werbe- und Propagandawelt, in der wir uns befinden, hat furchterregende Dimensionen angenommen und funktioniert optimal im Zusammenwirken mit der Mehrheitsdummheit. Die genannten drei Parameter haben sich zu hochmodernen und sehr effektiven, mentalen  Zwangsjacken entwickelt, die wir uns alle, ohne Ausnahme und ohne Widerspruch längst selbst angelegt haben.

Die Tatsache, dass sich Menschen auf der Straße ankleben, um dem Klimawandel zu Leibe zu rücken oder die Bürger Steuern für ihre Atemluft abführen, weil ein Politiker ohne Schulabschluss und noch weniger Hirn behauptet, dass nur so die Gletscher in den Alpen und das Känguru in Australien zu retten sind, zeigt und überdeutlich, dass uns nicht mehr zu helfen ist. Wir sind eins geworden mit der Perversion. Mit der der Politik, der Werbung und den Handlungen dummer Menschen, weil sie uns wie eine Normlität erscheinen.

So lümmeln wir uns jeden Abend vor dem Fernseher auf die Couch und lassen uns von Moderatoren mit aberwitzigen Lügen und getürkten Botschaften erziehen, belehren, ermahnen, schulmeisten - wir lassen uns vorschreiben, was wir wann und weshalb zu essen, zu trinken und was wir zu unterlassen haben. Selbst wenn Karl Lauterbach im Arztkittel und unübersehbaren Zahnruinen in einer Werbesendung für gut verdauliche Zahnpasta aufträte, würden Millionen Menschen die Deppensendung über sich ergehen lassen, ohne abzuschalten.

Wenn dieser Karl dann mit einem Haifischlächeln erklärte, dass man mit einer perfekten Zahnbürste bei der Zahnvorsorge während des Putzens in einem Aufwasch die eigene Darmflora ins Gleichgewicht brächte und den täglichen Stuhlgang regele, dürfen wir sicher sein, dass der Umsatz und der Aktienwert von Pepsodent einen neuen Höhenflug erlebte.

Ich bin ebenso sicher, dass in einem Propaganda-Auftritt von Frau Strack-Zimmermann, in der sie haarklein ausführt, wie man die Russen schnell und nachhaltig besiegen kann, Gläubige, Hoffnungsvolle und Schlichte mit Hochspannung und Vorfreude an ihren Lippen hängen würden. Denn, so führt sie möglicherweise aus, habe man auf der Sicherheitskonferenz in München  nach zähem Ringen eine realistische und überzeugende Lösung für den Endsieg gefunden.

„Die wirksamste Methode, den Russen an der Front am Vormarsch zu verhindern, seien nicht mehr Panzer, Bomben und Raketen, sondern die Verabreichung einer Überdosis von Abführmitteln an alle russischen Soldaten. Natürlich würde ein Militär-Experte an ihrer Seite bestätigen: "Wer auf dem Klo sitzt, kann nicht kämpfen. Wir benötigen nur noch einen Experten, der die Russen überzeugt." 

Schnitt. Ronzheimer berichtet jetzt live aus dem Schützengraben, während Mutti aus der Küche zum Essen ruft. 

Schweinebraten und Knödel werden hastig aufgetragen, während der fronterfahrene Berichterstatter mit sensationsintonierter Stimme die gelungene Bratensauce mit Blut, Angst und Leid verfeinert. Das Inferno brennender Ruinen garniert den Endiviensalat. Der schauerliche Tod als Unterhaltungssendung und Quotenrenner begleitet uns ins verdiente Wochenende. Mal sehen, wie die Sache weitergeht. Vielleicht haben wir Glück, und es gibt am Montag die Fortsetzung mit einer französischen Botschaftssprengung oder einem erfolgsversprechenden Attentat auf den Papst.

Schwenk zurück auf den ukrainischen Widerstandskämpfer, der sich in letzten Krämpfen am Boden windet. Es folgt die Diskussionsrunde mit Strack-Zimmermann. Anton Hofreiter und zwei grünen Friedens-Experten. Ernste, sachkundige Physiognomien erklären, der Feind sei Dank einer deutschen Splitterbombe zurückgeworfen worden und habe geradezu lehrbuchmäßig ins Gras gebissen. Stündlich neue Schreckensbilder ermöglichen grausiges Schauern auf dem kuscheligen Sofa.

Nichts als rauchende Trümmer, zerstörte Hochhäuser mit Fenstern wie tote Augen, derweil unsere Kinder am Marsriegel kauen und ohne Gefühlsregung die Apokalypse des Wahnsinns auf dem Bildschirm mitverfolgen. Es schließen sich ohne Verzögerung Interviews vor Ruinenkulissen an. Wie zum Beweis russischer Grausamkeit noch eine Sequenz mit der trauernden Witwe Nawalnys bei der Sicherheitskonferenz. Schwenk - Granateneinschlag in Kiew.

Der Fernsehteilnehmer hat schließlich Anspruch darauf, das ganze Ausmaß der Zerstörungskraft einer russischen Rakete zu würdigen, derweil Opa in der Abendzeitung liest, dass Procter & Gamble den Lieferwettbewerb für die Soldaten über 350.000 Rollen Klopapier gewonnen hat und Pepsi mit einer Schiffsladung eisgekühlter Getränke die Soldaten sponsert.

Außer den Präsidenten der USA, Frankreich, England, der Börse und den Fernsehgesellschaften will kein Mensch das unendliche Leid, Blut, Tod und Vernichtung sehen. Und dennoch, im Namen der Humanität wird der nächste Einmarsch und der nächste Bombeneinschlag nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wie sonst wäre zu erklären, dass rund um die Uhr über nichts Anderes als über die Ukraine berichtet wird. 

Helden sind entweder gesund oder tot. The show must go on. Der Krieg als politische Börsennotierung. Auf Deutschlands Mattscheiben findet Zynismus in Reinkultur statt und die Sender brauchen Sensationen. Was ist schon ein Unwetterschaden im Vergleich zu einem tödlichen Vernichtungsschlag in einer ukrainischen Grenzstadt? Nun ja, immerhin wird anschließend das Klima mit der Anschaffung einer Habeck‘schen Wärmpumpe beworben.

Jetzt wird der Spendenaufruf von Agnes Schrapnell-Zimmermann eingeblendet. Ähnlich wie damals, als sich Millionen gesunde Deutsche von Karl haben impfen lassen, um eine Krankheit, die sie gar nicht haben, wirksam zu bekämpfen, so eilen nun auch die angesprochenen geimpften deutschen Bürger spontan zur Hausapotheke. Jetzt gilt es: Darmol-Vorräte als Spende und Geheimwaffe an die Front zu schicken, um den Russen mit Massendurchfall in die Knie zu zwingen.

Kaum haben wir uns von dem Aufruf erholt, wird uns vor Augen geführt, dass unsere Politiker nur dann den Staat und die Bürger ordentlich regieren könnten, wenn wir sie mit massenhaften „Demonstrationen gegen Rechts“ vor der eigenen Unfähigkeit beschützen. Es liegt auf der Hand, dass der herkömmliche Bürger nicht einfach ohne Beweise aktiv wird, selbst wenn sie nur erfunden sind. Erst dann geht er auf die Straße.  

Dazu bedarf es mindestens einiger verschwörungswilliger Staatszersetzer, zwei Dutzend seniler Reichsbürger und eine Horde wütender Israel-Unterstützer, die friedliche Hamas-Anhänger auf offener Straße unverhohlen diskriminieren. Mit journalistischer Unterstützung und unter Vernachlässigung einiger Grundgesetze können dann Polizeikräfte, - medial optimiert -, ihrer Ämter walten. Das kommt in den Wohnzimmern gut an und wirkt plausibel. Schnitt. Saugstarke Damenbinden werden eingeblendet - glücklicherweise ohne Frau Strack-Zimmermann.

Ich glaube, der Umzug auf eine Eisscholle wäre doch keine so schlechte Idee. Keine Bomben, keine Migranten, keiner, der "Kampf gegen Rächts" brüllt, keiner, der mir Wärmepumpen verhökern will, ja nicht einmal eine Ricarda. Nichts als Ruhe, Wasser und das leise Glucksen des Wellenschlags an meiner Scholle.

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Kommentare

  1. Das Narrenschiff geht unter und die Lemminge demonstrieren gegen Rechts bis sie absaufen. Dann ist endlich Ruh!

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    1. Glaube nicht an den da oben, dennoch: "Ihr Wort in Gottes Ohr"
      oder auch "Karma wallte deines Amtes"
      Grüße eine begeistere Leserin

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