Direkt zum Hauptbereich

Entfesselte Raubzugpolitik – wenn Eliten sich wie Mafiosi verhalten

In diesen pandemischen Zeiten, in denen die Staatsausgaben explodieren, die Kreditaufnahme jedes Maß sprengen, die Gelddruckmaschinen der staatlichen Münze am Tegernsee Tag und Nacht violette Scheine drucken, in diesen Zeiten entblöden sich Minister und Regierende nicht, den Bundestag hemmungslos aufzublähen.



Die völlig aus dem Ruder gelaufene Flüchtlingspolitik kostet den Steuerzahler mehr als 80 Milliarden – ein Ende ist nicht abzusehen. Die Klimapolitik wird Deutschland bald an den Rand des Ruins treiben, die Coronapolitik wird die Steuereinahmen pulverisieren und der Ruf des prosperierenden Wirtschaftsstandortes Deutschland zur schönen Erinnerung mutieren. Da passen die Meldungen von SPIEGEL, FAZ und anderen einst renommierten Blättern wie die Faust aufs Auge.

Deutschlands Selbstbedienungsladen für Berufslose, Lebensversager, Berufsschwätzer und Leistungsvermeider wird eine nie gekannte Ansammlung von geld- und machtgeilen Existenzen versorgen, denen im Falle eklatanten Politversagens im Anschluss ein sicherer Unterschlupf in Brüssel beschieden sein wird.  

Skrupellos und ungeniert greift unsere Regierung dem Bürger noch einmal tief in die Tasche und schafft 71 neue hoch dotierte Beamtenstellen in den höchsten Besoldungsgruppen. Spitzenjobs mit einem Monatssalär von 8.762 bzw. 10.412 Euro. Neben den auf 12 Monate hochgerechneten Gehältern von etwa 8,5 Millionen Euro dürfte der Betrag mit Büro, Reise-, Fahrzeugkosten, Tagegelder und Spesen die Summe auf mehr als 25 Millionen im Jahr anwachsen.

Das sind doppelt so viele wie in den beiden vorherigen Jahren. Seit Januar bereits erhielten insgesamt 129 Beamte, die bisher mindestens mit A15 besoldet waren (ab 5670 Euro/Monat), eine höhere Position. Im Vorjahreszeitraum waren es 63 Beförderungen gewesen – und damit nur halb so viele. Die Operation Abendsonne, wie sie flapsig genannt wird, wird im allgemeinen Impf- und Covidchaos nahezu unbemerkt vom Bürger durchgezogen. Doch über solche Banalitäten machen sich unsere Minister kaum Gedanken. Nur dem Rentner tränen dabei die Augen und die sozial Schwachen ballen insgeheim die Faust in der Tasche.

Doch wer da glaubt, der Personalaufbau sei deshalb notwendig, weil unsere Politiker unter der kaum noch zu bewältigenden Last desaströser Fehlleistungen, von Häppchen und stets delikat aufgetürmten Banketts  zusammenbrechen, der irrt. Die Ausnahme bildet natürlich Peter Altmaier, bei dem schon seit Jahren die Gefahr besteht, dass er eines Tages den Kampf am Büffet verlieren und dort sein Leben aushauchen wird. Nichtsdestoweniger ist er derjenige, der mit 18 neuen Stellen der Besoldungsgruppe B (mindestens 8.300 Euro monatlich) den Spitzenplatz am lebenslangen Futtertrog einnimmt.

Viel interessanter allerdings ist die Motivlage unserer legitimierten und alimentierten Schmarotzer, deren Arbeitsergebnisse schon seit Jahren reziprok-proportional zur intellektuellen Leistungsfähigkeit stehen. Wie es scheint, hat sich in unserem Land eine Art kriminelle Vereinigung der Eliten zusammengefunden, die im Falle einer Wahlniederlage willfährige Zöglinge mithilfe von Beförderungen und Stellenbeschaffungen zur eigenen Rückenstärkung ins Boot geholt haben.

Nun ja, wer gibt schon gerne ein Ministeramt auf. Da greift man schon mal nach Strategien, deren Nutzen darin besteht, im Falle knapper Wahlentscheidungen innerhalb der eigenen Reihen ausreichend dankbare Fürsprecher für die Jobsicherung zu generieren. Praktisch dabei ist, dass die neuen Karrieren kostenneutral auf den Bürger umgewälzt werden können. Völlig gleichgültig ob nun Krampf-Karrenbauer (CDU, Anja Karliczek (CDU), Andreas Scheuer (CSU), sie rüsten ihre Ministerien personell auf, als gelte es, die letzte Schlacht zu schlagen – schließlich kann man ja nie wissen…

Ich will gar nicht über den neuen Anbau des Kanzleramtes sprechen, das vermutlich mit zwei Milliarden Euro zu Buche schlagen wird, und damit der schon jetzt weltweit größte Politikerpallast noch ein wenig pompöser wird, als das Weiße Haus in Washington oder Erdogans Protztempel in Ankara. Deutschland, und dürfen wir heute schon vermuten, wird dann mit einem Parlament von weit über 800 Politschädlinge, Nassauer, Abstauber und Dilettanten verfügen, die in Zukunft das Arbeits- und Ergebnisniveau weiter senken werden.

Ich sehe verdammt schwarz, was Deutschlands Zukunft angeht. Was nicht passt, wird passend gemacht und wenn dabei Grundgesetze über den Jordan gehen, oder Bürgerrechte beschnitten werden müssen, dann heiligt für die Politik der Zweck des Machterhaltes und deren Ausweitung die Mittel - so oder so. Allerdings noch weit schwärzer für die Wähler, die zum großen Teil nicht begreifen wollen, dass sie sich ihre eigenen Henkersknechte wählen. Nun ja, in einem Land, in dem ein Herr Böhmermann einen Fernsehpreis erhält, in einem solchen Land wundert man sich nicht mehr...

   


Kommentare

  1. Sehr schöner Blog, nein ich meine nicht nur diesen Beitrag. Besteht eine Chance, dass ich etwas davon auf invalidenturm.eu bringen kann?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. sie können gerne meine Artikel auf invalidenturm.eu publizieren...

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Der klammheimliche Paukenschlag – kommt unsere CDU-Genossin Angela Merkel zurück?

Das ist eine faustdicke politische Überraschung! Für den CDU-Parteitag am 20. Februar in Stuttgart gibt es eine Zusage, mit der weder in der Partei, noch in der Wählerschaft jemand ernsthaft gerechnet hätte: Angela Merkel hat ihre Teilnahme angekündigt. Es ist das erste Mal seit ihrer Kanzlerschaft, dass die ehemalige CDU-Vorsitzende an einem Parteitag ihrer rot-mutierten Genossen dabei sein wird. Das klingt ganz so, als ginge es unserem Hochleistungs-Münchhausen allmählich an den Kragen. Denn welche Motivation sollte Angela nach ihrem durchaus glaubwürdigen Rückzug aus allen Amtsgeschäften haben, plötzlich im Haifischbecken der CDU wieder mitmischen zu wollen. Aus „Ihrer“ Sicht, davon darf man ausgehen, läuft in der CDU alles schief, was nur schief laufen kann. Immerhin, das möchte ich an dieser Stelle bemerken, kann es nach aller Erfahrung mit unseren Polit-Scharlatanen, nur noch schlimmer werden. Insofern darf man alles vermuten. Angela Merkel gibt sich sibyllinisch und will nach ...

Wadephul gelingt ein wirtschafts- und geopolitischer Durchbruch – Deutschland wieder auf der Siegerstraße!

Darauf haben wir lange warten müssen. Johann Wadephul (CDU) brilliert mit Initiative und Tatkraft, denn mit seinem diplomatischen Vorstoß in der indo-pazifischen Hemisphäre setzte er vorgestern neue Maßstäbe im Kampf gegen die für die menschliche Spezies tödliche Erderwärmung. Sprechen wir es offen aus: Wadephuls politisch spektakulärer Vorstoß auf der unabhängigen Koralleninsel Niue im Südpazifik, einem vernachlässigten Atoll mit 14 Dörfern und nach der letzten Volkszählung im Jahr 2022 von 1.689 Seelen bewohnt, bringt Deutschland nicht nur klimapolitisch, sondern auch strategisch, macht- und geopolitisch ein gutes Stück voran. Wo, wenn nicht im Pazifik, müssen wir unsere Interessen nachhaltig vertreten und auch durchsetzen. Man darf Wadephuls Dienstreise zum Inselstaat Niue, von dem kein Schwein, nicht einmal ein grüner Abgeordneter unseres Bundetages jemals gehört hat, keineswegs zu gering schätzen. Johannes' Einsatz vor Ort muss zweifellos als außenpolitische Sternstunde im...