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Lauterbachs „Apokalypse Now“

Darauf haben wir alle gewartet. Das Kanzleramt warnt vor dem Super-Virus. Jetzt geht es verbal in den ultimativen Endspurt, um das Volk auf neue Disziplinierungsmaßnahmen einzustimmen.

 


𝐌𝐞𝐫𝐤𝐞𝐥: „Wir sind in der dritten Welle und im exponentiellen Wachstum“ (Regierungserklärung)

𝐖𝐢𝐞𝐥𝐞𝐫: „100.000 Infektionen pro Tag sind vorstellbar. Schlimmer als die ersten beiden Wellen“ (dpa)

𝐒𝐩𝐚𝐡𝐧 warnt vor Zusammenbruch des Gesundheitssystems im April“ (Spiegel)

𝐌𝐞𝐝𝐢𝐳𝐢𝐧𝐞𝐫: Britische Variante B.1.1.7 sei ansteckender und tödlicher“ (BR)

Und Lauterbach warnt: 𝐀𝐩𝐨𝐜𝐚𝐥𝐲𝐩𝐬𝐞 𝐧𝐨𝐰!

 

Doch von exponentiellen Inzidenzen und Todesraten ist nicht viel zu sehen.


Stand März 2021


Mittlerweile klingen die Untergangsprognosen so, als stünden schwer bewaffnete Chinesen und Russen an den Grenzen Deutschlands, um uns niederzumetzeln. Lauterbach hat bereits angekündigt, dass niemand verschont werden würde.

Was soll man zu unseren Regierungseliten noch sagen? Seit einem Jahr versprechen sie uns, mit geeigneten Maßnahmen die Bevölkerung vor nachhaltiger Ausrottung zu beschützen, haben aber völlig vergessen, uns Waffen zur Verteidigung gegen die schlitzäugigen Viren zu beschaffen. Stattdessen soll die Front mit Selbsttests verteidigt werden, die allerdings erst noch bestellt werden müssen. Derweil sollen wir uns den Grenzen unseres Landes – also der Frontlinie nicht nähern oder sie gar überqueren, weil wir ansonsten den Gegnern versehentlich in die Arme laufen.

Und wie das unter Waffenhändlern eben so Usus ist, schachern die Maskenlogister auf den Abgeordnetenbänken um Überlebensmasken und verdienen sich eine goldene Nase, bevor man die eigenen Verteidigungslinien stärkt. Kein Wunder, dass die Bürger in Scharen nach Mallorca fliehen, um ein letztes Mal Sonne, Sand und Meer zu genießen, bevor sie zum kollektiven Massensterben in die Heimat zurückkehren. An den Flughäfen müssen sich bei der Rückkehr 10.000 Suizidale testen lassen, bevor man sie wieder ins Land lässt.

Karl Lauterbach, unser aller intellektueller Überbau, fordert derweil in nahezu jeder TV-Show und vor jedem Mikrofon unsere Kanzlerin dazu auf, Rückkehrer komplett in Isolationshaft zu nehmen. Noch besser, so meint er, man müsse gleich die gesamte Wirtschaft lahmlegen. Dabei spricht er von einer unkontrollierten, exponentiell anwachsenden Gefahrenlage. Will heißen: Hinter jeder Ecke und unter jedem Busch lauern uns brasilianische, indonesische, afrikanische oder britische Mörderviren auf. Vorzugsweise am Wochenende ab 19 Uhr abends. Natürlich auch Sonntags vormittags vor und in Gotteshäusern. Das haben Experten herausgefunden, weswegen unsere Gesundheitsgurus für diese Zeitfenster Ausgangssperren verhängen möchten und das Singen in Kirchen verbieten. 

Weshalb sich die Viren nicht so häufig in U-Bahnhöfen, Bussen und Bahnen herumtreiben, weiß man nicht, man forscht noch. Wahrscheinlich hocken die in Klamottenläden zwischen Kleiderbügeln und Unterwäsche oder in Buchhandlungen an der Kasse. Wer weiß das schon. Gerne auch in Galerien, Museen, Kinos und Theater, was uns den Hinweis gibt, dass die gefährlichsten aller Mutanten einen feinen Sinn für Kunst haben. Auch ein Grund, weswegen unsere Politiker diese Einrichtungen geschlossen haben, um uns vor Todesgefahren zu schützen. Deshalb hat man auch die Ordnungskräfte in den Kommunen mit stabilen Knüppeln ausgestattet, um....- ach lassen wir das besser.

Übrigens..., tagsüber, insbesondere bei schönem Wetter, treiben sich die Killerviren in Biergärten, an Nord- und Ostseestränden, aber auch an ruhigen Flussauen und an oberbayrischen Seen herum. Besonders gefährdet sind Ferienwohnungen in Urlaubsgebieten. Experten haben auch hier festgestellt, dass Myriaden von Viren kurz vor Ostern - wahrscheinlich nachts -, in leerstehende Appartements und Ferienhäuser eingedrungen sind, um dort über ihre Opfer herzufallen. Verdammt tückisch, weil das niemand mitbekommt. Ich kann deshalb viele von uns verstehen, die sich zu Ostern oder Pfingsten sagen: Wenn schon sterben müssen, dann am Strand unter Palmen, einem, kühlen Drink und Urlaubsfeeling.

Ich wills mal so sagen. So ganz ehrlich sind unsere Politiker ja nicht. Und wenn doch, dann klingen ihre Lügen irgendwie harmlos. So unsere Kanzlerin, die am Montag bei der Pressekonferenz in einem Nebensatz erwähnt hat, dass in diesem Jahr wohl kein Urlaub für die Bürger mehr möglich sein wird, obwohl sie in jedem Interview und gegenüber jedem Pressevertreter versichert, dass ab Ende April geimpft wird wie die Hölle. Da stellt sich mir die Frage: Was, nu? Bis zum Ende des Jahres Bürgerarrest? Lockdowns? Askese? Sollten bis Ende August nicht alle Menschen geimpft und wir dann überlebensfähig sein?

Leute, Leute, im Klartext heißt das: Wir haben auch bis Ende des Jahres nicht ausreichende Vakzine. Im Merkels Nebensatz klingt es doch durch. Sommerurlaub perdu, und Weihnachten fällt wieder aus. Oder mit dem eingangs beschriebenen Szenario, die Russen und die Chinesen werden uns überrollen. Ich fürchte, wir dürfen das Verteidigen nicht mehr unfähigen und völlig panischen Politikern überlassen. Das muss der Bürger wohl selbst in die Hand nehmen.

Kommentare

  1. „Karlchen hat, als mündlichen Steinbruchträger, so schwer zu tragen, dass sein Gehirn erheblichen irreparablen Schaden genommen hat. Er ist überreif für "Die Anstalt"!“

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