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Der Groko-Drops ist gelutscht

Nun folgt der unrühmliche, wenngleich gut dotierte Abgesang anmaßender Spitzenbeamten, der die Zukunft des einen oder anderen intellektuellen Härtefalls ein wenig abmildern dürfte. Jedenfalls bei jenen privilegierten Lebensformen, die wir seit zwei Jahren völlig zu Unrecht Politiker nennen. 

Man ist beinahe geneigt, den sich mit aller Kraft aufbäumenden Protagonisten einer absaufenden Regierung, vom Ufer aus noch einmal allerletzte, aufmunternde Worte zuzurufen. Sie können nichts dafür, wenn sie bis heute nicht begriffen haben, dass erfolgreiches, politisches Handeln nur mit Hirn, Geschick und Weitsicht zu realisieren ist. 

Meine Bewunderung über Olafs perfektes Misserfolgs-Timing, mit der er und seine wackeren Mitversager sozusagen „just in time“ jedes Bundes-Desaster den Bürgern als Zukunftschance verhökert haben, steht außer Frage. Man muss Deutschlands wichtigsten Aktentaschenbesitzer Respekt zollen, wie er in vorauseilender Vergesslichkeit nun seinen Profi-Blender Kevin an die Front schickt, um die in den letzten Atemzügen liegende Koalition wortreich, semantisch positiv und mit unerschütterlicher Siegermentalität noch einmal auf Vordermann zu bringen. Und auf dem Parteitag der SPD? Die Redner werden sich aus schierer Angst selbst beweihräuchern, den Kanzler in höchsten Tönen loben, Feindbilder in den schönsten Farben zeichnen und sich gegenseitig Mut zusprechen. 

Ja, es ist nicht einfach, angesichts staubtrockener Kassen, einer abstürzenden Wirtschaft, angesichts geplatzter Ofenträume und Millionen raffgieriger Sozialbesucher die Bürger so zu motivieren, damit sie noch bis zum Ende der Legislaturperiode bei der Stange bleiben. Ich wills mal mit den Worten aus dem Reich australischer Känguruhs kommentieren: Nur sie können mit leerem Beutel ähnlich gewaltige Sprünge machen, wie unsere bunten Regierenden, was mich zur Vermutung kommen lässt, dass auch sie ..., nein, ich sage es jetzt nicht. 

Selbstredend können all die anstehenden Probleme, so zumindest die Überzeugung unserer „bürgernahen Polit-Elite“, nur mit der Vorspiegelung von fiktionalen Kompetenzen und gottgleicher Wissensüberlegenheit gelingen. Auch wenn unser grüner Stammesführer "Häuptling guter Wille" jede Menge heiße Luft in deutsche Wohnzimmer pumpen wollte, scheiterte sein aufgeblasenes Projekt "Schall und Rauch" einerseits an den abgeschalteten Kraftwerken, andererseits am Parteigegner. Um all diese schief gegangenen Vorhaben glaubwürdig zu entschuldigen, ist es unerlässlich, die Schuldfrage des sich abzeichnenden, kollektiven Regierungsuntergangs überzeugend zu kommunizieren. Dabei spielt der politische Konjunktiv eine überragende Rolle.

Und Schuldige für das Versagen unserer politischen Geistesgrößen gibt es zuhauf. Konzentrieren wir uns zunächst auf einen schwer einschätzbaren Dauerschuldigen. Buntaffine Politiker bezeichnen ihn zumeist als „Bürger“. In Wirklichkeit handelt es sich um konservativ denkende und handelnde Wähler, die sich außerplanmäig, grundlos und völlig überraschend der AfD zuwenden. Unvermittelt verlassen diese sogenannten "braunen" Individuen zuhauf den politischen Garanten für Wohlstand und Hort sozialer Sicherheit und orientieren sich an „demokratisch gewählte Politiker“, die mit ihrer angeblich "staatsfeindlichen Gesinnung" den jetzigen politischen „High-Potentials“ die schönen "Erfolge" nicht gönnen.

https://twitter.com/i/status/1733034118710022622

da guckst du

Doch wenden wir uns den weiteren Schuldigen zu: Putin, Klima, Pandemie, Israel und die Hamas, Reichsbürger, Coronaleugner, islamistische Gefährder und rechtsradikales Gesindel. Selbst das Gendern will sich nicht so recht durchsetzen. Nun ja, zugegeben, es gab hie und da auch ein paar dumme Buchungsfehler bei der illegalen Umschichtung und Zweckentfremdung von unzulässigen Krediten, die nun ohne schmerzhafte Einschränkungen für die Bevölkerung einen ausgeglichenen Staatshaushalt für das kommende Jahr nicht mehr zulassen. Aber selbst da ist der Schuldige schnell ausgemacht. Ein paar Bundesverfassungsrichter haben, heimtückisch wie diese Juristen nun mal sind, mit ihrem Urteil den Fortbestand einer leistungsfähigen Koalition gefährdet.

Ich will ja nicht unken. Neuerdings sind auch die sprichwörtliche, deutsche Humanität sowie die Willkommenskultur daran schuld, wenn plötzlich 5 Millionen Besucher die freundlichen Einladungen in Richtung Afrika und kriegsunwilligen Ukrainer völlig missverstanden haben und den Einladungen gefolgt sind. Jetzt sind sie halt da, wollen angemessen versorgt werden und kosten deshalb ein Heidengeld. Da kann man halt nix machen. Allerdings gibt es einen Hoffnungsschimmer, denn Frau Faeser setzt nun seit vorgestern auf maximale Verstärkung neuer, qualifizierter Fachkräfte.

Das Zauberwort heißt: Kompletter Familiennachzug von beinahe eingedeutschten Kostenträgern mit subsidiärem Schutz. Mit anderen Worten: Ehefrauen, Brüder, Schwestern, Kinder, Onkels, Tanten, Nichten, Neffen, Schwager und Schwägerinnen nebst Schwippschwager, Cousinen und Cousins aus dem sozialen und intellektuellen Untergeschoss Afrikas werden die Leistungskraft deutscher Hoch-Technologie-Unternehmen hierzulande binnen kürzester Zeit signifikant beleben. 

Dass arbeitsfähige Sozialhilfe-Empfänger in Zukunft mit einem raffiniert ausgeklügelten Bürgergeld bessergestellt werden als so mancher Arbeitnehmer, hat hierzulande leider unschöne Debatten und damit in der breiten Bürgerschaft einen unerträglichen "Sozialneid" ausgelöst. Auch dem muss entschieden entgegengewirkt werden. Sollten jetzt auch noch die Atomkraftwerke wieder aufgebaut werden müssen, weil Deutsche partout nicht frieren wollen, weder in ihren Häusern, noch in ihren E-Autos, wäre das ein weiteres, Gott gegebenes Erschwernis.  

All diese hiob‘schen Heimsuchungen sind sozusagen unvermittelt über unsere Regierung hereingebrochen und nicht nur das. Auch eine zunehmende Anzahl renitenter Bürger muckt plötzlich auf, weil sie die offenen Rechnungen und Kredite für die nächsten fünf Genrationen nicht mehr so freudig bedienen will, wie bisher. Wir sehen also: Schuldige, so weit das Auge reicht. Es sind Herausforderungen, mit denen Scholz, Lindner und Habeck allerdings nicht im Entferntesten rechnen konnten. Nur ein schwerwiegendes Problem dürfte für unsere Regierenden nicht so einfach lösbar sein, wie beispielsweise der vermurkste Haushalt: Wohin nur mit diesem Karl Lauterbach?

Doch jetzt scheinen sich unsere Regierungsvertreter gerade noch rechtzeitig ans Versorgungsufer retten zu können. Sollten sie doch etwas geahnt haben? Heute ist nämlich der Stichtag, ich habe in meinem Artikel vom 26. November darüber berichtet.

https://politsatirischer.blogspot.com/2023/11/rette-sich-wer-kann.html

Möglicherweise ist die Schreckensherrschaft in den nächsten Tagen bald zu Ende und der Bürger kann wieder erleichtert aufatmen, vielleicht mit einer starken Partei wie der AfD. Tja, Herr Scholz, es dürfte sich demnächst ausmoderiert haben. Ja, der Groko-Drops ist gelutscht!

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Kommentare

  1. Leider, leider alles richtig, es ist zu hoffen das der Drops gelutscht ist.
    Denke jedoch nicht, noch nicht. Seit heute sitzen diese „Doppelwummsler“ mit vollem Recht auf satte Pensionen in ihren Stühlen, zumindest manche, andere weniger je nach Bock und Gusto. Anwesenheitsmoral?!
    Noch sind DIE nicht fertig mit der BRD, da geht noch was! Garantiert.
    Es muss scheinbar erst richtig weh tun, nicht bei den „Obigen Staatsgeldbeziehern“,
    nein, es muss den vielen Einzelnen noch gut gehenden Bürger so richtig weh tun,
    bis sich etwas ändert. Leider!
    Zudem muss der Bürger, auch anderer EU-Staaten, aufwachen, spüren, merken, dass nicht allein ihre Regierungen verantwortlich sind für sämtliche Desaster.
    Die EU-Länder müssen die Brüsseler Entscheidungen, Beschlüsse, Richtlinien, Gesetze, etc. umsetzen.
    Auch in dieser Hinsicht ist die DE-Politik (alle Altparteien) die Führungs-, Vorzeige- und Musterstaat schlechthin für eine beispiellose, gnadenlose Umsetzung mit noch drastischen Mitteln als die EU sowieso vorgibt. Natürlich gegen seine Bürger mit allen Mitteln die verfügbar, erlaubt sind oder verfügbar gemacht werden.
    Siehe aktuell, EU rudert bei Zwangssanierung (warum nur, Rechts nimmt zu?!)
    1ne Quelle:
    https://www.focus.de/magazin/archiv/eu-gebaeuderichtlinie-eu-kippt-pflicht-zur-sanierung_id_245475457.html
    Rudert die EU wirklich zurück? Nein, sicher nicht. Beruhigungspille für die EU-„Rechten“.
    Mit Zuckerbrot und Peitsche - vorwärts immer, rückwärts nimmer.
    1ne Quelle:
    https://www.euractiv.de/section/energie/news/eu-beschliesst-verbot-fossiler-heizkessel-bis-2040/
    Schönes besinnliches Adventswochenende

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