Wenn wir als einziges Industrieland der Welt weniger Energie verbrauchen als alle anderen hoch technisierten Nationen auf unserem Planeten, korreliert die Erkenntnis zwingend mit den derzeit vorhandenen intellektuellen Kapazitäten unserer Regierungsmitglieder. Der kollektive, vorsätzliche und systematische Verzicht auf die aktive Verwendung der Hirnmasse, ob nun gewollt oder ungewollt, geht spiegelbildlich mit dem Zerfall Deutschlands einher.
Ich will nicht ungerecht sein und alle politischen Gestalter und Regierungslenker hinsichtlich ihrer substanziellen Mangelerscheinungen im Oberstübchen über einen Kamm scheren. Nichtsdestoweniger ist es auffallend, dass ausgerechnet in den Reihen der Entscheider, ganz ähnlich wie beim Totalausfall von Sonnenkollektoren in Dunkelphasen, zwangsläufig gewisse Engpässe beim Denken entstehen. Schöne Beispiele liefern uns derzeit Sozialisten-Lars, Hohlraum-Babsi oder auch Worthülsen-Fritz. Da tut sich entweder nichts oder genau das Gegenteil dessen, was man angekündigt hatte.
Gut, gut, … dass die iranischen Mullahs gerade die Straße von Hormus dichtgemacht haben, um die Welt ins Chaos zu stürzen, weil Benjamin und Donald den Iran in die Steinzeit bombardieren wollen, können wir weder der ungelernten Babsi noch dem berufslosen roten Lars in die Schuhe schieben. Selbst unser aller Fritz, der sich redlich darum bemüht, mit seinem unermüdlichen Arbeitseinsatz endlich sichtbare Rückschrittserfolge nachzuweisen, ist für das Inferno im Nahen Osten natürlich nicht verantwortlich. Vielmehr konzentriert er sich im schwarz-roten Regierungstriumvirat um andere, herausragende Baustellen. Beispielsweise um die angemessene Versorgung von Millionen Hilfe suchender Sozial-Besucher aus dem afrikanischen Kontinent und dem pekuniären Wohlergehen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr.
Ich will an dieser Stelle keineswegs nur meckern, zumal viele Menschen in ihren nostalgischen Träumen fest davon überzeugt sind, dass früher alles besser war. Das erklärt auch, weshalb wir unseren Politikern regungslos beim engagierten Rückbau unserer Republik in Richtung frühes Mittelalter zusehen, in der romantischen Hoffnung, unter Verzicht sämtlicher Kraftwerke und mit feinstaubreduzierender und CO2-armer Energieerzeugung unserer Industrie neue Impulse zu verleihen. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.
Derweil geht es dem Scheckenfalter, dem Teichlurch und dem gemeinen Feldhamster an den Kragen. Und das alles nur, weil wir dem Russen, dem wir kein Gas mehr abkaufen, eins auswischen wollen. Mit Verve und Hochdruck werden derzeit die restlichen Lücken auf unseren freien Agrarflächen geschlossen. Deutschland plant, quadratkilometerweise neue Fotovoltaik-Landschaften und 10.000 effiziente Vogel-Schredder-Anlagen. Selbstredend müssen dabei, - mit ausdrücklicher Billigung unserer grünen Klima- und Weltbeschützer -, auch große Flächen unserer Waldgebiete dran glauben.
Unsere bewährte Windmühlenpolitik beschert uns fraglos deutliche Rückschritte. Der industrielle Demontage-Eifer unserer politischen Denker und Lenker sucht seinesgleichen. Sprechen wir es doch an dieser Stelle einmal offen aus: Woher sollen wir die geistigen Winde nehmen, wenn bei unseren politischen Gestaltern seit Jahren in ihren vernachlässigten Denkmansarden die gerade zitierte Dunkelflaute herrscht? Weshalb erinnern sich unsere politischen Kräfte eigentlich nicht an die Literatur-Unterrichte in der Schule und an Miguel de Cervantes, der in seinem Buch beschrieben hat, wie Don Quichote zusammen mit Sancho Panza den Windmühlen zuleibe rückte? Ohne besonderen Grund übrigens!
Ich wills mal so sagen: Früher …, ich meine, ganz viel früher, da brauste bei dem einen oder anderen deutschen Politiker ab und zu einmal deren Ruf wie Donnerhall übers Land. Da sang man noch vielstimmig und voller Stolz „die Wacht am Rhein“ und da tönte es „wie Schwertgeklirr und Wogenprall“. Da ging noch etwas vorwärts! Und heute …? Heute stehen Deutschlands Bürger an der Zapfsäule und überlegen, ob sie für 20 oder 30 Euro tanken sollen, während sich unsere politischen Eliten im Kredit finanzierten Zeitalter die monatlichen Diäten um 500 Euro erhöhen.
Zum Ausgleich planen die Vergewaltigungs-Strategen in Brüssel den sogenannten Energie-Lockdown. Ich will ja nicht unken, aber nun rächt es sich, dass die Bürger mehrheitlich den staatlich angeordneten Corona-Fetischismus mitsamt den Begleiterscheinungen stillschweigend mitgetragen haben. Mit dem Testfall Corona können die EU-Bürokraten nunmehr auf ihre bedeutsame Lernerfolge zurückgreifen und die nächsten Disziplinierungsmaßnahmen ergreifen.
Ich fürchte, Urlaubsreisen mit dem Auto, Wochenendausflüge zu Tante Hilde oder mit dem SUV den ambitionierten Sohnemann in den Eurythmie-Kurs zu bringen, dürften für unsereiner demnächst kontingentiert werden oder nur noch mit Sondergenehmigung möglich sein.
Wie sagte die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer im ZDF-Morgenmagazin so griffig? „Ich lehne eine Spritpreisbremse kategorisch ab.“ Na, wer sagt‘s denn? Stattdessen forderte sie: "Hohe Preise müssen voll wirken. Die Menschen sollen sich fragen, wo Autofahren wirklich nötig ist – und wo sie lieber verzichten oder verzichten müssen." Aber klar doch: Und wie die Spritpreise wirken werden! Besserverdiener, also in der Regel Unternehmer und Manager werden ungestört mit ihren E-Fahrzeugen in ihre Büros fahren und Arbeitnehmer mit kleinem Einkommen zuhause bleiben. Doch halt! So einige unserer Bürger scheinen allmählich zu erwachen.
Denn kaum hatte Uschi in Brüssel ihr intellektuelles Armutszeugnis in die Welt hinausposaunt und zugegeben, dass der Atomausstieg ein strategischer Fehler gewesen sei, schloss sich Deutschlands gewaltigste Worthülse aus einer Höhe von circa 1,96 dem Brüsseler Schambekenntnis an. Jetzt muss Fritz nur noch vermeiden, Babsi, Felix, Lars, Britta und Katharina auf die Zinne zu bringen. Den vielversprechenden Anfang hat er bereits gemacht und die Reaktivierung unserer atomaren Energiespender aus politischen Gründen ausgeschlossen. Gut möglich, dass auch Angela Merkel aus dem Hintergrund mit Foltermaßnahmen oder Steinigung gedroht hat, sollte Merz nicht spuren.
An dieser Stelle möchte ich nicht nur meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, ich sende auch täglich ein Stoßgebet gen Himmel, dass sich uns bei den kommenden Wahlen an der Brandmauer-Front neue und lebenswerte Perspektiven eröffnen. Was mit Olaf, dem großen deutschen Schweiger gelungen ist, sollte auch mit Phrasen-Fritz und dessen vorzeitiger Abdankung möglich sein. Und wer weiß, vielleicht machen wir mit Putin bald wieder neue Öl- und Gasgeschäfte, vielleicht sperrt ein beherzter Richter diese EU-Uschi wegen plötzlich verhängter Fahrverbote in Deutschland ein, vielleicht dürfen treusorgende Ehemänner ihre Frauen und sogar ihre Kinder wieder kostenlos mitversichern. Nun ja, wenn nicht unsere freien Meinungsäußerungen, so sind uns doch wenigstens Träume erlaubt.
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