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Lauterbach und sein Kampf gegen den Hitzetod

Es ist soweit! Lauterbach will Deutschland und seine Bürger mit einem neuen Hitzeschutzplan vor den infernalischen Sommertemperaturen retten. 

Während gestern die „WELT“ in einem Beitrag ausführlich über die derzeitigen Herausforderungen hinsichtlich Corona, Dürre und Winterkälte berichtete, bereitet Karl, der Zahnlose, Notfallpläne vor, um der Bevölkerung den unmittelbar bevorstehenden Hitzetod zu ersparen.

„Ein Hitzeschutzplan sei deshalb nötig, um angesichts der steigenden Zahl von Erkrankungen durch große Hitze eine Überlastung von Krankenhäusern und Arztpraxen zu verhindern.“ In seiner Pressekonferenz vom 13. Juni stellte er gemeinsam mit Klaus Reinhardt (Präs. Bundesärztekammer), Martin Herrmann (Vorstandsvorsitzender Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit und Jana Luntz (Deutscher Pflegerat e. V.) seinen Hitzeschutzplan der Öffentlichkeit vor.

Unter Verwendung wortgleicher und bewährter Formulierungen während der Corona-Heimsuchung und den damit verbundenen Rettungsmaßnahmen, hat uns Karl schließlich auch zwei Jahre erfolgreich vor dem massenhaften Viren-Tod bewahrt. Ich nehme an, es wäre für die deutsche Bevölkerung günstiger  gewesen, wenn er uns vor den Impfungen geschützt hätte – aber das ist nur eine Mutmaßung, zumal ich nicht vom Fach bin.

Dennoch, wir dürfen konstatieren: Wieder einmal werden wir -, gerade noch rechtzeitig -, vor dem unvermittelt hereingebrochenen Sommer gewarnt, der uns auch dieses Mal wieder Temperaturn jenseits von 25 Grad bescheren wird. „Machen wir weiter so wie bisher, werden wir die Klimakatastrophe in vollem Ausmaß erleben und parallel dazu auch eine Gesundheitskatastrophe“, so Karls eindringliche Warnung, die wir ernst nehmen sollten. „In Europa sind die Mittelmeerländer seit vielen Jahren mit Hitzewellen konfrontiert“, erklärte er dem WELT-Journalisten, dem angesichts des sorgenvollen Untertons des Ministers nicht nur die Miene einfror.  

Geplant ist laut unserem Chef-Virologen mit pandemischen Hintergrund, dessen übergreifende Klimakompetenz über jeden Zweifel erhaben ist, die Einführung einer vierstufigen Hitze-Warnskalierung. So sollen die Kommunen bei Stufe drei, Kältesäle einrichten und Notrufnummern freischalten, letzteres, um die gefährdete Bevölkerung auf Symptome hinzuweisen, die durch eine Überhitzung  entstehen. Ab Stufe vier, wenn die Temperaturen die Marke von 35 Grad übersteigen, können Verantwortliche Veranstaltungen im Freien absagen, sowie öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten oder Krippen schließen.  

„Wenn schönes Wetter herrscht, ist das hierzulande immer noch positiv besetzt“, führt Lauterbach weiter aus. Doch zwischen seinen Zeilen steckt eine furchterregende Botschaft, die wir nicht unterschätzen sollten. Mit Verweis auf neueste Zahlen des Robert-Koch-Institutes waren durchschnittlich zwischen den Jahren 1985 bis 2021 in Berlin 98 und in Brandenburg 59 Menschen hitzebedingt gestorben.

Ich wills mal so sagen: Im Vergleich zu den Impftoten und Impfgeschädigten sind das natürlich keine Zahlen, die uns auf den ersten Blick aufhorchen lassen, zumal im besagten Zeitraum in Sizilien oder Mallorca erheblich höhere Temperaturen herrschten. Von Bali, den Seychellen oder von Rio und der berüchtigten Copacabana will ich erst gar nicht sprechen. Zwar sind Millionen deutscher Urlauber immer wieder erholt und mit gesunder Bräunung zurückgekehrt, die Anzahl der Sonnenbrandopfer aufgrund heftiger Sonnentätigkeit ist allerdings sprunghaft angestiegen. Insofern liegt es auf der Hand, jetzt endlich zu reagieren.

Vertreter der Ärzte und der Pflegeberufe sowie Krankenhäuser hätten auf einen gesamtdeutschen Plan gedrungen, so Lauterbach. Einzelne Länder wie Brandenburg verlangen gar ein „Hitzeschild“ für die Bevölkerung. Wie das Ding aussehen soll, entzieht sich jedoch meiner Phantasie. Vermutlich soll Deutschland mit einer gewaltigen Markise überdacht werden. Allerdings könnte das wegen der Windparks kompliziert werden. Lauterbach wird sich mit dem Ofenminister Habeck ins Benehmen setzen müssen, weil ja in besagtem Falle landesweiter Beschattung die Sonnenkollektoren auch keinen Strom liefern.

Dennoch...! „Brandenburg und Berlin zählen zu den von deutschen Hitzewellen besonders betroffenen Regionen“, warnt Lauterbach. Zu Recht, wie ich meine, da, wie unser Minister für Klima und Virologie auf die hohe Zahl der Tage mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen verweist, jede Menge Tote zu befürchten sind.

Es sei, so der Minister, „nicht akzeptabel“, dass es jedes Jahr in Deutschland zwischen 5.000 und 50.000 hitzebedingte Todesfälle gebe. 

So sehen die tatsächlichen Todesraten wegen Hitze aus.

Selbstredend handelt es sich bei Lauterbachs fünf - bis fuffzichtausend um wissenschaftlich validierte Zahlen, die er in einer Geheimklausur grob eingeschätzt und dann evidenzbasiert in eine wegweisende Statistik eingebettet hat. Bei dem, was uns bevorstehen wird, dürfte bald eine polizeilich überwachte Trinkpflicht eingeführt werden und es zu einem Hitzelockdown kommen. 

„Wenn wir nichts unternehmen, werden wir jedes Jahr mehrere tausend Menschenleben verlieren, unnötigerweise“, so Lauterbach. Der Hitzetod sei dabei nur die Spitze des Eisbergs, denn viele Menschen, die einem Hitzetod nur knapp entgehen, würden in der Folge pflegebedürftig. Das könne beispielsweise der Fall sein, wenn nach oder bei einem Hitzschlag auch ein Herzinfarkt oder Schlaganfall auftrete.

„Wir müssen Kälteschutzräume und kostenlose Wasserspender zur Verfügung zu stellen. Der Minister will dazu in Kürze Verantwortliche aus Pflege, Ärzteschaft, Kommunen, Ländern und Kliniken zusammenbringen, um in einer „konzertierten Aktion“ zu überlegen, wie wir über die nächsten Wochen kommen. Möglich, dass die Bürger bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln dazu verpflichtet werden, eine gefüllte Wasserflasche mit sich zu führen.

Ich sehe es kommen. Im Sommer werden wir verglühen, im Winter aufgrund fehlender Wärme-Energie erfrieren. Ich hoffe, wir werden wenigstens noch den kommenden Herbst lebend überstehen.

Fehlt nur noch, dass wir unsere städtischen und privat betriebenen Kühlhäuser, ob nun in Schlachthöfen oder bei der Firma Langnese, mit Noteingängen für schwitzende Bürger versehen und sie als Rettungsbunker ausweisen, damit wir dem knallharten Sommer in unseren Städten wenigstens tagsüber entgehen können.

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Kommentare

  1. Kommt davon wenn man geistig Verwirrte auf Ministerposten hievt. Wobei die "Wärmewende" der Berliner Idiotenclowns eher vermuten lässt, dass weniger Hitze- als vielmehr Kältetote das grosse Thema für die Mehrzahl der Deutschen darstellen wird. Nicht, dass die Medien die sich auf das Dürrethema eingeschossen haben, sich um solchen Kleinkram kümmern würden. Die würden die Erfrorenen auf den Strassen selbst dann noch ignorieren wenn sie direkt vor ihrer Haustür liegen. Bzw. sie würden irgendeinen Grund finden, warum Trump, Putin oder die AfD dran Schuld sind.

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