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Der Robert hat `nen Plan – jetzt wird alles wieder gut

Wochenlang hat Robert Habeck mit seiner geballten grünen Wirtschaftskompetenz – selbstredend mit maßgeblicher Unterstützung seiner klima-affinen Experten – an neuen Zukunftsvisionen zur Rettung der deutschen Wirtschaft gearbeitet. Seinen Prognosen zufolge wird es Deutschland bald wieder besser gehen. Wenn wir ihn nicht hätten...!

Unter der Maßgabe, „Die Stärkung des deutschen Wirtschaftsstandortes“, hat er heute Unternehmern, hochrangigen Bankvertretern und der Presse seinen ultimativen Sanierungsplan für die notleidende Industrie und heruntergegrünte Wirtschaft vorgestellt. 

Man will ja nicht ketzerisch sein, nur weil in der Vergangenheit grüne Ideen, Pläne, Konzepte oder Entwürfe entweder gar nicht erst bis zu Ende gedacht wurden, sondern auch beim Umsetzungsversuch nahezu alle schief gegangen sind oder bis zu ihrer Unkenntlichkeit korrigiert und „nachgebessert“ wurden. Und jene Maßnahmen, die man mit Gewalt und ideologischem Starrsinn verwirklicht hat, waren nicht nur dämlich, sondern für die meisten Bewohner unseres Landes auch nicht bezahlbar.

Insofern müssen die Bürger, die in der Regel die religiösen Eingebungen und ideologischen Zukunftsvisionen unseres Wirtschaftsministers ausbaden und darauf hoffen, dass es bei dem grünen „Rettungsmodell“ hoffentlich nur wieder beim groben Gedankenentwurf bleiben wird. Klar, man könnte die Bürokratie abbauen, die Anzahl grüner Abgeordneter verdoppeln und die klimaschädliche Sonne abdunkeln. Damit hätte sich auch die inflationäre Anschaffung von Solarpanelen erledigt und gleichzeitig die Erderwärmung im Griff.

In der Folge würden natürlich alle Panelhersteller und -Liferanten pleite gehen, aber irgendwas ist ja bekanntlich immer. Auch hinsichtlich des Landschaftsschutzes könnten die Grünen durchaus innovativer sein und anstatt Zehntausende Windräder in unverbrauchte Landschaften zu bauen, diese in Zukunft unter die Erde verbannen. Das ergäbe zwar keinen Sinn, aber darauf ist es den Grünen ja noch nie angekommen. Man sollte aber bedenken, dass unterirdische Windräder nicht nur der ganzen Vogelwelt zugute kämen, sondern auch dem Erhalt lieblicher Landschaften dienten. 

Zu erwägen wäre auch, den Kühen das Furzen zu verbieten, schon der schädlichen CO2-Belastung wegen. Überdies könnte man auch Ostwinde aus dem vermaledeiten Russland mit Sanktionen belegen, sämtliche Einfamilienhäuser mit Ölheizungen abreißen und die AfD-Wähler in die Sahel-Zone umsiedeln, damit man hierzulande ungestört weitermachen könnte wie bisher. Ich fürchte nur, dass selbst all diese Maßnahmen die grünen Glaubensbrüder und Schwestern noch lange nicht zufrieden stellen würden. 

Ja, ja, ich weiß selbst, das klingt alles ein wenig abstrus, entspricht aber durchaus der Ideenvielfalt unserer grünen Weltverbesserer. Schließlich kleben sie sich ja auch auf die Straßen. Glücklicherweise haben sich die Deutschen seit mehr als zwei Jahren grüner Regierungsbeteiligung an unrealistische Zielvorgaben allwissender Klima-Prediger, Umweltpfuscher und demagogischer Philister gewöhnen können, sodass der neue Vorstoß aus Habecks Ministerium die Bürger nicht überraschen wird. Den Wirtschaftsanalytikern der großen Banken war Roberts Konzept bereits vor der Pressekonferenz bekannt und sie nahmen heute Morgen Stellung zu seinen innovativen Ideen.

„Leider geht aus dem Strategiepapier nicht hervor, wie ER das alles machen will“, so der Kommentar des „ntv-Börsengurus“ Frank Meyer, was so viel heißen sollte: „Da fliegt wieder einmal einer blind übers Kuckucksnest.“ Nicht zu verwirklichen, unrealistisch und substanzlos, das waren die Attribute, mit denen die Wirtschaftsfachleute Habecks Pläne belegt haben. Wenn der eifrige TV-Nachrichtenkonsument genauer auf die Wortwahl des „ntv-Sprechers“ geachtet hat, dann wird ihm eine düstere Zukunft „schwanen“. Denn schon Roberts Headline seines grünen Elaborats -, „Stabilisierung des Wirtschaftsstandortes“ gibt darüber Auskunft, dass man innerhalb von zwei Jahren Deutschland an die Wand gefahren hat, ansonsten es ja nichts zu stabilisieren gäbe.

Nicht nur die Wind- und Ofenpolitik, sondern auch die Energie- und Besteuerungspolitik haben deutsche Mittelständler und Industrieführer dazu bewogen, möglichst viel Land zwischen sich und der grünen Vernichtungspolitik, der roten Sozialpolitik und der gelben Lindnerplage zu gewinnen. Keine Partei und keine Regierung wird im Stande sein, in einer überschauberen Zeit den bereits angerichteten Flurschaden und die Auswirkungen des noch folgenden, gewaltigen Aufpralls der ökonomischen Geld-Vernichtungs-Bombe aufzufangen, ganz zu schweigen, wieder wettzumachen. 

Wer da hoffte, dieser Robert habe das grüne Rad neu erfunden, sieht sich seit wenigen Stunden in seinem Misstrauen erneut bestätigt. Es sind dieselben Phantasmen, die seit Jahr und Tag aus dem Religionsbuch unserer Klima-Experten heruntergebetet werden, allerdings mit einer semantisch anspruchsvolleren Schwurbeltechnik vorgetragen, die nicht einmal auf den ersten Blick nachvollziehbare Denkprozesse vermuten lassen. 

Olle Kamellen, mit denen die Deutschen schon bis zum Überdruss auf allen Fernsehkanälen von morgens bis abends gequält werden. Ich wills mal so sagen: So wenig, wie man aus der Theologie eine Wissenschaft machen kann, da sie auf Glauben beruht, so wenig wird aus einer substanzlosen Vermutung ein guter Plan, den man erfolgreich realisieren könnte.

Der komplette Ausbau regenerativer Energie, deutschlandweite Ofenbeglückungsmaßnahmen, Abschaffung fossiler Brennstoffe, Komplettumrüstung auf elektrische Logistik, CO2-freie Welt und eine emissionslose Industrie, sie sind kaum mehr als unerlässlich klingende Vorhaben, die dem Volk in Form eines grünen Katechismus von grünen Sektenmitgliedern übergestülpt werden. Klimaneutralität ist derzeit das Hohelied unserer Umweltsektierer, obwohl mir bis heute noch niemand erklären konnte, was der Begriff "klimaneutral" in der Praxis genau bedeutet.

Die Bürger können die Weltrettungs-Slogans inzwischen in jedem ihrer Alpträume herunterbeten. Und dennoch - obwohl an die grünen Verheißungen nur noch ein Bruchteil der deutschen Bevölkerung glaubt, sie wären selbst mit den gewaltigsten Subventionen nicht realisierbar. Letztendlich beißen die Letzten die Hunde, genauer gesagt, zahlen die Steuerzahler die Rechnung.

Industriebosse wie Banker schlagen die Hände über ihren Köpfen zusammen. Habecks Plan hat nichts mit Stärkung des Wirtschaftsstandortes zu tun, sondern mit fundamentaler Traumtänzerei, die er mit hoher, dilettantischer Energie vorantreibt, in der Annahme, er habe den einzig richtigen und gangbaren Weg gefunden, Deutschland und die Welt zu retten. Ich gebe zu, Kinderbücher schreiben ist einfacher und läge unserem Wirtschaftsminister hinsichtlich seines Talentes näher, als komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge in solide Zukunftschancen umzuwandeln.

Derweil stürzen die Umfragewerte der Koalition ungebremst in den Keller. Zukunftsängste, Misstrauen, Enttäuschung, Wut und Hoffnungslosigkeit haben sich in der Bevölkerung nicht nur breitgemacht, sondern sie etablieren sich zunehemend, je länger diese Regierung ihre gesellschaftsfeindliche Politik fortsetzt. Der Verlust von Sicherheit, sowohl wirtschaftlich und existentiell, aber auch der durch Migrationspolitik ausgelöste Sicherheitsverlust auf den Straßen unserer Städte, verschärft den unabwendbaren Niedergang eines immer schwächer werdenden Staates.

Es wird Zeit für einen Umbruch.

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Kommentare

  1. Genau.
    Und ich bin ein Gummibärchen, „Klimaneutral hergestellt“ (Ablasshandel) versteht sich.
    Rooobert hat einen Plan? Klaro! Geschwafel nicht nur ER, aus allen parteilichen Richtungen ertönen Volksberuhigungspillen. Der Zug ist nicht mehr aufzuhalten. Die Frage ist wie viele Schäden hinterlässt der Aufprall. Keine Partei kann diese Schäden mehr in kürzester Zeit auffangen, abbremsen und bereinigen. „Brüssel“ wird dies zudem zu verhindern wissen. LG

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