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Womit haben wir Böhmermann verdient?

... ich wills mal so sagen: Wer sich von Böhmermann beleidigt fühlt, kann selbst nicht der Hellste sein. Das gilt selbstredend auch für Herrn Erdogan. Souveränität und Gelassenheit fehlen ihm ebenso wie dem anspruchslosen Publikum der Sinn für spritzig erfrischender Unterhaltung.




Der Begriff Kunst in Zusammenhang mit Böhmermann ist eine Vergewaltigung der Linguistik und der Morphologie. Ich weiß nicht, wen ich mehr bedauern soll -, diesen armseligen Geist oder sein noch erbärmlicheres Publikum, das diesem selbstverliebten Affen applaudiert. Satire? Was bildet sich dieser Gossenprolet eigentlich ein? Der Mann, dessen Fäkalsprache und Zoten kaum jemand überbieten kann, sind eine Zumutung für jeden einigermaßen intelligenten Menschen. Anscheinend glaubt er auch noch, mit seinen widerlichen Obszönitäten oder seinem vulgären Vokabular witzig zu sein. Er erreicht nicht einmal das Stammtischniveau einer Vorstadtkneipe. Immerhin hofiert ihn das ZDF, was wiederum ein schöner Hinweis darauf ist, was man vom heutigen TV-Konsumenten hält.

Reger Geist, mitreißender Esprit oder gar eleganter Wortwitz..., Fehlanzeige. Stattdessen schwingt er sich zum intellektuellen Satiriker auf - das allerdings ist ein echt guter Witz. Was will man von diesem Mann auch erwarten, einem Polizistensohn, der weder eine Berufsausbildung noch ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann, sich jedoch permanent mit maximaler Talentlosigkeit, kombiniert mit überheblichem Habitus auszeichnet. Die Tatsache, dass er sich Komiker, Kabarettist, ja sogar als Moderator nennt, halte ich für eine anmaßende Hochstapelei, die nur jemandem mit marginalem Denkvermögen einfallen kann.

Das Fernsehen steht vor einer entscheidenden Trendwende. Wenn man den Einschaltquoten und sonstigen TV-Statistiken Glauben schenken darf, werden in absehbarer Zeit erstmals mehr Dumpfbacken, Einfaltspinsel und geistige Exhibitionisten im Fernsehen sein als vorm Fernseher. Damit wird die TV-Welt erstmals realistischer sein als das richtige Leben.


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