Es hat alles nichts genutzt. Der gigantische Aufwand, den Wasserkoloss aus den Untiefen der Ostsee zu retten, ist fehlgeschlagen. Was hat man nicht alles versucht, um dem armen Kerl wieder Richtung und Tiefgang zu geben. Doch wie so oft, findet man im Leben immer wieder frappierende Parallelen. Denn die Tragik seines Schicksals gleicht ums Haar dem nahenden Ende unseres Bundeskanzlers und des Untergangs der CDU.
Während Legionen von Helfern, ob wir sie nun „Omas gegen rechts“, „Besitzstandsverteidiger der Demokratie“ oder „sadistische Tierschützer“ nennen, - die einen partizipieren am Weltruhm eines dahinsiechenden Wals, die anderen an der infernalischen Dummheit und Naivität ihrer Steuern zahlenden Untertanen. Welch eine symbolträchtige Entwicklung. Ein Buckelwal, der bezeichnenderweise im Schlick feststeckt, wie der Kanzler mitsamt seiner Partei, der das Wasser bis zum Hals steht.
Sie haben, wie der bucklige Meeressäuger, die Richtung verloren und weigern sich mit hohem suizidalem Eifer und gegen jede Vernunft, – soweit man bei Walen und Parteigranden der CDU von Vernunft sprechen kann -, sich aus den Sandbänken oder von Brandmauern zu befreien, um sich neuen Zukunftsperspektiven zuzuwenden. Auch wenn Millionen Bürger vor den Fernsehschirmen mit Timmys Schicksal haderten und hofften, dass Timmy noch einmal „die Kurve kriegt“, so ähnelt das Drama des sterbenskranken Meeresgiganten der todgeweihten CDU, die ums Verrecken nicht einsehen will, dass sie falsch abgebogen ist.
Und wie bei unserem bedauernswerten Wal, der von hoffnungslos zerstrittenen Experten, Tierschützern, Sponsoren und Helfern zu Tode gerettet wurde, so engagiert stehen nicht nur Bärbel, Lars, Ralf und Saskia, sondern auch die grünen Britta, Franziska, Dagmar und Felix ihrem Kanzler mit Rat und Tat zur Seite. Sie assistieren ihm mit tödlicher Fürsorge bei seinem vorzeitigen Absturz.
Natürlich meinen es die hilfreichen Koalitionäre mit „Fritz“ nur gut, wenn sie ihm den vermeintlich richtigen und einzig gangbaren politischen Weg weisen. Und ebenso gewiss ist es, dass die "mitfühlende Presse" mit ihren rückgratlosen und sensationsgeilen Journalisten wegen Timmy Krokodilstränen vergießt und den Niedergang von Fritz erst mit scheinheiligem Angstgeschrei und anschließend mit anbiedernden Kommentaren die neuen Mächtigen feiern. Keine Sorge, liebe Leser, die medialen Heuchler werden bei der "politischen Reinkarnation" den "Heimgang" des Kanzlers Fritz als unvermeidlich und notwendig beschreiben und die neue AfD-Kanzlerin vielleicht als Heilsbringerin bejubeln. Doch zurück zur Parabel mit Timmy.
Sponsoren haben erhebliche Geldmittel aufgebracht und keinen finanziellen Aufwand gescheut, um den schwimmenden Unglücksraben aus der misslichen Lage zu befreien. Ähnlich läuft es auch bei Fritz, der sich bis vor kurzer Zeit noch auf seine Mittelständler und die Industriebosse verlassen konnte. Doch die wenden sich mehr und mehr wegen geringer "Überlebenschancen" ab. Die Angelegenheit wird einfach zu teuer. Nun muss sich der "absaufende Kanzler" auf die Steuerzahler verlassen, die ihn nach Kräften unterstützen sollen. Doch allmählich geht auch den besser gestellten Helfern die Luft und den geschröpften Untertanen die Lust aus.
Ich wills mal so sagen: Timmy wusste nicht, wie ihm geschah, als man ihn auf hoher See an der Schwanzflosse mit sanfter Gewalt aus der gefluteten Barge zerrte und ihm eine Orientierungshilfe gab. Ich vermute, Fritz hat, wie der Wal Timmy, auch keinen blassen Schimmer, auf welche Weise seine sozialistischen Retter und seine hinterfotzigen Parteifreunde ihn aus dem Amt schleifen, was sie als nächstes mit ihm anstellen und wohin die Reise (ohne ihn) noch gehen wird.
Zwar hat man dem Meeresriesen einen Tracker auf dem Bauch festgetackert, um jederzeit seinen Aufenthalt bestimmen zu können, was im Falle unseres Kanzlers mindestens ebenso sinnlos ist, wie sich im Fall Timmy erwies. Denn der ist erneut gestrandet und liegt jetzt leblos vor der dänischen Insel Anholt. Nun ist er ein Fall für die Umweltbehörde. An dieser Stelle allerdings erspare ich mir einen Vergleich.
Fritz ist allerdings, was das politische „Stranden“ und „das irrtümliche Abbiegen“
angeht, erheblich ausdauernder, – das möchte ich hier ausdrücklich betonen, hat
er doch deutlich mehr Erfahrung, hinsichtlich gesellschaftlicher Missgeschicke,
Pannen, Sackgassen, Fehltritte und Irrtümer. Noch hofft er selber, dass er sich und seine Partei mit ein paar kräftigen Schwanzschlägen aus dem selbst gewählten Sumpf befreien kann. Offen gestanden - ich sehe da schwarz.
Timmy, der Wal, endete krank und kraftlos in dänischem Gewässer. Nun kümmern sich hungrige Möwen um ihn. Was mit den kümmerlichen Resten der CDU geschehen wird, vermag zwar noch niemand zu sagen. Aber ich bin sicher, dass die meisten von Macht- und Geldgier geleiteten Parteifreunde, die ihre Felle davonschwimmen sehen, bald ihre neuen Futterplätze bei der blauen Konkurrenz suchen werden.
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