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Uschis Sumpfgebiete, wo sie auftritt, wächst kein Gras mehr!

Um gleich einem Missverständnis vorzubeugen, es handelt sich hier nicht etwa um das frivole Büchlein von Charlotte Roche, es geht um die EU-Ratspräsidentin, deren Karriereweg von schlüpfrigen Themen wie Korruption, Vetternwirtschaft, verschwundene Handydaten gepflastert ist. Vorläufiger Höhepunkt ihres Gesamtwerks „The fifty shades of desaster“: Der schmutzige Deal mit Donald Trump....

Und wer bislang der Meinung war, dass in Brüssel eine blonde Domina mit harter Hand ihre 27 devoten EU-Mitglieder unterwirft und beherrscht, rieb sich gestern überrascht die Augen. Gewiss, der missverständliche Eindruck konnte über ihre Jahre als strenge Ex-Familienministerin durchaus entstanden sein, zumal sie in der Folge als martialische Truppen-Ursel mit ihren Generälen kurzen Prozess gemacht, Offiziere gedemütigt, die Gorch Fock versenkt und die Bundeswehr in einen wehrlosen Kuschelverein „umerzogen“ hat. Der Erfolg gab ihr recht, da unsere Verteidigungsfähigkeit nunmehr auf Jahre hinaus mit dem Begriff „Trostlosigkeit“ nur unzureichend beschrieben werden kann.

Ihr fulminanter Aufstieg zur „mächtigsten Frau in Europa“ war sozusagen die zwingende und somit auch logische Folge. Heute braust nicht nur ihr Ruf als weibliche Abrissbirne blühender Industrielandschaften wie Donnerhall voraus, wenn sie mit stahlharter 7-Wetter-Taft-Frisur ganze Länder mit klimapolitischen Strafzahlungen überzieht. Mit Weitsicht und Verve wurden die Bürger, allen voran die deutsche Bevölkerung, in zahlende Heloten verwandelt und so manchem Minister, mit Ausnahme von Ofen-Robert natürlich, schwante für die Zukunft Ungemach. Europaweite Kapital- und Industrieflucht in fragwürdige Länder gingen mit Uschis Engagement einher.

Doch seit gestern scheint sich eine Zäsur anzubahnen. Denn mit der mächtigsten Disziplinierungs- und Ausbeutungsmaschine Europas im Rücken, machte sich Uschi auf ins Land der Dudelsäcke, der „Neeps“ und „Tatties“ und windiger Golfplätze. Es galt, Donald, einem knochenharten Berufsmacho,  auf seinem schottischen „18-Loch-Green“ mit einem schmerzhaften Griff unter den Kilt die Leviten zu lesen. Allerdings, so stellt sich nun heraus, liefen die Dinge vor Ort völlig aus dem Ruder, was uns Deutsche dazu veranlassen müsste, nicht nur mit einem schmerzhaften Missverständnis aufzuräumen, sondern die Akteure und Mandatsträger dorthin zu schicken, wo sehr viel Pfeffer wächst.

Beton-Ursel erwies sich bei den Verhandlungen mit dem US-Präsidenten entgegen jeder Vermutung als willfährige Kurtisane und keineswegs als Gebieterin. Zwei Stunden lang war sie Donald im schottischen Turnberry zu Willen und gab ihm alles, wonach er verlangte. Verkehrte Welt im Etablissement der Schmuddel-Deals. Nicht Donald, sondern Uschi hat die Stiefel des Präsidenten geleckt - so  zumindest die Schlagzeile der BILD-Zeitung. „Jetzt muss Europa wieder stärker werden“, klingt es lustvoll von den Zuschauerrängen der Berliner Voyeure im Kanzleramt. Selbstredend machte die EU-Domina gute Miene zum bösen Spiel, zumal aufdringliche Fotografen der Welt da draußen die sensationell-devote Session nicht vorenthalten wollten. Es muss für Uschi ein erhabenes Gefühl sein, wenn die Russensanktionen den Effekt haben, dass die Verbraucher nunmehr fast dreimal so viel für den Gas- und Energieimport berappen dürfen.

Zwar zeigte sich der US-Präsident konziliant und kam Ursula beim Zoll-Deal um die Hälfte entgegen und verlangt jetzt nicht mehr 30, sondern nur noch 15 Prozent für alle Einfuhren aus der EU in die USA. Das ist zwar weniger als von Trump ursprünglich angedroht, aber wesentlich mehr als zuvor. Nur auf Stahl und Aluminium bleibt es bei 50 Prozent Zölle, weil Donald darauf bestand. Uschi macht die USA great again! Damit die erste von einem halben Dutzend Kröten, die sie schlucken musste, einigermaßen verdaulich waren, verzichtet sie im Namen der EU komplett auf Einfuhrzölle auf US-Waren.

Bislang war nur das Vorurteil bekannt, dass in Schottland mehr Schafe als Menschen leben. Irrtum! Wir sind mehr! Viel mehr, da wir Bürger brav und ohne Widerrede Ursulas Deal abnicken. Und wie sieht der Deal aus? Ursula hat vereinbart, dass Europa innerhalb von 3 Jahren Öl und Frackinggas im Wert von 750 Milliarden Dollar abkauft und überdies weitere 600 Milliarden Dollar in die amerikanische Rüstungsindustrie investiert, damit wir erst gar nicht auf die Idee kommen, die heimische Waffenschmieden zu stärken. Im Anschluss kauft Deutschland die bereits von Deutschland finanzierten amerikanischen Waffen, um sie an die Ukraine zu verschenken. Weshalb nur einmal bezahlen, wenn es nicht auch zweimal geht? Immerhin erspart uns das die Lager- und Wartungskosten in den heimischen Bundeswehrdepots. 

Der Handelskrieg ist abgewendet, verkünden unsere überragenden Landeslenker. Endlich herrscht Klarheit, so lautet die Erfolgsmeldung. Nun ja, wenn der Delinquent unterm Galgenbaum steht, herrscht bei dem armen Schwein auch Klarheit. Ob er das mit der gleichen Erleichterung zur Kenntnis nimmt, wie die geschröpften deutschen Bürger, wage ich zu bezweifeln. Ich wills mal so sagen: Auf unseren heimischen Weiden, - es handelt sich dabei zumeist um Wohnzimmer, blöken sie im Chor, die deutschen Schafe. Sie grasen auf ihrem Fernsehtisch voller Chips, Erdnüsschen und Salzstangen, glotzen blöde auf die Bildschirme und freuen sich auf die saftig grünen Wiesen, die ihnen unsere Politiker auf der Mattscheibe vorgaukeln. 

Ich erholsamen Abständen und informativer Substanz melden die Ticker die aktuellen Statements unseres Kanzlers, der schließlich auch Anspruch darauf hat, stets auf dem neuesten Stand zu sein.

Wolfgang Niedermark, Sprecher des Bundesverbands der deutschen Industrie, kommentiert in markigen Worten von der Leyens phänomenalen Abschluss: „Unter dem Strich ist es kein guter Tag für die Wirtschaft und insofern finden wir das als ein schlechtes Signal für die Zukunft.“ Was aus seinem Mund so harmlos klingt, ist in Wahrheit das Schafott für die Bürger. Aber immerhin haben wir Klarheit.  

Man hat sie satt, diese teigweichen Berufsschwätzer und die medialen Hofschranzen, die unter Hinterlassung meterbreiter Schleimspuren die desaströsen Niederlagen, verbunden mit furchterregenden Zukunftsperspektiven und vernichtenden Prognosen, als Chancen, als Erfolge oder zu bewältigende Herausforderungen verkaufen, wenn wir Deutsche uns nur richtig hineinknien. Wir hören sie schon rufen, unsere regierenden Geistesgrößen: Wir benötigen mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland. Und deutsche Rentner an die Arbeitsfront - bis dass der Tod uns scheidet.

Zum Dank wird die schuftende Bevölkerung mitsamt ihren Nachkommen der nächsten Generationen mit neuen Abgaben und Steuern überzogen, zumal irgendjemand unsere qualifizierten Analphabeten aus den südlichen Hemisphären ernähren und die amerikanischen Rechnungen bezahlen muss. Ich glaube, ich brauche jetzt dringend Urlaub.

                                       

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