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Rette sich wer kann! Der freie 60-Milliarden-Fall mit hartem Aufschlag

Ich wills mal so sagen: Langeweile kommt in Berlin gerade nicht auf. Man wird den Verdacht nicht los, dass wir Deutschlands wichtigsten Aktentaschenbesitzer vor zwei Jahren vollkommen missverstanden haben, als er seinen Bürgern vor zwei Jahren den „Doppelwumms“ angekündigt hatte.

Rette sich, wer kann. Das ist seit einer Woche das Credo aller Koalitionäre, dem angesichts eines unmittelbar bevorstehenden, politischen Kollapses alles untergeordnet wird. Die Ampel stürzt in der Wählergunst ins Bodenlose und der Aufprall könnte hart werden. Nun gibt es noch eine einzige Chance für unsere Bruchpiloten. Stichtag ist der 8. Dezember 2023. Unter Aufbietung maximaler Inkompetenz werden unsere Minister, Staatssekretäre und sonstigen Apanagen-Empfänger alles dafür tun, die restliche Zeit ihrer pensionsbedrohlichen Zitterpartie zu überbrücken. Zwei Wochen müssen sie noch durchhalten, um ihr üppiges Ruhestandsgehalt zu retten. Es gilt also, der entwürdigenden Schmach, das lebenslängliche Versorgungsziel nicht erreicht zu haben, ein Schnippchen zu schlagen.

Was soll aus ihnen auch werden, wenn sie sich nicht noch im letzten Augenblick über den 8. Dezember hinübermogeln? Saskia, Robert, Lena wären ebenso von maximaler Bedeutungslosigkeit und kargem Staatssalär betroffen wie Nancy, Boris und unser Karlchen. Mit ihnen natürlich auch all die Staatssekretäre ihrer Ministerien, denen nur dann eine steuersubventionierte Zukunft winkt, wenn die Bürger sich weiter so verhalten, wie sie sich immer noch verhalten. Duldsam und geradezu masochistisch....

Das vernichtende Urteil des Karlsruher Verfassungsgerichts hat die bunte Regierungstruppe in Panik versetzt, denn das fragile Gebilde nichtsnutziger Selbstbeweihräucherer droht zu zerbrechen. Am 8. Dezember sind die allermeisten Ministerinnen und Minister zwei Jahre im Amt und haben damit ihre Pensionsansprüche gesichert. Dann nämlich haben sie genug Amtstage hinter sich, um in Zukunft monatlich knapp 4.700 Euro Ruhegehalt ausgezahlt zu bekommen.    

Zugeben, für Möchtegernpolitiker und von jeglicher Bildung befreiten Lebensversager war es harte Arbeit, mit dem Handicap latenter Unfähigkeit bis jetzt politisch über die Runden zu kommen. Was haben die Polit-Influencer doch für ein Glück, dass sie gerade noch rechtzeitig im Gesetzestext verankert haben, dass „bei einer Beendigung des Amtsverhältnisses und einer ununterbrochenen Zugehörigkeit zur Bundesregierung von mehr als zwei Jahren, diese Amtszeit als vier Jahre Arbeitszeit angerechnet werden.“ Man stelle sich vor, eine Bäckereifachverkäuferin wird mangels Verkaufserfolges ungenießbarer Bretzeln nachhause geschickt, erhält aber weiterhin auf Lebenszeit ihr Gehalt zuzüglich einer honorigen Verkaufsprovision für nicht verkaufte Semmeln.

Und so, wie unsere Bäckereifachverkäuferin bei ihrer Einstellung Brief und Siegel geschworen hat, dass sie mehr Bretzeln verkaufen würde, als unser Bäcker jemals backen könnte, so haben auch unsere Politiker ihren "Kunden" versprochen, unser Land in noch blühendere Landschaften zu verwandeln wie bisher. Der besonders unter grünen Politikern weit verbreitete Anthropozentrismus geht fast immer mit fehlender Bildung und infantiler Selbstüberschätzung und Rechthaberei einher. Eine fatale Mischung, die in ihrer Rücksichtlosigkeit schwerwiegende Folgen nach sich zieht. 

Wir erinnern uns: Er, der Olaf, - Durchblicker und vergesslicher Prophet -, gab vor den Kameras und Mikrofonen öffentlich-rechtlicher Märchensender dem deutschen Volk das transformatorische Dekarbonierungswunder bekannt, indem man mithilfe einer massiven ökologischen und feinstaubfreien Aufrüstung der Bundeswehr nicht nur die migrationspolitische Landeserwärmung zu digitalisieren gedachte, sondern auch gemeinsam mit Robert und seiner Verwandtschaft zur Sicherstellung deutscher Lebensqualität sämtliche überlebenswichtige Energiequellen kappte.

Mit ein paar Hundert Sondermilliarden sollten Tausende von Luftnummern - genauer gesagt, leistungsfähige Vogel-Schredder-Anlagen -, auf sanften Anhöhen unberührter Naturlandschaften unserer Industrie frischen Wind verleihen. Zugleich aber liefert die Deutsche Regierung, ganz im Geist grüner Humanität und roter sozialer Verantwortung, umweltfreundliche Bomben und friedenstiftende Raketenwerfer an die Ukraine, um die Russen in die Flucht schlagen. 

Ich gebe zu, das alles klingt aus heutiger Sicht nach „eierlegender Wollmilchsau“. Nichtsdestoweniger durfte seit den markigen Zukunftsvisionen unseres Kanzlers das deutsche Wahlvolk, - um ein Haar gänzlich von der Lauterbach‘schen Pandemie dahingerafft -, jetzt darauf hoffen, dass Olaf und seine grünen und roten Krisenmanager, Zukunftsforscher und Überlebensexperten unser geliebtes Deutschland mit feministischer Sonnenkraft und genderfreundlichem Ostwind der kränkelnden Industrie und dem energiegebeutelten Mittelstand neue Impulse verleihen und uns einen CO2-freien Wohlstand bescheren würden.

Das war wohl nix. Nach wenigen Monaten, - man konnte es täglich spüren -, wurde das Volk Tag für Tag misstrauischer. Weder schien die Sonne übermäßig, noch blies der Wind aus allen Richtungen. Leitungen gabs auch noch nicht, und angekündigte Subventionen erwiesen sich als politische Scherzeinlage. Die Stimmungslage veränderte sich dramatisch, als die Ostseepipeline aufgrund einer unerklärlichen und daher überirdischen Manipulation in die Luft flog und seitdem keiner unserer Regierungsmitglieder wissen wollte, wie das „Unglück“ passieren konnte. Als dann unser Robert zum Ofen-Kahlschlag ausholte und per Gesetz halb Deutschland abreißen und stattdessen mit heißer Luft in eine neue Zukunft pumpen wollte, verbreitete sich unter den Bürgern Angst, Unsicherheit und Ärger.

Ich wills kurz machen, das Vorhaben, 3 Millionen Migranten zu Wärmepumpenmonteuren umzuschulen, war zwar eine geniale Idee, scheiterte aber schon im Frühstadium an der fehlenden Motivation der neuen Fachkräfte. Sie weigerten sich, die deutsche Sprache zu erlernen und es fehlte ihnen an der Bereitschaft, arbeiten zu wollen. Stattdessen bewiesen sie eine hohe Affinität zu Küchenmessern und solidem deutschen Werkzeug aus Solingen.

Wie vorausschauend unsere politischen High-Potentials im Angesicht  anwachsender Flüchtlingsströme agieren, die  Deutschland zu überrollen drohen, kann man an den durchdachten Gegenmaßnahmen ablesen. Bereits an der Grenze werden sie mit dem Erhalt eines hohen Bürgergeldes bedroht. In besonders hartnäckigen Fällen gar mit Einbürgerung und einem deutschen Pass. Diese wirksamen Weichenstellungen haben natürlich erhebliches Abschreckungspotential. Denn wer will heutzutage schon noch Deutscher werden, zumal dem neu ernannten Pass-Deutschen in der Folge die Sozialleistungen unweigerlich zusammengestrichen würden. Das jedenfalls ließe sich ein schutzbedürfiger Islamist nicht gefallen. 

Und ausgerechnet jetzt, als unsere Koalitionäre beinahe ihr Ziel erreicht hatten, all das, was Deutschland bislang ausgemacht hatte, wie beispielsweise Werte, Kultur, Traditionen, Tugenden und fortschrittliche Technologie, mithilfe afrikanischer Unterstützung mit Stumpf und Stiel auszurotten, wartete der SPIEGEL gestern in einer Titelstory auf, die nun das Land erzittern lässt: „Absturz eines Besserwissers!“ Unser Olaf mit leerer Aktentasche auf dem symbolträchtigen Titelbild.

Damit wird unübersehbar der klägliche Abgang unseres deutschen Doppelwummsers eingeläutet. Aus der gelben Ecke poltert der FDP-Kubicki mit den Worten: „Das Heizungsgesetz muss weg und der Habeck auch.“ Lindner sucht verzweifelt nach weiteren Möglichkeiten, sich noch mit zusätzlichen, unangekündigten Gesinnungswechseln über den 8. Dezember zu retten, während Nancy Faeser klare Kante zeigte und reihenweise senile Reichsbürger vom SEK verhaften ließ. Nur der palästinensische Wehrmutstropfen, der auf unseren Straßen den Tod Israels und aller Juden skandierte, trübte ein wenig ihre Erfolge.

Derweil kämpfte Annalena erfolglos um jedes Toilettenhäuschen in Nigeria, besuchte ferne Atolle und abgelegene Inselgruppen, beleidigte im Rundumschlag chinesische, russische, ungarische oder polnische Politiker, erklärte Kriege und glänzte mit feminsitischer Außenpolitik. Nebenbei entlastete die Chefin unserer "Außenhüpfburg" deutsche Museen von sogenannter Raubkunst und verschenkte jene "Preziosen" dubiosen afrikanischen Potentaten, die postwendend die wertvollen Wiedergutmachungsobjekte zur Aufbesserung eigenen Einkommens meistbietend an russische Kunsthändler verhökert haben, wie man hört.

Währenddessen tanzte unsere Ricarda in euphemistischer Glückseligkeit leichtfüßig auf dem Parteitag ihren Namen auf die Bühne, weil sie das für eine Frau reservierte Amt der Parteivorsitzenden als einzige „weibliche Kandidatin“ insgesamt 82 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. 

Immerhin, die grüne Basis übt heftige Kritik, mantelt sich gar auf, weil zu allem Überfluss nun auch die klebenden Grünlinge zur kriminellen Vereinigung erhoben wurden, nur weil sie gemeinschaftlich und fortgesetzt deutsches Kulturgut nachhaltig verhunzen.  

Als wenn das nicht schon alles längst genug wäre, erleben wir gerade den wärmsten Kälte- und Wintereinbruch seit Christi Geburt. Glücklicherweise werden seit einem Jahr temperatursenkende Steuern zur Rettung des Klimas erhoben, die man nun verdoppeln will, um das prognostizierte 2,5-Grad-Ziel nachhaltig zu unterschreiten. Nein, liebe Leser, es handelt sich bei all den politischen Interventionen nicht um einen Affenzirkus und auch nicht um ein Kasperltheater, das ist deutsche Politik, die nur noch von der Tatsache übertroffen wird, dass unsere grünen Vordenker am liebsten noch halb Afrika zu uns einladen würden.

Ich will ja nicht unken. Den Bürgern wurden während der Schaffenphase unserer Politiker nicht nur die Meinungsfreiheit aberkannt, sondern auch wesentliche Teile des Vokabulars gestrichen. Harmlose Begriffe wie Nationalstolz, Neger, Sozialtouristen, Indianer, Zigeuner oder auch Goldstücke stehen auf dem Index - beispielsweise. Würde man mich fragen, sollte es umgekehrt sein, denn immerhin sind wir der Souverän und könnten jenen Politikern, die fortgesetzt unerträglichen Stuss verbreiten, den Mund verbieten. 

Jetzt sollten deutsche Bürger beten, dass die Koalition die Ziellinie des 8. Dezember nicht mehr erreicht, damit man wenigstens noch ein paar Millionen Euros ministerieller Ruhestandsgelder dem Steuerzahler ersparen könnte. Allein, mir fehlt der Glaube. Vermutlich zwingen uns unsere Eliten mit weiteren Sondervermögen in die Knie. Immerhin, ein Gutes hat das Ganze: Der Robert ahnt allmählich, was eine Insolvenz ist.

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Kommentare

  1. Auch wenn es die DE Grün-Gut-Bürger nicht hören, lesen, verstehen wollen, aber so ist es:
    "Ohne die Grün-Wähler, viele Erben und Wohlhabende, die heute etwa in Bayern die millionenschweren See-Grundstücke bewohnen, für die ihre Vorfahren hart gearbeitet haben, wären Baerbock und Co. niemals an die Macht gekommen. Das Debakel dieser Regierung, über die sich heute so viele aufregen, ist das Debakel des deutschen Wählers. Der Blick auf die «Ampel» ist ein Blick in den Spiegel. Demokratie heisst, der Bürger ist der Chef. Der Chef muss seine Verantwortung aber auch ernst nehmen."
    Gesamter Artikel bei: https://weltwoche.de/daily/deutschlands-seele/

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