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Moral backt kein Brot – Moral heizt keine Zimmer – Moral ersetzt kein Gas

Es ist, um es mit einer biblischen Metapher auszudrücken, als ginge David auf den wütenden Goliath los, um ihn zur Raison zu bringen. Aber David hat aus ethischen und moralischen Gründen seine Steinschleuder zuhause gelassen. 

 


Nun weiß selbst der unbegabteste Hauptschüler, dass ihm in seiner solchen Auseiandersetzung weder eine Schleuder, noch eine Keule beim beherzten Schlichtungsversuch weiterhülfe, vor allem dann, wenn Goliath ein paar seiner großen Brüder mitgebracht hätte. Auch wenn David mit seinen vielen Freunden - den "Nato-Knirpsen" droht, wird das den Goliath nicht sonderlich beeindrucken. 

Das entspricht gerade der neuesten Situation an der Sanktionsfront. Das Öl-Kartell OPEC hat die Weltgemeinschaft soeben wissen lassen, dass sie sich mit Putin verbünden und mit ihm an einem Strang ziehen. Die Tagesschau berichtet in den 20-Uhr-Nachrichten: Die OPEC und in vorderster Linie Saudi-Arabien wird ihre eigene Ölförderung ab sofort drastisch reduzieren und damit in Europa die Energieversorgung erheblich verknappen. Ich fürchte, nicht nur die Habecks, Lindners und sonstige Dorfschulzen unseres Landes wird in den nächsten Tagen beim Blick auf die Börsen der Humor vergehen.

Man muss kein Prophet sein, was die Bürger in den nächsten Tagen erwartet. Schon heute sind unsere Gas- und Strompreise 10-mal höher als in den USA. Ich will ja nicht unken. Aber da ist noch gewaltig Luft nach oben, wenn Habeck, Baerbock und unsere gut genährte Ricarda an ihren feuchten Träumen festhalten und ihre Koalitionäre Lindner und Konsorten weiter antreiben, jetzt noch einmal alles zu geben. Wie es aussieht, werden sich unsere Staatslenker weiter zusammenreißen und mit allen Mitteln versuchen, uns ihre potempkinschen Dörfer als attraktive Wohnanlagen zu verkaufen, indem sie noch ein paar wuchtige Hütten dazubauen - hübsch angestrichen - versteht sich. 

Längst wird dabei der Rechtsbankrott in Kauf genommen, ganz gleich, wie man ihn semantisch beschönigt. Der Endspurt zum nationalen Suizid hat begonnen. Denn die 69 Milliarden-Hilfspakete, von Scholz, Lindner und Habeck, mit marktschreierischem Täteretä und Trommelwirbel präsentiert, sind weder Geschenke, noch Wohlfahrtsausgaben des Staates. 

Das politisch großmäulig  angekündigte Unterstützungspaket für "Arme" und "Bedürftige" ist geschnürt aus Steuergeldern, die durch das politisches Versagen herbeigeführte Inflation von derzeit 10 bis 12 Prozent finanziert wird. Hat der Bedürftige nach monatelangem Warten die fürsorglichen Geschenke des Staates endlich auf seinem Konto, hat sich auch die Bezahlung seiner Energiekosten erledigt. Die Inflation war wieder einmal schneller. 

Der Supergau zeichnet sich am Horizont schon deutlich in Form einer gewaltigen Geldvernichtung ab. Es wird nicht lange dauern, dann kostet der Liter Sprit 10 Euro und die Semmeln beim Bäcker werden zu Höchstpreisen im Laden versteigert – sofern es bis dahin noch Bäcker gibt, die ihre Gasöfen anfeuern könnten. Wie sagte einst Bert Brecht so knackig? Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Diese unumstößliche Tatsache scheinen rote und grüne Hasardeure völlig ausgeblendet zu haben. Sicher ist, die soziologische Gesetzmäßigkeit wird ganz sicher bald auf den Straßen sichtbar werden.

Aber auch der grüne Wohlstandswähler wird für geraume Zeit seinen SUV stilllegen und dessen Kiddies bedauerlicherweise die Tennisstunden versäumen oder beim Reitunterricht fehlen. Da heißt es dann für die Kleinen, zur Schule radeln. Der Rest der Fridays-Fetischisten darf sich gefahrlos auf großen Straßenkreuzungen und Autobahnen festkleben, ohne dass sie dabei den Verkehr aufhalten oder selbst zur Gefahr werden.

Machen wir uns nichts vor: Unsere Regierung wollte mit den großen Hunden pinkeln gehen und konnte das Beinchen nicht hoch genug heben. Übersetzt: Weil unsere Regierungs-Elite in grenzenlosem Größenwahn und im Rausch moralischer Überlegenheit eine militärische und wirtschaftliche Atommacht mit unendlichen Ressourcen in die Knie zwingen wollte, werden jetzt die Brötchen immer kleiner, die man in Berlin backen muss. Jetzt wird es richtig unangenehm, zumal man eigene intellektuelle Fähigkeiten "überschätzt" und wirtschaftliche Folgen "unterschätzt" hat. Genauso gut hätte man das Vorhaben "Wir retten die Ukraine" in die Hände von Inssassen einer Heilanstalt legen können. 

Wenn das Überleben und das Wohl und Wehe des eigenen Landes und ihrer Bürger vom Wohlwollen des Gegners abhängt, den man gerade gnadenlos bekämpft, muss man die radikal-naive Fortsetzung von Sanktionen gegen Putin mit einer kriminellen Sabotage von Schutzbedürfnissen der eigenen Bevölkerung gleichsetzen. Denn in Bälde dürften die Bürger vor leeren Kühlschränken stehen, in eiskalten Wohnungen überwintern, mit Tauchsiedern oder Campingkochern Süppchen kochen und sich unter kaltem Duschwasser für die kommende Sommersaison abhärten.  

Aufgrund von Firmenpleiten und Geschäftsaufgaben, Produktionsstopps der heimischen Nahrungsmittel-Industrie stellt sich bei der Mehrheit die Frage nach gut bezahlten Arbeitsplätzen nicht mehr. Jene, die bislang noch irgendwie über die Runden gekommen sind, werden sich über jede, gut gefüllte Mülltonne freuen, die sie in den Straßen finden. Ob man jedoch auf Dauer mit den Erträgen aus Flaschenpfand den Magen füllen kann, wage ich zu bezweifeln.

Quo vadis – möchte man die Regierung fragen. Geht die Regierung davon aus, dass ihre Bürger mit moralischer Überlegenheit und stolz geschwellter Brust den kollektiven Suizid begehen? Eine Antwort wird sie uns schuldig bleiben, denn unsere gewählten Irre-Führer haben keine Antworten. Sie flattern wie aufgeschreckte Hühner auf den Gängen ihrer Ministerien auf und ab und suchen Lösungen, die nicht mehr zu finden sind. Nein..., Moral bäckt kein Brot....


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Kommentare

  1. Die Verquickung von Moral und Wirtschaftsboykotten ist immer höchst fragwürdig und meist hochgradig scheinheilig und verlogen .Seit vielen Jahrzehnten treiben wir Handel mit Staaten die Kriege anzetteln ,die Menschenrechte mit Füßen treten und Terrorismus fördern .Diesbezügliche Wirtschaftsboykotte gab es höchst selten. Putins Vorgehen in der Ukraine ist sicherlich verabscheuungswürdig ,allerdings hat der Westen ihn auch jahrelang zu diesem Angriffskrieg provoziert .Die diesbezüglichen Wirtschaftssanktionen bedienen lediglich amerikanische Interessen um den Preis des eigenen Ruins und helfen auch den Menschen in der Ukraine kaum weiter.Diese rot-grünen Hohlköpfe sollten sich einmal fragen ,inwieweit ein ruiniertes Deutschland der Ukraine überhaupt noch helfen kann,insbesondere beim Wiederaufbau nach dem Krieg .

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