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ARD und ZDF - Sumpflandschaft – und politisch geschützte Biotope

Ganz gleich, um welche Sender es sich handelt, ob nun der RBB, die ARD oder das ZDF, was von weitem wie ein blumen- und artenreicher Lebensraum aussieht, ist bei näherem Hinsehen eine übelriechende Kloake, in der sich korrupte, geld- und imagegeile Profilneurotiker gemeinsam mit allen Wassern gewaschenen Nutznießern und Profiteuren der „vierten Gewalt“ suhlen. Aus den Sendern ist ein politmediales Kartell entstanden, dem man kaum noch Einhalt gebieten kann.

 


Verschwendung und Veruntreuung, wie sie beim Skandal um die gefeuerte RBB-Intendantin Schlesinger ans Tageslicht kamen, haben bei den öffentlich-rechtlichen Sendern System. Die mit 8,4 Milliarden Euro im Jahr luxusausgestatteten öffentlich-rechtlichen Anstalten agieren in einem undurchdringlichen Sumpf von Verschwendung, Veruntreuung und schamloser Selbstbedienung. Nicht nur die Intendantin Schlesinger hat sich reichlich bedient. Das Geld plätschert auch im „bayerischen Rundfunk“ munter und ungebremst durch ein weitverzweigtes „Bewässerungssystem“ in private Taschen.

Wo sich so unfassbar viel zwangserhobene Gebührengelder bündeln, finden sich auch immer kreative Akteure mit guten „Umleitungsideen“ zur Optimierung persönlicher Lebensumstände. Sei es, dass Geld über "Nebeneinkünfte" in die eigenen Taschen geleitet werden, oder indem man den Bürger mit immer mehr interessensgeleitete Nischenangeboten, – oft genug "gefakt“ -, zwangsbeglückt. Dazwischen politische Erziehungs- und Verhaltensanleitungen, damit auch alles in den richtigen Bahnen läuft.

Die Verflechtung von industriellen Interessen zwischen Programmdirektoren, Intendanzen, Politikern und Konzern-Vorständen, sie ist geradezu sprichwörtlich. Dafür mag das Beispiel der Salzgitter AG stehen, die das Image ihrer Giftküche und produktionsbedingten Drecksschleudern aufgrund des veränderten Zeitgeistes in Sachen Umweltschutz mit gut honorierten Dokusendungen aufpoliert werden, um mit sechstelligen Honorasummen an die Macher dem Stahlkocher ein „grünes Image“ zu verpassen.

Neben der Legislative, Judikative und Exekutive hat sich eine ganz und gar verrottete „Publikative“ etabliert, die unter dem Deckmantel freier und unbeeinflusster Berichterstattung das gesellschaftliche Geschehen signifikant beeinflusst. Längst sind die öffentlich-rechtlichen Einrichtungen zum willfährigen Instrument der Politik geworden. Sie ist die Jauchengrube der politischen Manipulation, der Meinungslenkung und für Regierende wie Oppositionelle als propagandistischer Souffleur unverzichtbar. Im "Backstage" der Redaktionsbüros wird um jede Sendeminute geschachert, gepokert, geblufft und zu guter letzt die Provision für die Nebentätigkeit quantifiziert. 

In diesen Medien-Kloaken tummeln sich neben politischen Akteuren in den Beiräten auch ganz andere Kaliber. Industriebosse, mächtige Konzernchefs und generöse Geldgeber, die mit gewaltigen Werbebudgets und üppigen persönlichen Zuwendungen seriös wirkende Dokumentationen in Auftrag geben, um beim Publikum nicht nur für ein positives Unbedenklichkeitsfeeling, sondern auch die Käuferlaune aktivieren. Ist die Sendung besonders gut gelungen, fließt die Provision.

Die Akteure in den Medienanstalten, sind Nutznießer, Sprachrohr und beauftrage Gestalter einer machtbesoffenen Polit-Elite und einer gewinnmaximierenden Industrie, die sich mit schamloser Unverfrorenheit am üppig gefüllten Gebührensäckel bedienen. Nirgends kann man diese Entwicklung besser, als gerade bei den Energieriesen ablesen. Wie auch immer staatliche Hilfspakete und Unterstützungen für notleidende Bürger von der Politik geschnürt werden, die wirklich großen Summen versickern nahezu unmerklich dort, wo sich Mächtige in einer Art Interessenssolidarität einig geworden sind.  

Und da sich Politik und Medien aufgrund einer erzwungenen Interessensübereinkunft gegenseitig brauchen, haben auch Dankbarkeit, geförderte Karrieren, bereitwillig eingeräumte Privilegien zum Nutzen beider Seiten dazu geführt, nicht so genau hinzuschauen, was hinter den Kulissen scheinbar integrer Intendanten, Direktoren und Programmgestalter so alles gemauschelt wurde. Nehmen und Geben sind seliger als Gemeinwohl und ehrlicher Umgang mit dem Geld der Bürger. Wer nicht mitspielt, ist raus.

So jagen sich politisch opportune Pseudo-Berichterstattungen, gespickt mit profilneurotischen Machtbotschaften und lancierte Diskussionrn, stets mit rot oder grünem Unterton, ohne die üppige Rechnung für den jeweils Begünstigten aus dem Auge zu verlieren. Man zeigt sich dankbar, - auf beiden Seiten. Die „politischen Aufseher“ der Sender genehmigen „Nebentätigkeiten“ ohne wissen zu wollen, was die linke Hand tut. Auf der anderen Seite steht die optimale Vermarktung politischer Zielsetzungen. Ethik? Moral? Wahrheit? Das sind Vokabeln, die weder in Sendern und bei Politikern, noch bei den industriellen Auftraggebern irgendeine Relevanz haben. Schon lange nicht mehr.

Es gibt keine politische Stellungnahme, keine Einlassung, keine Diskussion, bei der die Weichen so gestellt werden, dass sie zum erwünschten Ziel führen. Fragen und Antworten, Dramaturgie, sie sind vor der Sendung zwischen Akteur, Auftraggeber und Interessenten bis aufs Komma abgestimmt  – der Dumme ist häufig ein vorher sorgsam selektiertes Opfer, das sich im guten Glauben auf das Spiel eingelassen hat. Schließlich sollen Sendungen authentisch und ehrlich beim Konsumenten „rüberkommen“. Staatlich gelenkte Realityshows sollen Glaubwürdigkeit vermitteln und beim Konsumenten die gewünschte Wirkung erzielen.  

Die Idioten? Sie sitzen draußen, gaffen auf die Bildschirme und glauben, was der sympathische Nachrichtensprecher, die nette Moderatorin oder der gut bezahlte Experte zum Besten gibt. Welch eine gigantische Schimäre. Flüchtlinge sind Hilfsbedürftige. Die Russen sind böse. Die Ukraine sind die Guten. Viren und Klima bedrohen unsere Welt. Die Pharmaindustrie rettet uns. Und unsere Vorzeige-Politik, allsamt mit moralischer Überlegenheit und herausragender Kompetenz ausgestattet, weisen uns mit medialer Unterstützung den "richtigen Weg" und wir lassen uns brav impfen.

Dazwischen instrumentalisierte Kinder, dumm, einfältig und naiv. Sie folgen einem sorgsam aufbereiteten, parteipolitischen Sendeformat aus der Lummerlandküche grüner Weltenretter. Heraufbeschworene und konstruierte Todesgefahren werden für die „kleinen Deppen“ Dank engagierten, medialen Einsatzes zu ihrer Wahrheit. Gesellschaftliche und soziale Erwünschtheit entstehen nicht etwa aus selbst heraus, sie werden gelenkt, kanalisiert und moderiert, damit sie zum akzeptierten Mainstream wird. Da muss man bereits bei der Jugend ansetzen, damit später die Kasse dort klingelt, wo sie klingeln soll.

Da werden Proteste mit Partycharakter für naive Kiddies kreiert, damit der politisch erwünschte Blickwinkel auch beim Bürger nachhaltige Wirkung erzielt. Ergebnis: Jetzt kleben diese jugendlichen Spinner auf Straßen und hocken in Baumhäuser, retten Gelbbauchunken und vernichten aus Protest  Hunderttausende Tonnen von Getreide. Die Vierte Gewalt mit rotgrün ideologisierten Redakteuren sorgen im Gleichschritt und wohldurchdachtem Framing und zur richtigen Uhrzeit für geneigtes Publikumsinteresse. Der Sendeauftrag ist erfüllt, die Kasse stimmt. Es ist nur noch zum Kotzen.

                                         

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Kommentare

  1. Hallo Herr Mancini ,Sie haben sehr gut beschrieben , wie das korrupte Dreckssystem der ÖRR funktioniert .Kurz gesagt die ÖRR liefern willfährige rot-grüne Hofberichterstattung und sorgen für allgemeine Volksverblödung gegen üppige Zwangsgebühren .An diesem System wird sich auch so rasch nichts ändern ,da es für beide Seiten sehr erfolgreich ist .Frau Schlesinger hat man vermutlich nur als Bauernopfer über die Klinge springen lassen ,da sie es mit der Selbstbedienung übertrieben hat .Ansonsten wird bei den ÖRR nur diesbezügliche Oberflächenkosmetik betrieben ,damit ähnliche Fälle nicht mehr publik werden.

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