Direkt zum Hauptbereich

Unsere Annalena mit Völkerrechtshintergrund verschiebt Grönlands Grenzen.

Annalena hat in ihrem glanzvollen Talk-Auftritt bei Maischberger wieder einmal einen ihrer weltpolitischen Rohrkrepierer gelandet. Man könnte auch sagen: Wir und Dänemark sind haarscharf an einer bearbock‘schen Eingemeindung Grönlands vorbei geschreddert.

Immerhin, wie die "Diplom-Volksrechtlerin" (WIKIPEDIA) und Präsidentin der UN-Generalversammlung messerscharf und unmissverständlich feststellte, sind Grönländer auch Bürger. Nur wohin sie genau gehören, das ist unserer Vorzeigepolitikerin nicht so ganz geläufig. Politische Landesgrenzen jedenfalls spielen in einem grünenbunten Weltbild keine große Rolle. Was Annalena sagt, ist in Stein gemeißelt. Basta! Die gefährlichsten Potentaten und gewieftesten Staatsführer wie Putin, Xi Ping, Trump, Netanjahu oder Orban können ein Lied von den Begegnungen mit unserer EX-Außenministerin singen. Wenn sie vom Leder zieht, bleibt kein Auge trocken..

Wenn man es genau nimmt, hat hierzulande das Publikum des beliebten Polit-Talks von Sandra, keine andere Wahl, als sich angesichts Annalenas aktueller Neuordnung politischer Grenzen mit einer Überdosis afghanischem Dope zu bekiffen. Nun hat ja nicht jeder am gestrigen Abend die aufregende Sendung mitverfolgt, was mich dazu bewogen hat, etwas mehr Licht in Annalenas Dunkel zu bringen. Ob es dann in Deutschland heller wird, - niemand vermag das mit letzter Sicherheit zu sagen.

Um ein Haar hätte sie Angela Merkels Nachfolge angetreten. Das grüne Wunderkind Annalena Baerbock stieg auf aus grünen Auen Fantasiens wie einst Phoenix aus dem „Nowhere“. Jetzt sitzt das grüne Ausnahmetalent auf einem der wichtigsten Posten in der UN, simuliert Weltpolitik und klärt die Menschen auf. Ich will ja nicht päpstlicher sein als der Papst, aber wenn Fritz schon nicht weiß, wie der 2. Weltkrieg dauerte, weshalb sollte dann Annalena wissen, wie sie bei Anne Will behauptete, dass es mehr als 1,2 Milliarden Menschen auf der Welt gibt. 

Man müsse in Richtung USA und Trump Fakten klar benennen. Der Streit um Grönland habe das gezeigt. Wenn man nicht frühzeitig gesagt hätte „Stopp mal, Grönland ist EU-Gebiet“, hätten das viele Amerikaner gar nicht gewusst. Ich übrigens auch nicht. Aber das tut hier nichts zu Sache. Wenden wir uns also den Fakten und Grönland zu. Denn unsere „Blitzbirne mit Völkerrechtshintergrund“ klärte uns über ihre vielen Gespräche beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf. Da bleibt dem Bürger, sollte er darüber Nachdenken, nur Baerbocks "bacon of hope."

Zitat: „Mich haben CEOs von führenden Weltkonzernen in Davos gefragt: Können Sie mir das mal ganz kurz erklären, warum ist denn Grönland für Europa jetzt so wichtig? Da denkt man ja, das müssen die wissen, die sind auf dem europäischen Markt.“ Dann fügte sie gönnerhaft an: „Fakten und die Wahrheit auszusprechen, sei jede Mühe wert.“ Ich bin mir sicher, dass die CEOs führender Weltkonzerne sprachlos waren, als Annalena die Welt ins rechte Licht rückte. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn die CEOs dieser Annalena weiträumig aus dem Weg gegangen wären. Seis drum!

Dank unserer Ex-Außenministerin haben wir gelernt, dass es auf unserem Planeten auch Länder gibt, die Hunderttausende Kilometer von uns entfernt sind. Stellen wir weiter fest: Sie setzt uns schon ihrer internationalen Erfahrung wegen, nicht erst seit gestern mit ihrem geographischen Weltbild in Erstaunen. Und so erklärt sich den Zuschauern, weshalb sie den Einwand Maischbergers nicht gelten lässt, dass Grönland gar nicht zur EU gehört. Stattdessen  konterte sie: „Aber die Grönländer sind europäische Staatsbürger und damit haben sie auch die Außengrenze der EU. Deswegen sind dort auch Soldaten hingeschickt worden.“ Ich persönlich plädiere ja dafür, eine weitere Meinung einzuholen. Das mache ich auch immer, wenn ich zum Arzt gehe.

Unsereiner muss sich nach Annalenas kategorischer Grenzverschiebung nun völlig neu orientieren, denn der allgemein gültige Wissenstand war bis gestern: Grönländer sind zwar dänische Staatsbürger und damit Bürger der EU, doch als selbst verwalteter Teil des Königreichs trat die Insel im Streit um Fischereirechte im Jahr 1985 aus der Europäischen Gemeinschaft aus. Nun ja, Geschichte ist halt Geschichte und gehört nicht zu den Präferenzen einer Trampolin springenden Völkerrechtlerin mit grünem Vordergrund. 

Aufklärung tut Not: Grönland ist kein EU-Mitglied und auch kein Teil des EU-Binnenmarkts oder der Zollunion. Auch das EU-Recht findet dort keine Anwendung. Stattdessen zählt die Insel zu den sogenannten Überseeischen Ländern – genauso wie die niederländische Karibikinsel Aruba und Neukaledonien im südlichen Pazifik, das zu Frankreich gehört.

Ich wills mal so sagen: Annalena Baerbock, bei uns auch bekannt als "rhetorischer Auffahrunfall" und „völkerrechtliche Expertin“, ist als Präsidentin der UN-Generalversammlung für uns die letzte Bastion, Deutschland angemessen zu repräsentieren und die restlichen Kontinente mit feministischer Überlegenheit, dogmatischem Geschick, legasthenischer Sprachgewalt vor dem Untergang zu bewahren. Auch Grönland.

Lenchens Ruf eilt ihr voraus wie ein Donnerhall. Annalena, - eine, die sich nicht nur auf dem Trampolin katapultartig in schwindelerregende Höhen wagte, sie wird auch wegen ihres fundierten Allgemeinwissens auf dem Gebiet der sagenumwobenen Kobolde, ferner Galaxien, 360-Grad-Wendungen und anderer seltener Erscheinungen international geachtet und gefürchtet wie kaum jemand zuvor. Man kommt sich in ihrer Anwesenheit als Bildungsbürger ziemlich popelig vor, sollte man von ihr in ein Gespräch verwickelt werden. Schön, dass wir sie haben!

                                       

Für eine Patenschaft mit einem monatlichen Betrag bin ich sehr dankbar. Selbst die kleinste Spende hilft mir, diesen völlig unabhängigen Blog stets aktuell, spannend und informativ zu halten. 

Auch ein Klick auf einen der Werbebanner im Lesetext oder das Teilen in anderen Netzwerken (FB oder X) hilft mir bei der Arbeit und der Finanzierung meines Blogs.

Herzlichen Dank - euer Claudio Michele Mancini

SPENDENKONTO
siehe auch SPENDENLINK
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

BIC/Swift: UNICRITM1892

Kommentare

  1. „Mich haben CEOs von führenden Weltkonzernen in Davos gefragt..."
    War das etwa in dieser Besenkammer, wo sie eine alberne Rede in ihrem erbärmlichen Pigeon-Englisch hielt, vor einem Auditorium, das man an der Hand eines Sägewerkarbeiters abzählen konnte?

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Der klammheimliche Paukenschlag – kommt unsere CDU-Genossin Angela Merkel zurück?

Das ist eine faustdicke politische Überraschung! Für den CDU-Parteitag am 20. Februar in Stuttgart gibt es eine Zusage, mit der weder in der Partei, noch in der Wählerschaft jemand ernsthaft gerechnet hätte: Angela Merkel hat ihre Teilnahme angekündigt. Es ist das erste Mal seit ihrer Kanzlerschaft, dass die ehemalige CDU-Vorsitzende an einem Parteitag ihrer rot-mutierten Genossen dabei sein wird. Das klingt ganz so, als ginge es unserem Hochleistungs-Münchhausen allmählich an den Kragen. Denn welche Motivation sollte Angela nach ihrem durchaus glaubwürdigen Rückzug aus allen Amtsgeschäften haben, plötzlich im Haifischbecken der CDU wieder mitmischen zu wollen. Aus „Ihrer“ Sicht, davon darf man ausgehen, läuft in der CDU alles schief, was nur schief laufen kann. Immerhin, das möchte ich an dieser Stelle bemerken, kann es nach aller Erfahrung mit unseren Polit-Scharlatanen, nur noch schlimmer werden. Insofern darf man alles vermuten. Angela Merkel gibt sich sibyllinisch und will nach ...

Wadephul gelingt ein wirtschafts- und geopolitischer Durchbruch – Deutschland wieder auf der Siegerstraße!

Darauf haben wir lange warten müssen. Johann Wadephul (CDU) brilliert mit Initiative und Tatkraft, denn mit seinem diplomatischen Vorstoß in der indo-pazifischen Hemisphäre setzte er vorgestern neue Maßstäbe im Kampf gegen die für die menschliche Spezies tödliche Erderwärmung. Sprechen wir es offen aus: Wadephuls politisch spektakulärer Vorstoß auf der unabhängigen Koralleninsel Niue im Südpazifik, einem vernachlässigten Atoll mit 14 Dörfern und nach der letzten Volkszählung im Jahr 2022 von 1.689 Seelen bewohnt, bringt Deutschland nicht nur klimapolitisch, sondern auch strategisch, macht- und geopolitisch ein gutes Stück voran. Wo, wenn nicht im Pazifik, müssen wir unsere Interessen nachhaltig vertreten und auch durchsetzen. Man darf Wadephuls Dienstreise zum Inselstaat Niue, von dem kein Schwein, nicht einmal ein grüner Abgeordneter unseres Bundetages jemals gehört hat, keineswegs zu gering schätzen. Johannes' Einsatz vor Ort muss zweifellos als außenpolitische Sternstunde im...