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Der Lack ist ab – Herr Merz

Der Lack ist bei unserem Phrasen-Friedrich nicht nur einfach ab. Innerhalb weniger Kanzlerwochen, das bemerken inzwischen sogar die ganz Schlichten in unserem Land, hat es sogar die Merz’sche Grundierung erwischt. Erst von Angela als "ungeeignet" in die Wüste geschickt, versuchte unser Friedrich beim weltgrößten Finanzinvestor Black Rock durchzustarten. 

Aber auch dort hat er nichts Erwähnenswertes „gerissen“, was die Konzernleitung dazu veranlasste, sich ziemlich zügig wieder von ihm zu trennen. Allerdings ohne Wellenschlag und Brimborium. Was blieb ihm also übrig? Wir wissen es inzwischen! Jetzt isser halt da, um es mit Merkels Worten zu sagen.

Nach seinem Scheitern bei Black Rock tat er das, womit uns heute Hunderte dilettierender Möchtegerns, Polit-Mollusken und minderbegabte Lebensformen mit hoher Loser-Qualität, die jäh aus dem Berufsleben geschieden sind oder erst gar nicht bis dorthin kamen, schon seit Jahren quälen. Ähnlich wie unser Friedrich begannen sie eine Parteikarriere, kehrten nach abgebrochenen Studienzeiten oder schwerwiegenden beruflichen Havarien und intellektueller Perspektivlosigkeit aus Diaspora ihres Versagerlebens zurück in den Schoß der Politik. 

Wie sich doch die Biografien unserer Polit-Eliten gleichen. Vor den Bundestagswahlen bestand ja noch Hoffnung, dass sich das Volk besinnt und neue Köpfe wählt. Wieder nichts! Ach, was sag' ich: schlimmer als zuvor! Aus schierer Angst vor Ausgrenzung, Entlassung und gesellschaftlicher Zurückweisung wählten die Bürger einen christlich-sozialgrünen Mischmasch, der noch mehr Schaden anrichtet als zuvor. Mussten wir uns das wirklich antun? Diesen Herrn Merz? Und jetzt macht er auf den "großen Zampano", bei dessen öffentlichen Auftritten seine uns nur allzu bekannten Begrüßungsgesten ein ungutes Gefühl der Erinnerung an dunkle Zeiten hinterlassen. 

Was anderes also bleibt Hochleistungsblindgängern anderes übrig, als sich in den Schoß staatlicher Versorgung zu begeben, um, wenn alles andere schiefgeht, ein 85-Millionen-Volk zu regieren. Halten wir doch einmal fest: Nur in der deutschen Partei- und Regierungs-Arena wird einem berufslosen "Arbeitsverhinderten" die Chance geboten, die eigene Inkompetenz in eine Erfolgsgeschichte umzuwidmen. Ich wills mal mit einem geflügelten Wort sagen: Das Volk hat die Politiker, die es verdient. Aber dass es bei uns gleich eine solch große Anzahl von Akteuren mit evolutionär bedingten Engpässen im Oberstübchen sein mussten, davon hat der Urheber dieses Statements Jan Kosyk nie gesprochen.

Wäre Friedrich, der vor der Wahl die Bürger betrogen, belogen, hintergangen und ausgetrickst hat, nicht ausgerechnet Kanzler geworden, würden wir möglicherweise heute erheblich weniger zu befürchten haben. Doch so wie die Sache aussieht, arbeitet unser Kanzler, der offenkundig eine hohe Affinität zu Jacob von Tyboes Sprücheklopfer Bramarbas hat, gemeinsam mit Herrn Selenskyj mit Hochdruck an einem dritten Weltkrieg. Die lebensgefährliche Illusion, man könne den kleinen Ukrainer mit Geld, Waffen und warmen Worten zum Sieg gegen Putin tragen, hat längst das Niveau des grotesken Holzhammerhumors überschritten. Die Schimäre, Putin sei für Europa eine latente Bedrohung, mutiert nicht zur ernsten Gefahr, nur weil die Regierenden rund um die Uhr am systematischen Ausbau der russischen Drohkulisse arbeiten.

Gestern weilte dieser schmierige Wolodimyr in Berlin. Ein martialischer Sicherheitskonvoi, der den ukrainischen Komödianten vom Flughafen ins Regierungszentrum begleitete, übertraf alles, was man bislang in Deutschland gesehen hat. Nun ja, dem Mann aus dem Osten darf auf deutschem Boden um Himmels Willen nichts passieren, anderenfalls wüsste man ja nicht, wie man den schönen Krieg fortsetzen sollte, der sich jetzt Dank unseres Kanzlers allmählich seinem atomaren Höhepunkt nähert. Die Klitschkos eigenen sich schon wegen ihrer Boxerkarriere nicht, zumal zu befürchten wäre, dass dabei ihre Köpfe arg gelitten haben könnten. Zum Glück aber haben wir jetzt Herrn Merz, der eine neue Idee eingebracht hat.

Ab sofort soll die Reichweitenbegrenzung für Marschflugkörper aufgehoben werden, um tief in russischen Territorien militärische Stützpunkte zu vernichten. Und dafür braucht es natürlich den Taurus. Leider haben bei unserem Friedrich hinsichtlich der Begriffe Reichweite und Begrenzung die Synapsen ausgesetzt, zumal Putin die Aussetzung derselben als unmittelbare deutsche Bedrohung und als aktiven Kriegseintritt werten könnte. 

Ganz nebenbei erfahren wir, dass unsere kriegsaffinen Politiker nicht mehr über "Details" informieren, insbesondere nicht mehr darüber, welche Waffenpakete geschnürt und mit welchen militärischen Unterstützungsstrategien man der Ukraine im „Stellvertreterkampf“ gegen Russland behilflich sein wird. Schließlich gehen die damit verbundenen Risiken eines Weltkrieges in Mitteleuropa den deutschen Bürger einen feuchten Kehricht an, auch wenn wir als Gegenreaktion ins offene russische Messer rennen. Möglicherweise sollen wir das auch alles gar nicht so genau wissen. 

Nennen wir die Dinge doch einmal beim Namen: Bundeskanzler Friedrich Merz stört im Sinne des Artikels 26, Abschnitt I des Grundgesetzes das friedliche Zusammenleben der Völker und agiert deshalb verfassungswidrig, da er der Ukraine weitreichende Angriffswaffen liefert. Er erfüllt damit auch keinen Verteidigungsakt, zumal es keinen "Verteidigungspakt" mit der Ukraine gibt. Es ist somit ein Akt der Aggression.

Und damit von Wählern und Untertanen keine Kritik an der riskanten Tragweite seines politischen Handelns aufkommt, haben die regierenden Herrschaften entsprechende Vorkehrungen getroffen. Die Propagandamaschine läuft im Drei-Schicht-Betrieb und derzeit schneller als die Euro-Druckerpressen bei der staatlichen Münze in Tegernsee. Schon wegen unserer sprichwörtlichen Humanität müssen wir die von der Politik uns aufoktroyierte Inflation, Kriegsgefahr, den wirtschaftlichen Niedergang und unbezahlbare Lebensverhältnisse einfach in Kauf nehmen. Dazu verpflichtet uns schließlich unsere geschichtliche Schuld. Man hält das im Kopf schon alles nicht mehr aus, denkt man ein wenig darüber nach.

Die kritische Berichterstattung der Medien ist vollkommen außer Kraft gesetzt. Nicht nur Reporter, Journalisten und Autoren, sondern auch nahezu alle wichtigen Meinungsbildner und auch bekannte Künstler werden seit Jahren unter Androhung von schwerwiegenden existenziellen Nachteilen in die Rolle willfähriger und abhängiger Erfüllungsgehilfen der Regierung genötigt. Die Bürger hierzulande werden systematisch eingelullt und mutieren dank maximaler Indoktrinierung zur entmündigten Verfügungsmasse.

Da ist kein Raum mehr für ehrliche Aufklärung, sondern nur noch für „Verklärung“. Die DDR und ihr heute unausgesprochener Slogan: „Die Partei, die Partei, sie hat immer recht“ klingt inzwischen ohrenbetäubend aus unseren Medienanstalten. Einhergehen politische Anmaßung, Selbstgefälligkeit und Ignoranz, die mit pseudomoralischen Botschaften zugekleistert werden. Die Wahrnehmungsverweigerung objektiver Tatsachen erfahren die exakt gleichen Sinnumkehrungen wie die Regierungskredite, die kurzerhand zu Sondervermögen erklärt wurden.

Was, wenn dieser Wolodimyr auf die Idee kommt, mit seinen wundervollen neuen Taurus-Raketen den Kreml in Schutt und Asche zu legen? Will uns die Politik und Herr Merz zumuten, dass wir dann das Ergebnis ein paar Tage später in Berlin bewundern können, nachdem sich die Rauchschwaden russischer Bomben verzogen haben und nur noch eine Trümmerlandschaft übriggeblieben ist? Anstatt sich aktiv um eine Deeskalation zu bemühen, feuert man die Illusion an, dieser Krieg könne militärisch entschieden werden. 

Nicht nur Herr Merz täte gut daran, sich um einen rhetorischen Ausgleich, um diplomatische Vermittlung und um politische Vernunft zu bemühen, als das Risiko eines Krieges zu verschärfen, der deutsche Bürger in Blut, Vernichtung und Elend stürzen würde. Donaldo Trumpo, wie man in Mafiakreisen sagt, oder kurz: Don Trump, er wird uns ganz sicher nicht retten, sollte es zum Äußersten kommen. 

                                        

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