Direkt zum Hauptbereich

Angela Merkel – oder panem et circenses

Deutschland ist bunt. Unsere Gesellschaft weltoffen. Wir sind Humanitätsweltmeister geworden. Staatsschlepper retten auf dem Mittelmeer, was das Zeug hält und schaffen ihre Fracht rigoros und rücksichtslos nach Griechenland und Italien.


Es klingen die Stimmen der grünen "Sankt-Florians-Partei" wie Schalmeien, die aus uns bessere Menschen machen wollen. Die wirklich wichtigen Herausforderungen unseres Landes werden zugekleistert mit Ersatz-Dramen wie Klima, Co2, Humanität und Dieseldunst aus SUV’s. Doch weder die Grünen, noch die Genossen und schon gar nicht unsere Regierungsverantwortlichen legen ihre Finger öffentlich in die bereits schmerzhaften Wunden unserer zerrissenen Gesellschaft.

Mittlerweile stehen zehntausende Jobs in Deutschland auf der Kippe. Unser Land driftet ungebremst in eine Massenarbeitslosigkeit, auch wenn derzeit von Seiten der Politik alles getan wird, um das sich anbahnende Wirtschafts-Desaster schön zu reden. Mit Verve, mit „positiver Sprachregelung“, mit infamem Bürgerbetrug über Presse und Massenmedien versucht unsere Polit-Elite, den deutschen Idioten bei Stimmung zu halten. Jeder auf seine Weise.   

Die Deutsche Bank will 20.000 Mitarbeiter loswerden. Die Commerzbank trennt sich von über 3.000 Mitarbeiter und schließt 25 Prozent ihrer Filialgeschäfte. Thyssen, Bayer, Siemens, Ford, auch sie stehen vor dem Personalkahlschlag. Auch VW ist mit 20.000 Mitarbeitern dabei. Noch schlimmer sieht es beim Reifenhersteller Continental aus, der einer der maßgeblichen Indikatoren für das Fahrzeuggeschäft und ein verlässlicher Barometer ist. Weniger Autos - weniger Reifen, so einfach ist die Rechnung. Die Folgen werden uns in den nächsten Monaten noch deutlicher treffen als uns lieb sein wird.

Der deutsche Arbeitsmarkt torkelt düsteren Zeiten entgegen. Nicht nur dem Mittelstand brechen wichtige Exportmärkte weg. Er hat quer Beet die Produktionskapazitäten heruntergeschraubt. Und nicht alles ist Donald Trump, den Chinesen, dem Zoll- und Handelskrieg und dem Brexit zuzuschreiben. Die um sich greifende Klima-Hysterie, die Diesel-Verteufelung, das Affentheater um Greta und Konsorten und die damit verbundenen Co2-Diskussion haben ihrer Auswirkung ungeahnte Dimension angenommen, die es nun gilt, als Co2-Konsequenz dem Wahlvieh und Bürger als wegweisende Zukunftsperspektiven zu verkaufen.

Was in der Entwicklung der Mobilitätsdiskussion völlig untergeht, ist die Tatsache, dass beim Wegfall der Verbrennungsmotoren Tausende von Zulieferbetrieben schließen müssen. Hunderttausende Arbeitnehmer werden werden auf der Straße stehen. Ob Schaltgetriebe, Druckleitungen, Kühler, Lichtmaschinen, Motorenöl oder sonstige "Kleinigkeiten", die man heutzutage unter der Motorhaube hat, werden ersatzlos entfallen. Die gesamte Petrochemie wird enorme Einbrüche verzeichnen, weswegen man jetzt schon perspektivisch über Co2-Abgaben die Benzinpreise nach oben korrigiert. 

Herkömmliche Tankstellen werden geschlossen. Stattdessen werden Quadratkilometer von Betonflächen an Autobahnraststätten entstehen, um dem Urlaubsandrang an den "Stromspendern" Herr zu werden. In Schneewintern werden sich Autofahrer bei Unfällen und Staus den "Arsch" abfrieren, wenn sie sicher gehen wollen, irgendwann noch zuhause anzukommen. Sie können natürlich auch dem Erfrierungstod entrinnen, sofern sie die Heizung im Auto laufen lassen. Und wehe, bei einem Überfall in der Stadt muss Polizei ausrücken und die Dienstfahrzeuge haben gerade keinen "Saft" in der Batterie.

IW-Ökonomen wie Holger Schäfer interpretieren den Niedergang als „verkraftbar“, genau wie einige Wirtschafts-Experten, die an der staatlichen Gehaltsnadel hängen. Sie verharmlosen den wirtschaftlichen Einbruch und wiegen die Konsumenten in Sicherheit. Ganz vorne dabei unsere Kanzlerin, der ich inzwischen maximale Inkompetenz unterstelle, auch nur einen blassen Schimmer davon zu haben, wie man Deutschland wieder „auf Spur“ bringt. Sozial, technisch, gesellschaftlich und moralisch. Für Merkel gibt es nur eine Einzige Priorität: Gesichtswahrung im Amt, komme, was da wolle. Um dies zu gewährleisten gibt es auch nur einen einzigen Weg: Die Stigmatisierung ihrer Gegner, und zwar mit allen Mitteln. Zur Gesichtswahrung gehört natürlich auch der Empfang von Flüchtlingshelfern und Haupterwerbs-Humanisten in Berlin letzten Dienstag. Das Signal: Alles, was ich tue oder getan habe, war richtig. 

Auch wenn Merkel unsere Gretel nicht besonders ernst nimmt, die Umwelt-Heimsuchung kommt angesichts von „Invasionsgefahren aus dem Süden wie gerufen. Das lenkt von dem ab, was den Bürger in wahrheit umtreibt. Schöne, positive, bunte Bilder braucht das Land, weil die Menschen unbeschwert leben wollen. Hier kommt Merkel das staatlich reglementierte Verblödungs-TV zu Hilfe. Nachmittags mit Prolentenkost, abends bei Klever mit Märchenstunden. Panem et circenses – Brot und Spiele, mit der die römisch-dekadente Führungskaste bereits das aufmüpfige Volk schon vor 2000 Jahren zu besänftigen wusste.

Und während die Grüne Brut die „Elektrifizierung“ der Autos vorantreiben, so genannte Mobilitätskonzepte bejubeln und mit Verve den Bürgern eintrichtern wollen, dass Fleischkonsum, Luftballons, geländegängige Autos und Flugreisen ebenso abartig sind, wie Flüchtlinge an den Grenzen abzuweisen, spielt es für diese euphemistischen Traumtänzer keine Rolle, unter welchen Bedingungen, Kinder in Afrika die „Kobolde“ aus der Erde wühlen, damit wir hierzulande Batterien für die schöne neue Fortbewegungswelt haben.

Stattdessen schicken sie Experten-Schwachmaten an die Front, die den minderbemittelten Wählern erklären, dass der Mensch auf Co2 vollständig verzichten kann und muss. Genauso gut könnten Annalenchen und Rooobert versuchen, die Erdachse wieder geradezurücken, damit die Eisberge nicht abschmelzen. Die Welt und das Klima zu retten ist ja auch ein Klacks. Hurrikans, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Hochwasser, Hitzewellen, Meeres-Phänomene wie den Ninja oder Jetsreams und Ozonlöcher werden sie mit professioneller Infantilität dank städtischen Fahrverboten schon noch in den Griff kriegen. Dabei ist es schietegool – wie man in Hamburg zu sagen pflegt -, ob zigtausende ausgemusterter Diesel-Dreckschleudern von Deutschland aus nach Afrika verschifft werden, um dort die Luft zu verpesten. Florian-Prinzip halt.

Geld generieren für schlechte Zeiten – das hat uns Frau Merkel wohlweißlich verschwiegen. Milliardenbeträge aus der Co2-Steuer sollen in Zukunft die Kassen füllen, um zum Ausgleich Millionen von Migranten so gut zu integrieren, dass der deutsche Rentner dank schlechter Ernährung und gesellschaftlicher Vernachlässigung früher abnippelt. Deutsche Sozialkassenbelaster kosten eh schon zu viel. Gleiches gilt für alleinstehende Mütter, Studenten oder Geringverdiener, die ihre eigene Wohnung gerne behalten würden, sofern sie denn schon eine haben.

Es beißt die Maus keinen Faden ab. Alles hängt mit allem zusammen. Doch wenn dem so ist, weshalb wählen wir Menschen an die Spitze unseres Landes, die in den letzten 5 Jahren hinreichend bewiesen haben, dass sie aufgrund mangelnder Sozial- und Gesellschafts-Kompetenz völlig überflüssig geworden sind. Weshalb, so frage ich mich, dulden wir eine parasitäre Kaste, die ihre eigene Daseinsberechtigung nur im Machterhalt sehen und dem eigenen Wohle verpflichtet sind -, koste es, was es wolle…   


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Politische Schwurbelfachkräfte, Fake-News-Meister und ideologische Leistungsträger

Alter Falter – in diesen Tagen kommt man bei der Berichterstattung politischer Paukenschläge kaum hinterher. Wenn der unschuldige Bürger bei seinem morgendlichen Informationsanliegen versehentlich auf den Kanälen unserer Qualitätsmedien landet, erhält er gegen eine bescheidene Monatsgebühr weit mehr, als er mental jemals verkraften kann. So ging es mir heute Morgen. Kaum hatte ich die Fernbedienung meines TV-Gerätes betätigt, erreichten mich die neuesten Verbal-Pläne unseres Kanzlers. Ja, man kann sagen, Friedrich Merz hatte wieder einmal als intimer Kenner seiner eigenen Gedanken vor einem großen Publikum den großen Auftritt beim „politischen Aschermittwoch“ in Trier. Erlauben Sie mir, liebe Leser, dass ich zu diesem Anlass kurz in die Antike abschweife. Alle kennen ja das berühmte geflügelte Wort der alten Römer, - so um die Zeit von Kaiser Nero -, das sich bei Fritz als verlässliche Verhaltensnorm tief verankert hat und uns regelmäßig zum Staunen bringt. 𝐐𝐮𝐢𝐝𝐪𝐮𝐢𝐝 𝐚𝐠𝐢...

Unsere Annalena mit Völkerrechtshintergrund verschiebt Grönlands Grenzen.

Annalena hat in ihrem glanzvollen Talk-Auftritt bei Maischberger wieder einmal einen ihrer weltpolitischen Rohrkrepierer gelandet. Man könnte auch sagen: Wir und Dänemark sind haarscharf an einer bearbock‘schen Eingemeindung Grönlands vorbei geschreddert. Immerhin, wie die "Diplom-Volksrechtlerin" (WIKIPEDIA) und Präsidentin der UN-Generalversammlung messerscharf und unmissverständlich feststellte, sind Grönländer auch Bürger. Nur wohin sie genau gehören, das ist unserer Vorzeigepolitikerin nicht so ganz geläufig. Politische Landesgrenzen jedenfalls spielen in einem grünenbunten Weltbild keine große Rolle. Was Annalena sagt, ist in Stein gemeißelt. Basta! Die gefährlichsten Potentaten und gewieftesten Staatsführer wie Putin, Xi Ping, Trump, Netanjahu oder Orban können ein Lied von den Begegnungen mit unserer EX-Außenministerin singen. Wenn sie vom Leder zieht, bleibt kein Auge trocken.. Wenn man es genau nimmt, hat hierzulande das Publikum des beliebten Polit-Talks von San...