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Die schöne Welt der Netzwerk-Neurotiker

 Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, die Tastatur ist nicht nur der Mund der Einsamen, sondern auch das Kampfmittel schreibender Neurotiker. Im Internetzeitalter scheinen Buchstaben bei so Einigen zum beliebtesten Mittel zu gehören, um andere damit zu erschlagen.

Die Arena ist das Nachrichtenfeld, Anwesende sind die Gladiatoren. Waffen sind nicht Schild und Kurzschwert, sondern Pseudo-Wissen, Besserwisserei und Überheblichkeit. Hemmungslos und unerbittlich werden sie zur Vernichtung des virtuellen Gegners eingesetzt. Oft genug aus dem Hinterhalt, indem man die eigene Identität verbirgt und sich Nicknamen mit dem Nimbus literarischer Genialität verleiht.

Für Traktate und Angriffe auf andere Teilnehmer gibt es Prämien. Sie heißen Zuwendung, Likes und Smily. Und bei so manchen Kerlen scheint das Motiv zu sein: Writing for fucking. Und wehe, da verläuft sich jemand im Revier eines Platzhirsches oder gar einer Hirschin!

Seid mir vorsichtig mit dem groben Pack – mit feiner Seide näht man keinen groben Sack, soweit Goethes Ansichten zum Proletariat. Schopenhauer dagegen vergleicht die menschliche Gesellschaft mit einem Rudel von Stachelschweinen, die sich aneinander drängen, weil sie sich gegenseitig wärmen wollen. Dennoch müssen sie Abstand voneinander halten, um sich nicht gegenseitig mit ihren Stacheln zu verletzen. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, ist bei Schopenhauer die menschliche Höflichkeit und ein erträgliches Niveau von Akzeptanz.

Besonders beliebt ist bei manchen das Auflauern aus der sicheren Deckung der Anonymität. Kaum zeigt jemand eine Blöße, platzt so ein besonders Schlauer mitten in eine Unterhaltung zwischen „Freunde“, meist ohne zu wissen, um was es gerade geht. Bedenkenlos und ohne Skrupel, selbstgerecht und anmaßend. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Angreifer in der Lage ist, Subjekt, Prädikat und Objekt in der richtigen Folge aneinander zu reihen. Unerheblich sind Rechtschreibung oder spektakuläre Fremdworte. Sie passen sich in der Regel nahtlos an den Bildungsstand des Schreibers an.

Von Respekt und Toleranz ist immer weniger die Rede. Kaum verwunderlich, da im Wortschatz der Kombattanten Begriffe wie Selbstkritik und Verbindlichkeit vollständig zu fehlen scheinen. Gehässigkeit, Neid, Minderwertigkeitsgefühle und Schadenfreude sind gängige Attribute geistloser Wortmelder, meist bei jenen, die den Witz, die Ironie oder den klugen Einwand eines „Posters“ gar nicht verstanden haben oder ohnehin niemals verstehen würden. Und über allem schweben die totalitären Fb-, Google- oder Twitter-Götter, deren Mitarbeiter in den Löschzentren und Disziplinierungsbüros ebenso verblödet, zumindest aber so charakterlos sind, wie so mancher Poster und damit die gefährlichsten und heimtückischsten Vernichter einer "intakten Demokratie" darstellen.  

Schwamm drüber. Im Sammelbecken der sogenannten "freien Meinungsäußerung" tummelt sich so ziemlich alles, was manchmal nur schwer zu ertragen ist. Unterbelichtete Bildungsprotze produzieren Wahrscheinlichkeiten und vergeistigte Esoteriker mit guten Connections zu indischen Gurus versprechen ausgeglichene Ernergiezentren. So nimmt es nicht Wunder, wenn sich zweibeinige Wölfe in Schafspelze hüllen und die Harmlosen spielen. Die Konfusion wird zur Posse, wenn sich im Gegenzug die Schafe das Fell der Wölfe überstülpen und die Zähne fletschen. Ein Bild, das perfekt auf das muntere Treiben in Foren und soziale Netzwerke passt. Und so kämpft jedermann auf seine Weise, um Zuwendung, Anerkennung oder ein Date. Möge der Herr Hirn regnen lassen…

Es liegt auf der Hand, Hellseher und Unfehlbare halten zwangsläufig ihr eigenes Geschwätz für grandiose Geistesleistungen, die sich in den verschiedenen Foren niederschlagen. Wie es scheint, findet die eine Hälfte der Kommentatoren Vergnügen daran, Diskutanten herabzusetzen, und die anderen daran, zu applaudieren. Dem stillen Beobachter raubt es bisweilen den Atem, woher so viele die Selbstgerechtigkeit nehmen, sich selbst, ihr Umfeld und die Welt aus ihrem beschränkten Blickwinkel zu betrachten. Vermutlich liegt es am Vergnügen, Recht zu behalten. Doch die Freude des Besserwissens alleine wäre ziemlich unvollständig ohne das Vergnügen, andere gleichzeitig ins Unrecht zu setzen.

Da werden in schnoddriger Sprache Sachverhalte zerhackt und mit dem Haschee selbstgefällige Bouletten gebraten. Oft genug sind die Zutaten lauwarme Halbwahrheiten, lächerliche Mutmaßungen und irrwitzige Behauptungen oder einfach nur dümmliche Fakes. Naive Einfalt dazu gemengt, findet die Wortpampe ihre Verbreitung in Diskussionsforen und ein paar Berufene geben zur Verfeinerung mit grammatikalischer Hilflosigkeit ihren Bildungs-Senf dazu, als hätten sie das Prädikat von Vier-Sterne-Köchen!

Wer da glaubt, es ginge in der Welt oder in den sozialen Netzwerken human zu, der irrt. Hyänen reißen Schakale - haben die Gazellen deshalb Grund zur Freude? Der Überlebenstrieb ist allgegenwärtig und in der freien Wildbahn ähnlich stark ausgeprägt, wie das Bedürfnis der Profilierung in Foren. Unbedarfte könnten glauben, sie seien unter die Wölfe geraten, stolpern sie versehentlich ins Reservat der Illusionen. Man begreift schnell: Wölfe lieben eben Schafe, wäre es umgekehrt, es gäbe nichts als Missverständnisse.

Wie erhebend muss das Gefühl der Diskussions-Gurus sein, als selbsternannte Meinungsbildner dem Rest der hirnlosen Gemeinde zu vermitteln, man habe den Stein des Weisen gefunden. Die Gesamtzeit der Anwesenheit in solchen Foren scheint das Maß der Dinge zu sein und aus jener Tatsache schöpft der schreibende Gladiator Unfehlbarkeit und göttlichen Intellekt. Hier offenbart sich die maximale Form geistiger Inkontinenz, drückt sie sich doch in der Denk- und Meinungsdiktatur aus, sofern man den Terminus „Denken“ als einigermaßen zutreffenden Vorgang unterstellte.

Beurteilungen sind wie Konzertkritiken. Jeder sieht es anders. Manche schreiben Kritiken, ohne im Konzert gewesen zu sein und bei mancher Kritik weiß man nicht, von welchem Konzert die Rede war. Seit Pisa ist es traurige Gewissheit. Besserwissen schützt vor Lernen. Gerade Leute, die alles ganz genau wissen, tun oft nichts anderes als das. Dümmer sind immer nur die Anderen. Welch eine Logik! Die Anzahl der Kommentare einiger Diskutanten gibt Auskunft über den Ausprägungsgrad der Profilneurose, der Versagensqualität im eigenen Leben und das begnadete Repertoire an Halbwissen. Ich bin davon überzeugt, die Zeit der Universalgenies ist seit 200 Jahren vorbei. Heute leben wir in der Zeit universaler Nichtswisser.

Ich frage mich dennoch, weshalb es so viel Inkompetenz in Deutschland gibt, da dieses Fach weder in Schulen noch in Universitäten auf den Lehrplänen steht. Die Welt ist bunt, möchte man sagen – so bunt wie die Palette der Meinungen. Gleichwohl scheint es sinnlos zu sein, Engstirnigen die Vielfalt der Welt zu erklären, genauso gut könnte man auf die Idee kommen, einem Affen im Zoo die Größe des brasilianischen Urwaldes zu erläutern.

Die Frage muss erlaubt sein. Wie konnte es zu dieser Ansammlung „selbstherrlicher Wissensträger“ kommen. Die Sache ist relativ einfach. Jene Generationen, die in unseren Bildungsstätten tatsächlich noch Bildung erfahren haben, weil sie wussten, dass ohne Fundierung von Lern- und Lehrstoffen bis hin zum Abschlusszeugnis das eigene Leben per se versaut war, setzen nachfolgende Generationen auf völlig neue und erfolgversprechendere Fähigkeiten. Hier vermeide ich ausdrücklich den Begriff Kenntnisse.

Wie komme ich rüber? Bin ich cool? Sehe ich gut aus? Bewundern mich andere, weil ich die meisten Likes in den Netzwerken bekomme oder die meisten Follower habe? Wie werde ich ein erfolgreicher Influencer? Das sind die relevanten Fragen unserer heutigen Netzgeneration. Und nicht nur dort. Selbst die Protagonisten des Deutschen Bundestages kommen über das Niveau von Instagram und TicToc nicht mehr hinaus. Ich fürchte, es gäbe ein Fiasco, würden man alle Bundestagsmitglieder einer Pisa-Studie unterziehen.

Und dann gibt es natürlich auch noch diese Anderen, diese panikaffinen Weltuntergangshysteriker, die sich gegen ein Monatssalär aus dem Portefeuille machtbesoffener Interessengruppen verdingen und sich publikumswirksam auf Straßen festkleben, Stein und Bein schwören, dass uns Heimsuchungen in biblischen Ausmaßen dahinraffen werden. Marginalhirne wollen uns weißmachen, dass Noah und die Sintflut wiederkehren und sie sind zu allem Überfluss auch noch felsenfest davon überzeugt, dass die Welt und die Menschheit nur noch mit Wind, Sonnenenergie, Farbbeutel und einer autistischen Greta zu retten sei.

Hätten all diese armen Menschen in ihrem Leben etwas gelernt, müssten auch Politiker keine CO2-Steuern erheben, damit uns das vermaledeite Klima verschont. Ich muss den Klugen und Gebildeten unter uns, die imstande sind, mehr als nur ein vollständiges Satzgebilde grammatikalisch und orthographisch korrekt zu Papier zu bringen, eine bedauerliche Mitteilung machen. Sie sind nicht nur in der Minderheit, sie werden auch noch von Menschen dominiert, deren Hirn maximal dazu imstande ist, sich selbst als evolutionären Glücksfall wahrzunehmen.

Man stelle sich vor, nicht nur unsere Politiker, sondern die ganze deutsche Nation bestünde nur noch aus Influencern, man würde seinem Leben sofort ein Ende bereiten. Obwohl…, wenn ich mir so unseren "Viren-Karl", unsere "Trampolin-Lena", den "Ofen-Robert" oder unsere "Migranten-Nancy" so anhöre, oder gar einen Blick hinüber zur "Flinten-Agnes" werfe oder auch "Olaf – die Aktentasche" -, im deutschen Bundestag beobachte, denke ich: Wir haben den Zenit bereits überschritten. Instagram live!

Die Intelligenzia dagegen darf sich nicht wundern, wenn unserer Zukunft keine Zukunft mehr beschieden sein wird. Denn in "unserer" Demokratie bestimmen nicht etwa die Klugen, Gebildeten, Erfahrenen, sondern die ganz speziellen "Mehrheiten" - also marginaldenkende Influencer, sowohl in der Politik, als auch in den Medien, in Netzwerken und die preiswert gekauften Pseudo-Experten -, von denen sind wir umzingelt.

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Kommentare

  1. Großartiger Artikel.
    allerdings würde ich gerne dazu folgendes vermerken.
    „Schreiberlinge“ wie zum Beispiel auf ihrer Seite (auch andere) die als „anonym“ schreiben sich sicher fühlen von anderen „Schreiberlingen“?
    Heutzutage ist es ohne weiteres möglich durch die richtige Namensnennung gefunden zu werden. Ein Deckname zwar erfunden werden kann, aber sich nicht Jeder damit identifizieren möchte? Also „anonym“. Ist es nicht so, dass ein Autor seiner Kolumne mit offener Kommentarfunktion anhand ist der IP-Adresse erkennen kann wer sich dahinter verbirgt. Kolumnisten die Kommentare selbständig prüfen, veröffentlichen, sperren, überwachen können? Dies scheint mir in jedem Fall geeigneter zu sein als alle anderen „Seiten“ mit Maßnahmen durch den Staat, Fazebuck und Co. KG. Und Plus.
    Lieber Herr Mancini, ich schätze Sie sehr und ihre Beiträge, sollte ich allerdings einem Irrtum auferlegen sein, würde ich mich sehr freuen mich zu berichtigen. Klarstellungen sind nie verkehrt. LG

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  2. lieber Kommentator. Es ist völlig einerlei, ob ich via IP-Adresse oder über meinen bürgerlichen Namen gefunden bzw. identifiziert werden kann. Die einzige Möglichkeit, noch weitgehend anonym in Netzwerken zu agieren, ist aus dem Internetcafé.Ein einziger Zahlvorgang, eine einzige Mail reicht aus, um sogenannte "Verfolgungsprogramme" selbst dann "erkannt" zu werden, wenn eine Behörde beispielsweise nach einer bestimmten Person sucht und das Netz durchforstet. Insofern ist das "Verstecken" hinter Phantasienamen kindisch und völlig obsolet.

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    1. Stimmt, leider in allen Punkten.
      Denke ihr Leser und Kommentatoren werden nicht im Internetcafé lesen und schreiben. Umsonst wird und werden die „Verfolgungsprogrammen“ nicht ins Leben gerufen von welchen Akteuren immer. Die Zukunft sieht düster aus, der Mensch ist nur noch eine ID-Nummer a la China. Freiheiten im wahren Sinne wird es nicht mehr geben, egal in welchem Lebensbereich.
      Kontrolliert mit Quantencomputern/Hochleistungsrechnern.
      Dankeschön für ihre Antwort.
      Machen Sie weiter so und noch einen angenehmen Tag
      Gruß einer begeisternden Leserin und Kommentatorin

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  3. So ist es,
    leider ist Dummheit nicht strafbar.
    Mancini; „Deutsche Politiker wären gut beraten, wenn sie sich allmählich ehrlich machen und dem Bürger erklären, dass ihre Hochleistungsmoral und die Sache mit der Solidarität und der Sanktionspolitik, sowie die Inkaufnahme von explodierenden Energiepreisen und einer schrumpfenden Wirtschaft ein selbstmörderischer Schuss in den Ofen war.“
    Gut beraten? Der Witz war gut😊 Sicher nicht! Sie machen weiter, wie bisher und noch viel mehr. Deutsche Politiker, die SPD schon seit langem, die Ampel erst recht, treiben schnellstens den Umbau zum Vereinigten EU-Staat voran, auf Gedeih und Verderb.
    Bürger sind ein souverän zahlendes Volk, mehr nicht.
    GG? Bürgerechte? Klappe zu!
    Selbst wenn die DE Politiker und die Masse derer die hinter diesen Politikern steht aufwachen würden, was würde sich den ändern? Nichts, warum? Brüssel! „VdLaien -☹“ und ihre "Würdenträger" in Brüssel werden so schnell wie möglich die EU-Unions-Erweiterung vorantreiben, egal zu welchem Preis. Die EU-Mitglieder dürfen dies Vorhaben berappen.
    Die Bürger der Staaten -Steuergelder-, Steuergelder auf Waren, etc. zahlen den Preis, allen voran die Deutschen, wie immer. NATO, UN plus WHO-Mitgliedschaften und Andere inklusive im EU-Paket.
    Ein paar Staaten werden mit Sicherheit versuchen die Erweiterung abzulehnen.
    Und? Nützt es was? Die Vergangenheit zeigt „nein“! Nächstes Ziel: keine souveränen Staaten innerhalb der EU mehr. Der Superstaat Europa, Kein BE, BG, GR, DE, AT, PL etc. mehr.
    Bedingungslose Vereinigte Staaten von Europa. Hurra.
    „Basta, ist so beschlossen, fertig, Maul halten, alle Konsequenzen erdulden! Schließlich weiß der einzelne Bürger und schon gar nicht die Masse was gut für Sie ist. Zahlt – Klappe halten und Ruhe!“
    https://unric.org/de/17ziele/
    https://norberthaering.de/macht-kontrolle/summit-of-the-future/
    https://de.euronews.com/my-europe/2023/12/13/eu-erweiterung-offentliche-meinung-ist-gespalten-grosse-skepsis-in-osterreich
    https://www.handelsblatt.com/politik/international/beitrittskandidaten-eu-ratspraesident-rechnet-bis-2030-mit-neuen-eu-mitgliedern/29358982.html
    https://uncutnews.ch/fuehrt-die-ukraine-die-eu-in-den-bankrott-kiew-koennte-im-falle-eines-beitritts-190-milliarden-euro-an-eu-mitteln-verschlingen/

    PS: als Ururgeborene der südlichsten Republik vertraue ich mehr den östlichen Bürgern dieser Republik und ihre Skepsis, Kritik, Betrachtungsweise. SIE haben noch das Feingefühl für drastische, negative Veränderungen was den Wohlstandsversoffenen fehlt.
    Schönes Wochenende
    Gruß eine begeisternde Leserin

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