Die Begriffe Demokratie, Liberalität, Toleranz und Freizügigkeit werden von immer mehr Minderheiten agitatorisch missbraucht und gegen unsere Gesellschaftsnormen und tradierten Verhaltensweisen durchgesetzt. Die Demokratie ist längst zum schwammigen Freiheitsverständnis verkommen und von unzähligen Interessensgruppen, die ihre Normabweichung und Minderheits-Interessen öffentlich zelebrieren, unterhöhlt und annektiert worden.
Man hat mehr und mehr den Eindruck, dass Bedürfnis-Vernachlässigte und intellektuell Unterprivilegierte jeder Couleur ihren Anspruch nach Anerkennung und Aufmerksamkeit als ein überragendes gesellschaftspolitisches Recht für sich selbst durchsetzen wollen. Egozentrische Bedürfnis-Strukturen prallen ungebremst auf den Straßen zusammen und gleichen schweren Autounfällen, bei denen die Beteiligten jeweils dem Anderen die Schuld zuweisen. Vermutlich gibt es nicht genug Zeitgenossen, die diesen armen Suchenden die gewünschte Aufmerksamkeit bringen mögen.
Während in Frankreich, Italien oder Spanien beispielsweise die Bürger wegen ernster, gesellschaftsrelevanter Gründe wie zu hohe Spritpreise, Erhöhung des Renteneintrittsalters, Steuererhöhungen, Ausweitung der 35-Stunden-Woche mit Protestaktionen wochenlang ganze Städte stilllegen, scheinen hierzulande Minderheiten mit ihren exhibitionistischen Anliegen das Land ins bunt-woke Chaos stürzen zu wollen.
Wenngleich der Anteil geschlechtsspezifischer Unklarheiten in der Bevölkerung keinerlei Relevanz haben und sich 99 Prozent herkömmlicher Lebensformen biologisch wie definitorisch eindeutig in die Gattung männlich oder weiblich einordnen, erfreuen sich geschwurbelte Identifikations-Akrobatiker und Repräsentanten der Fortpflanzungsverweigerer sowohl in der Politik und als auch in den Medien hoher Beliebtheit. Dass Rentner Flaschen sammeln müssen, um zu überleben, ist eher uninteressant und stört die "Dramatik" so wichtiger Themen wie die Geschlechtszuordnung. Was für eine schräge Welt.
Mehr und mehr hat man das Gefühl, dass mit den Deutschen irgendetwas nicht stimmen kann. Ein undurchschaubares Konglomerat von abstrusen und bizarren Minderheitsinteressen, die bezogen auf die Gesamtheit der Bevölkerung und deren Bedürfnisse absolut keine Rolle spielen, tobt sich ungebremst auf den Straßen unserer Innenstädte aus, um ihren mehr oder weniger grotesken Anliegen maximales Gewicht zu verleihen.
Mitten im Protest-Getümmel, zwischen Hamas-Anhängern und militanten Klimaklebern, Judenhassern, Antifa-Chaoten und Friedensaktivisten, mischen sich kunterbunte Interessensvertreter, die sich dem radikalen Geschlechterkampf verschrieben haben und ihre Präferenzen mit unfassbarer Verbissenheit durchfechten. Das stößt naturgemäß bei demonstrierenden Gegnern von Windkraftanlagen in Naturschutzgebieten, bei den Omas gegen Rechts und den Suffragetten, die alten weisen Männern den Kampf angesagt haben, auf wenig Resonanz. Neuerdings mischen nun auch digital vergewaltigte C- und D-Promis und "halbseidene Ladys" aus dem Showbiz mit, um sich angemessen in Erinnerung zu bringen.
Muslimische Hassprediger geben sich auf den Bühnen unserer Städte die Mikrofone in die Hand und rufen das Kalifat aus, während vom Minarett der Moschee in Hamburg zum Gebet, genauer gesagt zur Christenverfolgung, aufgerufen wird. Es versteht sich von selbst, dass auch der Verfassungsschutz seine Provokateure unters demonstrierende Volk schickt, um die eine oder andere verbotene Nazi-Parole auf Pappschildern medial wirksam in die Kameras halten. Es fehlen nur noch die Zeugen Jehovas, um "das Wort" zu verkünden.
Das Konfliktpotential ist enorm, wenn beispielsweise transquere Feministen auf irgendwelchen Straßenkreuzungen auf quer-geschwulte-Antisemiten und lesbische Erzieher treffen, und mit Sprechchören Gemeinschaftsduschräume und in den Kindergärten fordern. Natürlich sind Kundgebungen mit unterschiedlichen Ansprüchen und Forderungen immer problematisch. Vor allem dann, wenn sich bei den Spontan-Veranstaltungen die Wege der "Religionsgemeinden" und "Geschlechterverirrten" in der Innenstadt kreuzen. Dass militante Veganer, die zur gleichen Zeit eine Kundgebung in einer Seitenstraße abhalten, stößt bei den radikalen Befürwortern intergeschlechtlicher Lebensgemeinschaften natürlich auf unversöhnliches Unverständnis.
Zwei Straßen weiter wird anlässlich eines palästinensischen Manifestes wegen unmenschlicher Befreiungsversuche israelischer Geiseln im Gaza, mit israelischen Flaggenverbrennungen ein Fanal gegen homophobe Cis-Gegner gesetzt, während sich gleichzeitig die gendernde Bäckerinnung wegen zu hoher Energiekosten für die Reaktivierung der Kernkraftwerke unter die Hisbollah-Gegner mischt. Seien wir ehrlich, im Prinzip blickt keiner mehr durch, wer sich wie, wann und weshalb für irgendetwas einsetzt. Hauptsache man ist dabei.
Die inflatorische Entwicklung sendungsbewusster Minoritäten, bei denen die Teilnehmer in der Regel gar nicht so genau wissen, weshalb sie auf der Straße sind, hat furchterregende Ausmaße angenommen. Natürlich begreifen sie allesamt ihre unerfüllten Sehnsüchte als gesellschaftsrelevante Bedürfnisse, auf die sie ein Anrecht haben und suchen mit ihrer Anwesenheit Anerkennung beim Publikum. Und selbstredend warten am Ende eines Demonstrationszuges immer Bratwurststände, Getränkebuden und mindestens eine Show-Band, die den Protest zum echten Bedürfnis-Event macht. Woodstock-Revival mit rosa Plissee-Röckchen!
Jeder noch so schlichte Sonderling meint, er müsse mit evolutionär benachteiligten Sympathisanten auf der Straße oder „coram publico“ seine eventuell bi-sexuelle Neigung als akzeptable Normalität wie eine Monstranz vor sich hertragen und in die Welt hinausposaunen. Musik untermalt, versteht sich. Nur bei den Bauern und ihren berechtigten Protesten ging es wirklich um existenzielle und ernst zu nehmende Inhalte. Aber wen juckt das schon, wenn Gendern und die Geschlechtsfindung zur Priorität unseres Daseins werden und nicht etwa die Abwanderung ganzer Industriekonzerne ins Ausland.
Natürlich könnte man die Haltung einnehmen: „Ist mir doch egal“ oder „lasst sie doch“, diese buntgrünen Egomanen. Aber die Problematik ist viel tiefgreifender. Es ist sind die Minderheiten-Phantasien und der narzisstische Egofaschismus, der wie eine Pest um sich greift. Ich nenne es "Aufmerksamkeits-Prostitution". Es sind diese Moralschimären und militanten Phantasmagorien, die auf allen Ebenen einen unerträglichen Raum eingenommen haben und mich allmählich auf die Palme bringen.
Nur weil etwa 50.000 schwule Männer oder Lesben in Deutschland der Meinung sind, sie müssten 78 Millionen Heterobürger von der überragenden Bedeutung ihres Anliegens überzeugen und ihnen damit auf den Wecker gehen, heißt noch lange nicht, dass hunderte von Minderheitsbedürfnissen in gesetzliche Normen gegossen werden müssen, an die sich alle zu halten haben. Ich bin da eher schlicht und einfach gestrickt: Frau ist Frau, Mann ist Mann, und ich bin ein Hetero - basta!
Gehen wir zurück auf Deutschlands Straßen und widmen uns unserer derzeitigen „Demonstrationskultur“, die mit ihrer pervertierten Vielfalt nahezu jedes Vorstellungsvermögen eines Normalbürgers sprengt. Wenn „Omas gegen Rechts“ auf der einen Straßenseite konservative Vertreter von Normen und Traditionen mit infantilen Gesängen in die Hände der Grünen treiben wollen, protestieren auf der gegenüberliegenden Straßenseite halbnackte Gays mit Röckchen, Regenbogen-Schirmchen und Muschel-BH’s gegen Rassismus und verschrecken die Kinder. Der Schamlosigkeit und Infantilität sind keine Grenzen mehr gesetzt. Vor dreißig Jahren hätte man sowohl die Omas als auch die bunten Exhibitionisten in der Öffentlichkeit nur mitleidig betrachtet oder der Einfachheit halber eingesperrt.
Natürlich können die Ordnungskräfte nicht überall gleichzeitig sein. Unsere Polizei ist derzeit mit der Überwachung unangekündigter Protestmärsche vollauf beschäftigt. Während eine Hundertschaft eine Gruppe aufgebrachter "Kulturfetischisten" in eine enge Seitenstraße abdrängt, weil jene Verteidiger fremder Ethnien ihren Unmut gegen die kulturelle Aneignung einer woken Theatertanzgruppe in Cowboykostümen mit Baseballschlägern Ausdruck verleihen wollen. Gleichzeitig bedrohen zumindest nach Meinung meinungsstarker Politversager zwei Dutzend Staatsgefährder auf Rollstühlen und nicht etwa muslimische Gotteskämpfer die Sicherheit unseres Landes und wollen die Regierung stürzen.
Wir Normalen können schon froh sein, wenn islamistische Gruppen nicht von Gender-Diversen und feministischen Untergrundkämpferinnen unterwandert werden, um ihre Anliegen gegen die muslimische Frauenfeindlichkeit mit fremdenfeindlichen Mitteln zu erzwingen und damit naturgemäß die fundamental-religiöse Kultur orientalischer Bombenleger einschränken. Immerhin, unsere Innenministerin hat erklärt, dass sie Allahs Hassprediger mit deutschen Pässen in den Senkel stellen will. Gleichzeitig aber werden Zehntausende arabischstämmige Fundamentalisten, von denen kein Mensch weiß, wer die eigentlich sind, im Schnellverfahren eingebürgert und zwangseingedeutscht.
Den Gewalt predigenden Mullahs stehen unruhige Zeiten bevor, wenn sie von unserer "geballten Staatsmacht" zur Ordnung gerufen und von Söder, Merz oder sonstigen politischen Profilneurotikern mit der Ausweisung nach Somalia oder in die Sahelzone bedroht werden. Die angedachten Maßnahmen gelten natürlich nur bis zur Wahl und verlieren danach ihre Gültigkeit. Nichts hassen unsere Politiker mehr als Veränderungen.
Der normal denkende Deutsche findet sich in dem Wahnsinn heutiger Bedürfnisagitatoren, Befindlichkeitsopfern und den Bedrohungspredigern, die auf den Straßen gemeinsam mit ideologischen Einzellern fröhliche Urständ feiern, längst nicht mehr zurecht. Jeder, der noch über intakte Hirnzellen verfügt, läuft Gefahr, irre zu werden, zumal er mit klimabedingten Weltuntergangsszenarien, Putin, senilen AfD-Gegnern, Benzinpreisleugnern und Genderfetischisten, palästinensischen Entführungsorgien und habeck'schen Ofen-Umbau-Gesetzen in Atem gehalten wird. Bei allem Verständnis für Menschen, die vermeintlich auch noch in falschen Körpern stecken und als Geschlechtssuchende mit ihrem Schicksal hadern, - hier fehlt mir offen gestanden der mentale Zugang.
Ich bin schon restlos bedient, wenn ein ausgewachsener Mann in neckischen Frauenklamotten herumstolziert, sich mit Apfelsinen die Bluse ausstopft und in Stilettos den Bundestag aufmischt, für sich eine Frauentoilette beansprucht, obwohl "er", wie jeder richtige Kerl auch, in den reichlich vorhandenen Parlament-Pissoirs oder im Notfall auch an allen stämmigen Bäumen am Wegesrand seine Notdurft verrichten könnte.
Der Druck sogenannter freiheitsliebender Normabweichler steigt stetig und hat inzwischen Züge eklatanten Gesinnungsterrors. Und immer wird der Begriff „Diskriminierung“ als Totschlag-Argument zur Durchsetzung eigener Vorstellungen verwendet, um den Normalen in die Schranken zu weisen.
Es sieht so aus, als suchten Interessensgruppen irgendwelcher abstruser oder traditionsfernen Ideen einem Virus gleich eine Schwachstelle am Mehrheitsorganismus, um dort anzudocken und niederzureißen, was bewährten Bestand hatte. Was sich hierzulande in unserer Gesellschaft entwickelt hat, ist weit entfernt von Normalität. Und nein, ich habe keine Lust mehr auf die Irrenanstalt Deutschland, ein Land bei dem man mehr und mehr das Gefühl hat, als Normaler der Idiot zu sein. Mich wundert es nicht, dass die Politik deshalb mit uns Bürgern ein leichtes Spiel hat.
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