Direkt zum Hauptbereich

Deutschland auf direktem Weg zum politischen Konkurs

Während die staatsergebenen Journalisten mit opportunistischer Euphorie unseren inkompetenten und bestenfalls mittelmäßigen Spitzen-Politikern frenetisch applaudieren, verabschiedet sich unser Land allmählich von der Marktwirtschaft. Der seit gestern bekannte und wahrlich historische Handelsbilanz-Absturz, bleibt zwar beim trägen Bürger noch weitgehend unbemerkt, nichtsdestoweniger, oder vielleicht gerade deshalb, verbreiten unsere Volksvertreter mit düsteren Durchhalteparolen und wohlfeilen Botschaften prophylaktisch hoffnungsvolle Stimmung. 

 


Seit gestern und erstmals seit 1991 ist Deutschland – mit maßgeblicher Unterstützung einer planlos agierenden Regierung – in der Handelsbilanz an den Weltbörsen massiv ins Minus gerutscht. Kein deutscher Konzern gehört noch zu den Top-100 – ein Armutszeugnis, das sich insbesondere die Ampel ans Revers heften darf. Noch vor drei Jahren befanden sich 7 deutsche Konzerne in der Rangreihe der Spitzenunternehmen, drei sogar unter den ersten 30 Firmen. 

Bis vor 14 Monaten wies die deutsche Handelsbilanz gigantische Überschüsse aus, die uns nun als Defizit auf die Füße fallen. Einfach ausgedrückt: Es fließt viel Netto-Geld aus Deutschland ab. Die deutschen Exporte im Mai sind gegenüber April 2022 kalender- und saisonbereinigt gesunken, während die Importe gestiegen sind. Wie ein tödlicher Morgenstern trifft uns nun die völlig irreale Sanktionspolitik, die einen anderen treffen sollte, aber ganz sicher nicht unsere Industrie. Handelsketten sind empfindlich unterbrochen und "made in Germany" Dank der Grünen und Roten ohne Relevanz - da kann Scholz noch so viel lächeln.

Bejammernswerte Redakteure und willfährige Schreibhuren befeuern staatskonform und im vorauseilenden Gehorsam eine in höchstem Maße suizidale Solidarität mit einem abgründigen Selenskij. Mit dem gleichen, wissensbefreiten  Engagement verbreiten sie die wohlklingende Mär, unser Land sei eine der weltweit größten Volkswirtschaften. Man muss leider offen konstatieren: Journalisten sind nicht nur das exakte Spiegelbild inellektuell notleidender Politiker, die ihren Aufgaben und Verpflichtungen nicht gewachsen sind, sie vermitteln auch mit ihrer konformistischen, rückgratlosen und charakterlosen Profilgeilheit ein Leistungs- und Gesellschaftsbild, bei dem es dem einigermaßen klar denkenden Bürger den Angstschauer auf den Rücken treibt. 

Und noch bevor ernst zu nehmende und sachkundige Kritiker mit überzeugenden Argumenten und bemerkenswertem Sachverstand zu große Aufmerksamkeit erhalten, schlägt das System zurück. Gnadenlos. Ganz gleich, ob es um Impfkampagnen und Risikobewertungen geht oder es sich "Solidaritäsgegner" handelt. Nur selten, und bestenfalls in Netzwerken, wagen es einige mutige, und zumeist schnell "entsorgte Denker", unseren politischen wie gesellschaftlichen Niedergang als solchen zu beschreiben, wie man ihn wirklich bewerten müsste. "Achgut" und "Reitschuster" sind nur zwei beredte Beispiele für die systematische "Bereinigung" kritischer Stimmen.

Zieht man ein Resümee für die letzten 2 Jahre, haben unsere Regierenden das Land nahezu in den Ruin geführt und es gibt keinen Anlass zu glauben, dass sich alles zum Guten wendet. Wir können es an den Aufrufen, an Spar-Appellen, an medialen Verhaltenstipps ablesen oder heraushören, die man an die Bürger richtet. Kalt duschen, aber höchsten 5 Minuten! E-Autos kaufen, für die ohnehin nicht genug Strom zur Verfügung stehen wird! Wasser und Energie einsparen, so die Werbekampagne eines grünen Parvenüs, der besser beim Schreiben seiner Kinderbücher geblieben wäre, als ihn auf eine bislang einigermaßen intakte Gesellschaft loszulassen. 

Habeck darf man bestenfalls die Wirtschafts- und Gesellschaftskompetenz eines Märchenonkels unterstellen, während eine radebrechende Annalena Baerbock vorgefertigte Worthülsen und dümmlich rezitierte Allgemeinplätze vor internationalem Publikum zum Besten gibt. Freilich verpackt man den ausgerufenen Gasalarm in geschmeidiges Framing, das semantisch ganz sicher nicht von Habeck selbst aufgepeppt wurde. Dazu ist er weder intellektuell, noch mental in der Lage.

Was also hat uns die Koalition in der vergangenen Zeit beschert? Duschtipps vom Minister persönlich! Warmwasserzuteilung! Zweistellige Inflationsraten, ausgelöst durch astronomische Kreditaufnahmen, die dem Volk sogar als „Sondervermögen ins Oberstübchen gehämmert wird, ganz so, als hätte der Bund Geld im Überfluss. Bei zweieinhalb Billionen Euro Staatsschulden dürfte den nächsten 50 Generationen nach uns jede Zuversicht vergehen. Das hält unsere Politiker jedoch nicht davon ab, beim Klima, bei Flüchtlingen, bei Impforgien oder Hilfsgeldern für Kriegsfetischisten mit Milliarden Euros im Schweinsgalopp weiter ins Obligo zu gehen. Nach uns die Sintflut.

Sehen wir davon ab, dass uns Frau von der Leyen eine völlig desolate Bundewehr hinterlassen hat, die in den nächsten 10 Jahren weder in der Lage ist, unser Land verteidigen, noch gar die Ukraine waffentechnisch wirksam unterstützen könnte. Hier allerdings muss man sagen, Gott sei Dank. Die scheinheilige Moral unserer Politikerklicke, die mit ihrer Sanktionionspolitik und ihren "Verteufelungen" in der Konequenz russische und somit völlig unbeteilgte Bürger trifft und nicht etwa Putin und seine Oligarchen, sie verdeutlichen uns in den täglichen Medien den eigentlichen, ethisch-moralischen Größenwahn einer vollkommen orientierungslosen Regierung.

Was hat man mit den ach so harten Sanktionen erreicht? Während die deutsche Propagandamaschine mit Headlines wie: „Russland meldet Insolvenz an“ und ähnlichen Fakenachrichten versucht, eigenes, politisches Handeln als Erfolg unter die Leute zu bringen, steht Russlands Bevölkerung reflexartig wie ein Mann hinter Putin. Und nebenbei bemerkt, seit Beginn der Sanktionen produziert Russland erhebliche Handelsüberschüsse. Sie verfügen über riesige Goldreserven und es dürfte dort niemals Getreide- oder Weizenmangel herrschen. Während verantwortungslose Politführer in Berlin mit suizidaler Begeisterung Schritt für Schritt den eigenen Bürgern die lebensnotwendige Energieversorgung abschneiden und das Risiko eingehen, der heimischen Industrie einschließlich unserer Lebensmittelversorgung den Garaus zu machen, feiert man in Berlin die Diätenerhöhungen und der Bürger nimmts hin.

Eines muss man klarstellen. Russland mit seiner 1000-jährigen Geschichte hat bisher alles überlebt. Es gibt vermutlich kaum ein leidensfähigeres Volk als die Russen. Sie haben die Mongolen, die Zaren, die Kommunisten, den deutschen Angriffskrieg, bei dem 27 Millionen Russen umkamen, überstanden, sie werden auch Scholz, Lindner, Baerbock oder Habeck überleben, auch wenn diese Politversager noch so euphorisch einen höchst fragwürdigen Ukrainer mit Geld und Waffen unterstützen.

In ihrer grün-durchseuchten Woodoo-Politik sollen Verbrennerfahrzeuge abgeschafft werden, obwohl bis heute kein einziger politischer Entscheider  die blasseste Ahnung hat, welche wirtschaftlichen, logistischen, beschäftigungspolitischen und soziologischen Folgen dieser Beschluss haben wird. Eines ist längst deutlich geworden, E-Mobile werden die ersten Autos sein, die wegen Energie-, Lizium- und Versorgungsmangels auf den Straßen liegen bleiben. In kalten Wintern ohnehin. 

Woher soll der Strom für 500.000 neue Elektro-Autos kommen, ohne dass das gesamte Versorgungsnetz zusammenbricht? Wie, wo und von wem sollen Millionen von hochgiftigen Batterien nach ihrem Ableben entsorgt und vernichtet werden? Doch unsere Automanager, angefangen bei Mercedes, über VW oder BMW, scheinen willfährig jeden Wahnsinn mitzumachen, – auch sie fragen sich offenkundig nicht, wie die sogenannte Dekarbonisierung in den kommenden Jahren bewerkstelligt werden kann.

Genauer gesagt, sie haben keine Stimme, denn die Eigentumsverhältnisse und Entscheidungsmöglichkeiten sind zu sehr mit der Politik verzahnt, als dass es ein Vorstand wagen würde, grüne Wolkenkuckucks-Ideen ernsthaft zu kritisieren. Die anmaßende und überhebliche Nabelschau ist vorbei, die internationale Reputation unseres Landes nachhaltig versaut. Stattdessen wird die eigene Wichtigkeit durch das Aufblähen des Bundestages auf 736 überflüssige und teure Lebensversager unterstrichen, obwohl laut Gesetz maximal 598 Abgeordnete zulässig sind. Wer hat die zusätzlichen 140 Lebensversager eigentlich alle in Parlament gelassen? Gesetzte und Vorschriften spielen bei den grün-roten Hasardeuren anscheinend keine Rolle. Weder beim Impfen, noch beim Klima, bei der Besetzung des Parlaments oder bei der Ausstattung eigener Bezüge und Privilegien.

Mit propagandistischem Tamtam, ohne jede analytische wie wissenschaftliche Kompetenz und ohne Maß und Ziel werden Klima-Investitionen ebenso auf Pump finanziert, wie der milliardenteure Anbau unseres Kanzleramtes. Alles wohl in der Hoffung: "Wird schon klappen." Die Inflation ist alles andere, nur nicht überraschend. Der politische Konkurs ist kaum noch aufzuhalten. Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Vielleicht hat Habeck zu wenig geduscht, vielleicht ist er aber auch nur heillos überfordert mit den Realitäten des Lebens, das nichts mit den Inhalten seiner Kinderbücher gemein hat. 

Wo ist die deutsche Führungspersönlichkeit, bei der man echte Hoffnung haben könnte? Wo sind die politischen Typen, denen man Vertrauen schenken und Zutrauen haben könnte, unsere Zukunft zu gestalten? Wo sind sie nur, die geistigen Eliten mit Kompetenz, Weitsicht und Verantwortung? Ich sehe sie leider nicht. Und wenn eine Schweizer Zeitung gestern schrieb: "Deutschland muss sich von seinen Politikern befreien – eine andere Wahl haben sie nicht", kann man nur sagen: Die Schweizer haben recht.

 

SPENDENKONTO

Claudio Michele Mancini

Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335
BIC/Swift: UNICRITM1892

 

 

Kommentare

  1. Die Schweizer haben völlig recht. Solange der deutsche Schlafmichel nur ARD und ZDF
    konsumiert und weiterhin fleissig seine Spuckmaske trägt wird sich in diesem Lande
    nichts , aber auch garnichts ändern. Machen Sie weiter so Herr Mancini. Ich liebe Ihren Schreibstil und verpasse keinen Artikel !!!!!!! Danke.

    AntwortenLöschen
  2. Tempelritter19476. Juli 2022 um 10:02

    Einen ganz großen Anteil an der Verarsche hat die Lügenpresse die den Leuten jeden
    Tag vorgaukelt, daß alles was die Regierung sagt und tut richtig ist. Sie hat einen sehr
    großen Anteil an der Fehlentwicklung.
    Leider

    AntwortenLöschen
  3. Tempelritter19476. Juli 2022 um 22:37

    Früher war die Presse die Vierte Macht im Staat. Heute wird dank großzügiger Zuwendungen in Form von Euro nur noch das veröffentlich was dem Regime
    gnädig erscheint. Der Bürger wird in einer Demokratischen Scheinwelt gehalten.
    Und die ganze Hektik um das Klima dient nur dazu, den Bürger von wichtigen
    Themen fern zu halten. Und natürlich muss der Unkraine - Konflikt auch zur
    Ablenkung herhalten.
    Das unsere Wirtschaft den Bach runter geht, interessiert keinen.

    AntwortenLöschen
  4. Klingt ja super! Und was mache ich jetzt?
    Auswandern? Aber wohin? Das scheint ja doch eher ein globaler Trend zu sein.
    Oder kennt jemand die eine oder andere Insel der Glückseligkeit? Ich bin für Tipps dankbar.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Politische Schwurbelfachkräfte, Fake-News-Meister und ideologische Leistungsträger

Alter Falter – in diesen Tagen kommt man bei der Berichterstattung politischer Paukenschläge kaum hinterher. Wenn der unschuldige Bürger bei seinem morgendlichen Informationsanliegen versehentlich auf den Kanälen unserer Qualitätsmedien landet, erhält er gegen eine bescheidene Monatsgebühr weit mehr, als er mental jemals verkraften kann. So ging es mir heute Morgen. Kaum hatte ich die Fernbedienung meines TV-Gerätes betätigt, erreichten mich die neuesten Verbal-Pläne unseres Kanzlers. Ja, man kann sagen, Friedrich Merz hatte wieder einmal als intimer Kenner seiner eigenen Gedanken vor einem großen Publikum den großen Auftritt beim „politischen Aschermittwoch“ in Trier. Erlauben Sie mir, liebe Leser, dass ich zu diesem Anlass kurz in die Antike abschweife. Alle kennen ja das berühmte geflügelte Wort der alten Römer, - so um die Zeit von Kaiser Nero -, das sich bei Fritz als verlässliche Verhaltensnorm tief verankert hat und uns regelmäßig zum Staunen bringt. 𝐐𝐮𝐢𝐝𝐪𝐮𝐢𝐝 𝐚𝐠𝐢...

Unsere Annalena mit Völkerrechtshintergrund verschiebt Grönlands Grenzen.

Annalena hat in ihrem glanzvollen Talk-Auftritt bei Maischberger wieder einmal einen ihrer weltpolitischen Rohrkrepierer gelandet. Man könnte auch sagen: Wir und Dänemark sind haarscharf an einer bearbock‘schen Eingemeindung Grönlands vorbei geschreddert. Immerhin, wie die "Diplom-Volksrechtlerin" (WIKIPEDIA) und Präsidentin der UN-Generalversammlung messerscharf und unmissverständlich feststellte, sind Grönländer auch Bürger. Nur wohin sie genau gehören, das ist unserer Vorzeigepolitikerin nicht so ganz geläufig. Politische Landesgrenzen jedenfalls spielen in einem grünenbunten Weltbild keine große Rolle. Was Annalena sagt, ist in Stein gemeißelt. Basta! Die gefährlichsten Potentaten und gewieftesten Staatsführer wie Putin, Xi Ping, Trump, Netanjahu oder Orban können ein Lied von den Begegnungen mit unserer EX-Außenministerin singen. Wenn sie vom Leder zieht, bleibt kein Auge trocken.. Wenn man es genau nimmt, hat hierzulande das Publikum des beliebten Polit-Talks von San...