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Die neuen Perspektiven Deutschlands. Fritz und sein Abdankungskonzept

Noch drei oder vier qualifizierte Ansprachen des Kanzlers, und im Osten erringt die AfD die absolute Mehrheit. Nach letzten Umfragen liegen in manchen Ost-Regionen unsere „Blauen“ in der Wählergunst bei weit über 40 Prozent. Legt sich unser Fritz im neuen Jahr noch engagierter ins Zeug und leimt er seine Bürger noch geschickter, als er es bislang getan hat, dürfen wir auf einen baldigen Durchbruch der „Brandmauerpartei auch im Westen hoffen.

Die Aussichten stehen für uns Bürger, die sich so sehr nach reflektierter und verlässlicher Politik sehnen, gar nicht so schlecht, zumal wir uns auf Fritz bislang verlassen konnten. Schon von Beginn seiner Amtszeit an hat er keine Gelegenheit ausgelassen, mit unermüdlichen Wortbrüchen, leeren Versprechungen und gut gelungenen Lügen das Wahlvolk zu hintergehen. Es gibt also keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass Fritz, unser baumlanger Staatslenker, an seinem Masterplan festhalten wird, um seine Untertanen mit rhetorischen Lippenbekenntnissen, getürkten Absichtserklärungen, Sonntagsreden oder hohlen Erfolgsmeldungen noch weiter in die Enge zu treiben.

Es ist ja nicht so, als gäbe es in unserem Land kein Potenzial für politische Räuberpistolen, Windeier, dumme Bluffs und Lügengeschichten, gerade wenn es um Themenfelder wie Migration, Energie, Klima, Renten, Bildung oder Krankenversorgung geht. Unser politischer Anführer, ausgestattet mit einzigartigen Versagerqualitäten, ist ohne Zweifel ein Garant für den politischen Misserfolg, den er mit Verve und maximalem Einsatz vorantreibt. Zugegeben: Das fällt ihm weiter nicht schwer, zumal er, was unsere heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen angeht, geradezu paradiesische Bedingungen antrifft. Denn wer, wenn nicht Fritz, traut sich an Aufgaben, von denen er und nahezu jeder Bürger im Land schon jetzt weiß, dass er sie nicht lösen kann?

Um jedoch sicherzugehen, dass die AfD mit Alice Weidel in absehbarer Zeit die Geschicke des Landes übernehmen wird, reicht es bei weitem nicht aus, nur das Land zu deindustrialisieren oder Bürger nachhaltiger zu schröpfen, nein, man muss auch weiterhin korrupte Potentaten im Ausland und deren Kriege finanzieren, gegebenenfalls Radwege im brasilianischen Urwald anlegen, oder unsere verarmten Sozialbesucher aus Afrika oder sonst woher mit jährlich 200 Milliarden Euro alimentieren. Zum Glück erinnerten sich unsere gewählten Staatsvertreter noch rechtzeitig an ehemals verpönte, aber bewährte Stasimethoden. „Horch und Guck“ erlebt gerade fröhliche Urständ.

Das gesetzlich „regulierte“ Recht auf freie Meinungsäußerung, oder die Einführung neuer Straftatbestände wie Meinungskriminalität und Denkverbote ersetzen nunmehr das fundamentale Element einer demokratischen Gesellschaft und wurden gerade noch rechtzeitig eingeführt, um der AfD bessere Zuwachsraten zu bescheren. Flankierend kamen Denunziationsaufrufe und Meldeportale hinzu, um den Boden der AfD zu bereiten. 

Hätten Fritz, Robert, Agnes oder Annalena nicht beherzt auf den Paragrafen 188 zurückgegriffen, um ihre Ehre zu schützen, würden wir alle noch glauben, in Deutschland herrsche die Staatsform der Demokratie. Mittlerweile haben unsere Minister mehr als 3.500 Strafanzeigen (2025) gegen verärgerte Bürger angestrengt. Die bisher nicht bekannten Verfahren übersteigen nach Angaben von Richtern die Zahl vermutlich um das Dreifache. Ich wills mal so sagen: Nichts ist für die AfD effektiver, als der Frontalangriff auf die Bürger, die versehentlich unfähige Politiker zu ihren Führern gewählt haben.

Neuer Spitzenreiter ist Fritz. Er dominiert mit 1.700 Strafanzeigen die Rangliste jener, die sich von den Bürgern zu wenig wertgeschätzt fühlen. Da heißt es beherzt eingreifen. Fassen wir also zusammen: Nachdem sich unsere Politiker weitgehend von demokratischen Regeln verabschiedet haben, jedoch zur Verschleierung eigener totalitärer Geisteshaltung den AfD-Politikern und ihren Anhängern und Wählern staatsfeindliches Gedankengut unterstellen, dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis sich selbst hartnäckige CDU- und SPD-Wähler auf die Seite der Vernunft schlagen werden.

Schützenhilfe kommt aus Übersee. Gerade hat es die „Tugendwächter HateAid“ erwischt, deren beide Leiterinnen Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon zu „unerwünschten Personen“ erklärt wurden. Das US-Außenministerium hat über die „radikalen Aktivistinnen, die nach Meinung des US-Ministeriums eine Zensurbehörde leiten, eine dauerhafte Einreisesperre verhängt. Auch hier dürfen wir sicher sein, dass es in Bälde Dutzende sogenannter staatsfinanzierter "NGO’s" mit Hang zur Bürgerdisziplinierung erwischen wird.

Sehen wir also mit Zuversicht und Hoffnung ins Jahr 2026, in dem unsere derzeitige Regierung mit verstärkter Kraft ihre Bevölkerung knebeln, maßregeln und mit heißer Luft beglücken wird. Fritz wird es ganz sicher richten und die Wähler werden es unseren engagierten Staatslenkern an der Wahlurne danken – und zwar ganz ohne Strafanzeigen, Staatsanwälte und Bademantelbeschaffung. Inzwischen füllen beschlagnahmte Computer und Handys ganze Lagerhallen, die keine noch so leistungsfähige Ermittlermannschaft jemals auswerten könnte.

Und nachdem unser Fritz auch noch beschlossen hat, Putin endgültig in die Knie zu zwingen, um Deutschland zu retten, indem er das Rentenalter hochsetzt, buntwoke Naturschützer zu kampfbereiten Soldaten macht, die deutsche Industrie mit Windkraft auf Vordermann bringt und Arbeitgeber bekämpft, sehe ich seiner politisch-suizidalen Rücktrittsfantasie mit einem gewissen Optimismus entgegen. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz dürften den Kommunalpolitikern die ersten Würfel auf die Füße fallen und ganz sicher im September auch in Sachsen-Anhalt. Halten wir also durch und sehen den Dingen gelassen entgegen. Rom wurde auch nicht in einer Legislaturperiode erbaut.

                                         

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Kommentare

  1. Hallo Herr Mancini ,an dieser Stelle erst einmal vielen Dank für die vielen hervorragenden Beiträge von Ihnen im vergangenen Jahr. Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle alles Gute für 2026 und freue mich schon jetzt auf viele weitere, gute Artikel von Ihnen.
    Zum vorstehenden Artikel über Merz möchte ich mich lieber nicht äußern ,denn daß was ich über ihn zu sagen hätte, würde wahrscheinlich unserer Gesinnungsjustiz Stoff für mehrere Hausdurchsuchungen liefern .

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