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Friedrich, der Kanzler. Er liebt euch alle und keiner kann ihn leiden.

Fast könnte man meinen, dass sich die Geschichte in Deutschland gerade einmal wiederholt. Als der Stasi-Chef Erich Mielke in seiner Rede am 13 November 1989 vor der DDR-Volkskammer den Abgeordneten zurief: „Ich liebe doch alle!“, schlug ihm höhnisches Gelächter entgegen. Es dauerte genau noch 4 Tage, dann war Erich nach seinem grotesken Auftritt weg vom Fenster.

Heute hat Fritz, unsere semantische Hochleistungsworthülse, vor dem Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes eine ähnlich amüsante Wortwahl gefunden, um seinem staatsmännisch vorgetragenen Reformstuss eine substanzielle Note zu verleihen. „Das ist alles keine Bösartigkeit von mir“, so die Umschreibung für seine Forderungen an die Bundesrepublik, die selbstredend Bürger, Steuerzahler, Leistungsträger und Gebühren-Entrichter auszubaden haben. Die gefloppte Spritpreis-Entlastung, die gescheiterte 1000-Euro-Prämie und die grün-rote Heckenschützen-Politik dürften ebenso in die Annalen einer bejammernswerten Kanzler-Geschichte eingehen, wie seine "alternativen Wahrheiten" und seine jüngsten, in seiner Auswirkung verschleiernden "Hau-Ruck-Perspektiven".

Was sich heute in den Reihen der DGB-Delegierten abspielte, darf man getrost als tumultartigen Aufstand beschreiben. „Seine Reformvorhaben seien keine Bedrohung“ so hob Fritz in seiner Rede hervor, „sondern eine Chance“. Eine Chance für was genau, so fragt sich wohl jeder. Nun ja, Jeder Bürger weiß inzwischen: Wenn Fritz etwas vorschlägt, ankündigt, plant, verspricht, Hoffnungen macht oder gar entscheidet, kann man davon ausgehen, dass entweder nichts davon eintritt oder das glatte Gegenteil passiert. Als Beobachter der Szenerie und in Anbetracht des politischen Scherbenhaufens, den vermutlich die AfD eines Tages wegräumen muss. Man wird den Eindruck nicht los, dass die Regierungskoalition, die führenden Partei-Scharlatane, Schwindler und Abzocker wie paralysiert auf die Brandmauer im Osten starren, die für sie zur Schicksalsfrage wird.  

Knapp 37 Jahre nach Mielke und 260 Jahre nach Marie-Antoinette später empfahl Metaphern-Fritz nicht nur den Vertretern des Gewerkschaftsbunds, sondern implizit auch seinem Volk, „Kuchen zu essen“, wenn schon bald kein Brot mehr zu haben ist -, oder anders ausgedrückt:  – länger zu arbeiten, mehr Verzicht zu üben und ansonsten die Klappe zu halten. Außerdem sollen sich die Bürger gefälligst nicht so haben, wenn wir nach wie vor jedes Jahr weitere 100.000 neue Sozialgäste beherbergen, versorgen und gegebenenfalls zügig einbürgern.  

Wenn die rote Bärbel und der dicke Lars mit der Anmutung wuchtiger Kartoffelsäcke vor die Mikrofone treten und mit ihrer Sozialistenkeule nicht nur dem Kanzler, sondern auch den eigenen Bürgern das Fürchten lehren, könnte man es nicht Dummheit, sondern Notwehr nennen. Vermutlich aber trifft beides zu. Eine unfassbare Flut propagandistischer Erziehungsbotschaften, mit denen uns unsere Politiker mit dem Motiv der Selbstrettung in den öffentlich-rechtlichen Sendern in diesen Tagen zuschütten, hat die Dimension eines Tsunamis angenommen. Rund um die Uhr prügeln Gesinnungsjournalisten und politische „Eliten“ mit ihren beweihräuchernden Großtaten und Ideologien auf die Bürger ein, die ihren nunmehr unabwendbaren Kurs in den Abgrund als Reform und Rettungstat verkaufen (wollen).

Sprechen wir die Sache doch einmal deutlich aus: Raffgierige Genossen und grüne Lummerland-Politiker haben es auch Dank der aktiven Mithilfe rückratsloser Phrasendrescher der CDU binnen weniger Jahre geschafft, Deutschland an den Rand des Abgrundes zu führen. Die Tatsache, dass unser Land nahezu ausgeplündert ist, jährlich 100.000 Industriearbeitsplätze verloren gehen, alle 20 Minuten ein Unternehmen pleitegeht, die Wirtschaft dahinsiecht, die Renten- und Krankenkassen leer sind, Inflation, Energiepreise und Lebenshaltung den Mittelstand und die Bürger unseres Landes in die Knie zwingen, scheint unser Kanzler immer noch davon überzeugt zu sein, mit lauwarmen Sprüchen und dilettantischen Plänen seinen Kopf retten zu können. 

Zurück zum DGB und unserem Kanzler, der offenkundig die letzten Kräfte aufbietet, sich als großer politischer Gestalter zu profilieren, obwohl ihm klar sein muss, dass sein letztes politisches Stündlein geschlagen hat. Heute schlug Fritz die blanke Sozialistenwut entgegen. Und nicht nur das. 85 Prozent der Bürger und Wähler wollen diesen Mann nicht mehr im politischen Amt sehen. Auch die Unternehmensführer sind auf breiter Front bis ins Mark enttäuscht. Sogar in den eigenen Reihen schlägt dem Kanzler erheblicher Widerstand entgegen. 

Wie kündigte unser aller Fritz auf dem DGB-Symposium so hübsch an? „Alle werden etwas geben müssen. Dafür werden wir viel bekommen, nämlich gemeinsame Zukunft, Stabilität, Sicherheit für unser Land, für unsere Freiheit. Ich will unser Land in eine Zukunft führen, in der das Lebensgefühl wieder stimmt.“ Wessen Zukunft, wessen Stabilität, wessen Sicherheit und wessen Lebensgefühl meint er? Die Zukunft derer, die beim Eintritt in die Rente Flaschen sammeln müssen, um zu überleben oder jene, die ihre Firmen aufgrund unbezahlbarer Energiekosten geschlossen haben und ins Ausland geflohen sind? Meinte er etwa die 100.000 entlassenen Arbeitnehmer, die aufgrund einer desaströsen Politik und unzumutbaren Rahmenbedingungen geopfert werden mussten? Oder vielleicht jene, deren Sicherheit und Lebensqualität, wegen überbordender Migrantenkriminalität nicht mehr auf die Straße trauen, - deren Meinungs- und Denkfreiheit, die Kanzler Merz mit Tausenden von Strafanzeigen wieder auf den „rechten Pfad“ der Staatsmeinung zu führen gedenkt?

Wer in dieser Gemengelage noch von Entlastung, von Zukunft und Sicherheit faselt und darüber schwadroniert, die Probleme anzupacken und den Wohlstand zu erhalten und gleichzeitig Klima, Gesundheit, Renten und den Ukrainekrieg mit noch höheren Abgaben retten zu wollen, obwohl schon die Spatzen auf den Dächern wegen „Futtermangel“ die Flucht ergriffen haben, dem ist nicht mehr zu helfen. Wer den Deutschen mangelnde Arbeitsmoral vorwirft, Vorhaltungen wegen ihrer "abstrusen Lifestyle-Haltung" macht und den Oberlehrer der Nation spielt, ohne selbst eine einzige nachvollziehbare, substanzielle Leistung abzuliefern, gleichzeitig sich und seiner "Kaste" aber eine satte Anhebung der Bezüge gönnt, hat nicht nur den Kompass verloren, er hat ein abstruses Verhältnis zu den Realitäten in unserem Land.

Deutschland hat die Schnauze gestrichen voll und wünscht sich nur noch eines: Die dilettierenden Schwätzer an den Schaltstellen der Macht so schnell wie möglich loszuwerden. Fritz hat sich eindeutig überhoben. Fritz muss weg aus der Politik! Die Rettung Deutschlands ist nur noch mit der AfD möglich.

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