Direkt zum Hauptbereich

Wenn die Evolution nicht fair ist

Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, und jeder glaubt, genug davon mitbekommen zu haben -, so das Zitat von René Descartes. Wie wir wissen, ein weit verbreiteter Irrglaube.

Descartes hatte recht. Einen überzeugenden Beweis seiner These führt uns die Evolution bei einer ehemaligen Staatssekretärin vor Augen, wie ungerecht und gnadenlos sie doch mit manchen Zeitgenossen oder auch Genössinnen umgegangen ist.

Sawsan Chebli hat sich gestern mit einem „intellektuellen High-Light“ im `TAGESSPIEGEL´, zu Wort gemeldet. Anlass: AfD-Prognsoe - bundesweit bei 23 Prozent. Sawsan ließ sich nicht lange bitten. Und wenn sie etwas publiziert, darf man sicher sein, dass man sich beim Genuss der Kolumne -, wie vom Blitz getroffen -, in den geistigen Niederungen ideologischer Einzeller wiederfindet. Da muss man sich erst einmal mühsam zurechtfinden, vor allem, wenn eine Ex-Staatssekretärin sich unter schnöder Missachtung ihrer letzten noch lebenden Synapsen einem komplexen Thema widmet. 

Die AfD und ihre kriminellen Wähler.

„Über die Stärke der AfD entscheiden jene“, so dieser „Saftzahn“, „die dieser erkennbar rechtsextremen, rassistischen, Gewalt gegen Minderheiten und Amtspersonen schürenden Partei ihre Stimme geben.“ Und dann fährt sie fort: „Diesen Wählern ist es entweder egal oder gerade recht, dass ihre Wahl des ersten rechtsradikalen Landrats jüdische, muslimische, queere oder Asyl suchende Mitmenschen im ganzen Land in Angst und Verzweiflung stürzt – stürzen muss!“

Man sieht sie förmlich vor Augen, die Verzweifelten und Ängstlichen, die Queren und Asylsuchenden, wie sie sich deutschlandweit vor Angst schlotternd zu Hause verbarrikadieren, nur weil im kleinsten Wahlbezirk Thüringens der AfD-Landrat Robert Sesselmann den Zuschlag erhalten hat. Es ist ja nichts degegen einzuwenden, wenn beispielsweise Quere, Bunte und noch buntere Vögel zu Hause bleiben, damit unsere Kinder nicht vollends im Sexualsumpf zeigefreudiger Zeitgenossen versinken. 

Aber abgesehen davon, was hat ein Landrat zu tun? Er wird in Zukunft für Ruhe und Ordnung, für saubere Schulhöfe und Spielplätze sorgen und für neue, geteerte Straßen und funktionierende Infrastrukturen verantwortlich zeichnen. Kommunale Angelegenheiten eben, wie es ein Grüner Landrat gleichermaßen zu erledigen hätte, würde man ihn gewählt haben. Und solange letzterer nicht gerade die Gemeindehauptstraße nur noch für vegane Radfahrer und für Nichtraucher auf Tretrollern zulässt und der Durchgangsverkehr deshalb umgeleitet werden müsste, dürfte ja der Dorffrieden in Sonneberg gewährleistet bleiben.

Doch dann folgt ein palästinensischer Paukenschlag (Bombe darf ich hier nicht sagen)! „AfD-Wählende sind mündig – jedenfalls nach dem Gesetz.“ Diese explizite Eingrenzung impliziert, dass so ein von allen guten Geistern verlassener AfD-Wähler außerhalb seines "Wahllebens" ansonsten nicht zurechnungsfähig ist. Sawsans Statement hat das Zeug, in die Geschichten von "Tausend und eine Nacht" sowie der Erzählung über "Alibaba und die vierzig Räuber" einzugehen. Denn, so erfahren wir weiter im `TAGESSPIEGEL´: AfD-Wähler wissen genau oder ignorieren bewusst, dass sie mit ihrem Votum, auch ohne selbst Gewalttäter zu sein, Menschenleben bedrohen. Tja, das tun diese wählenden Saboteure an den Wahlurnen andauernd.

Seit der heutigen demoskopischen Meldung von INSA, liegen in Deutschland 23 Prozent Gefährder auf der Lauer und bedrohen alles, was nicht nur schwarz, rot, grün oder gelb wählt, sondern auch noch jene, die gar nicht wählen, sich aber dennoch die Ordnung und Sicherheit vergangener Jahre zurückwünschen.  

Nun ja, bis vor 10 Jahren konnte sich der herkömmliche deutsche Mensch auf unseren Straßen ohne Argwohn frei und selbstbestimmt bewegen. Seit 5 Jahren sieht die Welt anders aus. Die Bevölkerung in Großstädten fühlt sich nicht nur unsicher, sondern auch unwohl. Selbst AfD-Wähler sind potentiell gefährdet. Die Bürger hierzulande setzen besonders in weniger gut beleumundeten Gegenden, Bahnhofsvorplätzen, Parkanlagen, Schwimmbädern und S-Bahnen nahezu täglich ihr Leben aufs Spiel. Der gewöhnliche "Einmann" aus dem Süden macht da keine Unterschiede.

Nicht etwa, weil sie auf einen AfD-Wähler mit kriminellem Vorsatz und niedriger Gesinnung in der Einkaufsmeile treffen, sondern weil sich irgendein Landsmann von dieser Sawsan gerade unpässlich fühlt und deshalb mit einer Machete spazieren geht. Als Synonym für Lebensformen aus Sawsans Kulturkreis dient der Begriff „Einmann“, vor allem, wenn er gerade eine Bluttat in einem beliebigen Stadtbus begangen hat. Das jedenfalls ist der derzeit gebräuchliche Terminus unserer Nachrichtensender und Moderatoren, der bei jedem Bürger die Alarmglocken schrillen lässt.

Ich wills mal so sagen: Sobald man dem typischen „Einmann“ begegnet, zumeist am Bart, dem sonnengebräunten Teint und einer Axt erkennbar, sollte man die Straßenseite, besser noch den Stadtteil wechseln, sofern man noch dazu in der Lage ist. Ich gebe zu, in Freibädern oder Baggerseen sind die Ausweichmöglichkeiten relativ begrenzt, zumal Sawsans Glaubensbrüder mit Begeisterung den westlichen Badefreuden frönen, obwohl sie selten schwimmen können. Das legt den Verdacht nahe, dass unsere arabischen Freunde das Schwimmbad anderen Gründen aufsuchen, jedenfalls nicht, um mit einem elganten Dreifachsalto vom Sprungturm ins Becken zu hüpfen.

By the way, was das Thema „Freibadskandal in Berlin“ angeht, glänzt Sawsan mit einer amöbengleichen Sichtweise. So schreibt sie in der Tageskolumne: Zitat: „Nicht die Freibadrandale eskaliert, sondern der politische und gesellschaftliche Umgang mit uns Migrant:innen“ (man sehe mir an dieser Stelle den Doppelpunkt nach). „Ohne Zweifel gab es Übergriffe gegen Frauen“, so fährt sie engagiert fort und präzisiert, allerdings ohne zu erwähnen, dass bärtige "Einmänner" in Kompaniestärke alles begrapschten, was weiblich anmutete und Bikini trug, und alle jene Badegäste niederschlugen, die dabei im Weg standen. 

Bei genauerem Hinsehen entdeckte man ein deutlich genaueres Szenario. Von "Einmännern" niedergeschlagen wurden ausschließlich jene Schwimmbadbesucher, die weder über Bärte und noch über Küchenmesser verfügten und überdies der arabischen Sprache nicht mächtig waren. Dass dabei auch der eine oder andere Polizist betroffen war, können wir trotz allergrößten Wohlwollens trotzdem nicht den AfD-Wählern zuschreiben.

„Die Gewalt in Freibädern wächst nicht“, so ihr Statement im aktuellen `TAGESSPIEGEL´, vielmehr sinkt die Zahl der Vorkommnisse seit Jahren deutlich.“ Alter Falter…! Bis vor 3 Jahren kannten muslimische Besucher noch keine deutschen Freibäder. Ich will ja nicht spitzfindig sein, aber das ist schon Endverblödung auf höchstem Niveau. Vor allem wenn man SPD-getunte Statistiken zurate zieht, die mit vorsätzlich geschönten Zahlenwerken sogar unsere Sawsan verwirren, die überdies die Bedeutung von Minus und Plus völlig unterschätzt. Ich komme zum Schluss, sie sollte vielleicht besser keine Kolumnen schreiben. Nicht jedem ist es gegeben, den Sinn von Zahlen und Kommentaren vollumfänglich zu erfassen. 

Wie bereits oben erwähnt - die Evolution ist nicht fair und sie meint es nicht mit jedem gut. Schon Wilhelm Busch hat es mit einem Bonmot ganz wundervoll ausgedrückt. Dummheit ist eine natürliche Begabung. Ich sage jedoch: In dieser Hinsicht ist unsere Sawsan eine echte Hochkarät:erin - ein Ausnahmetalent.

                                                UNTERSTÜTZUNG

UNABHÄNGIGER JOURNALISMUS IST ZEITAUFWENDIG DIESER BLOG IST EIN EIN-MANN-UNTERNEHMEN. WENN SIE MEINE ARBEIT UNTERSTÜTZEN WOLLEN, NUTZEN SIE DAZU MEINE KONTOVERBINDUNG. 


                             HIER GEHTS ZUM SPENDENLINK

    https://politsatirischer.blogspot.com/p/spende-fur-blog.html 

Kommentare

  1. Akif Pirinci hat sich mal sehr ausführlich zu Chebli und ihrer Sippe ausgelassen .Zu dessen Ausführungen äußere ich mich hier offiziell nicht ,da sonst diese Dame mir morgen die Gesinnungspolizei auf den Hals hetzen könnte. Es steht jedoch jedem mündigen Bürger frei entsprechend zu googeln und sich eine eigene Meinung zu bilden.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Politische Schwurbelfachkräfte, Fake-News-Meister und ideologische Leistungsträger

Alter Falter – in diesen Tagen kommt man bei der Berichterstattung politischer Paukenschläge kaum hinterher. Wenn der unschuldige Bürger bei seinem morgendlichen Informationsanliegen versehentlich auf den Kanälen unserer Qualitätsmedien landet, erhält er gegen eine bescheidene Monatsgebühr weit mehr, als er mental jemals verkraften kann. So ging es mir heute Morgen. Kaum hatte ich die Fernbedienung meines TV-Gerätes betätigt, erreichten mich die neuesten Verbal-Pläne unseres Kanzlers. Ja, man kann sagen, Friedrich Merz hatte wieder einmal als intimer Kenner seiner eigenen Gedanken vor einem großen Publikum den großen Auftritt beim „politischen Aschermittwoch“ in Trier. Erlauben Sie mir, liebe Leser, dass ich zu diesem Anlass kurz in die Antike abschweife. Alle kennen ja das berühmte geflügelte Wort der alten Römer, - so um die Zeit von Kaiser Nero -, das sich bei Fritz als verlässliche Verhaltensnorm tief verankert hat und uns regelmäßig zum Staunen bringt. 𝐐𝐮𝐢𝐝𝐪𝐮𝐢𝐝 𝐚𝐠𝐢...

Unsere Annalena mit Völkerrechtshintergrund verschiebt Grönlands Grenzen.

Annalena hat in ihrem glanzvollen Talk-Auftritt bei Maischberger wieder einmal einen ihrer weltpolitischen Rohrkrepierer gelandet. Man könnte auch sagen: Wir und Dänemark sind haarscharf an einer bearbock‘schen Eingemeindung Grönlands vorbei geschreddert. Immerhin, wie die "Diplom-Volksrechtlerin" (WIKIPEDIA) und Präsidentin der UN-Generalversammlung messerscharf und unmissverständlich feststellte, sind Grönländer auch Bürger. Nur wohin sie genau gehören, das ist unserer Vorzeigepolitikerin nicht so ganz geläufig. Politische Landesgrenzen jedenfalls spielen in einem grünenbunten Weltbild keine große Rolle. Was Annalena sagt, ist in Stein gemeißelt. Basta! Die gefährlichsten Potentaten und gewieftesten Staatsführer wie Putin, Xi Ping, Trump, Netanjahu oder Orban können ein Lied von den Begegnungen mit unserer EX-Außenministerin singen. Wenn sie vom Leder zieht, bleibt kein Auge trocken.. Wenn man es genau nimmt, hat hierzulande das Publikum des beliebten Polit-Talks von San...