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Sie haben nichts gelernt - sie können nichts, – sie sind fürchterliche Stümper!

 „Wir werden von Politikern regiert, die über keinerlei Berufserfahrung verfügen“, so das vernichtende Urteil von Wendelin Wiedeking. Der Mann ist nicht irgendein unbedeutender Schwätzer, der sich wichtigmachen will, er war einst einer der wichtigsten und schillerndsten Automobil-Manager Deutschlands. 

Dr.-Ing. Wiedeking, Ex-Vorstandsvorsitzender und späteres Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche AG, weiß nicht nur, was er sagt, er verfügt unbestrittenermaßen über eine beeindruckende Beurteilungskompetenz. "Sie haben Deutschland wirklich angezündet, und zwar an allen Ecken und Enden gleichzeitig", lässt Wiedeking den BILD-Journalisten wissen. "Ich kann nur hoffen, dass die nächste Regierung keine Ampel mehr ist!" 

Der begnadete Ingenieur, ausgebuffte Wirtschaftskenner und Finanzexperte hat angesichts der dramatischen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland schallende Ohrfeigen verteilt. Seine schonungslose Abrechnung mit der Ampel ist eine deftige Klatsche in Richtung der jetzigen Regierung. Wiedeking spricht unverblümt aus, worüber Medien in ihrem willfährigen Opportunismus kein einziges Wort verlieren. Während die öffentlich-rechtlichen Steigbügelhalter, Kriecher und Duckmäuser mit euphemistischer Sprachkosmetik unseren sogenannten Eliten Handlungs- und Führungskompetenz zuschreiben, prangert Wendelin Wiedeking die offenkundige Inkompetenz unserer politischen Akteure an.    

Sie haben nichts gelernt, - sie haben nie gearbeitet, sie können nichts und sie haben keine Erfahrung. Er nennt die "Loser" auch beim Namen. Kevin Kühnert, Ricarda Lang, Saskia Esken, Robert Habeck, Annalena Baerbock und Kanzler Scholz. Mit seiner Beurteilung trifft er ins Schwarze und jeder, der ein paar Hirnzellen mehr im Oberstübchen hat und über einigermaßen Rückgrat verfügt, würde Wiedekings Einschätzung bestätigen. Die Liste der hoch alimentierten Staatsversager ließe sich beliebig verlängern und drückt sich in erschreckenderweise in der Industrie- und der enormen Kapitalflucht und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Niedergang aus.

Der Ex-Porsche-Chef warnte weiter: „Man stranguliert den wichtigsten Wirtschaftsfaktor, den Europa hat. Wir verlieren den wichtigsten Wohlstandsmotor und damit auch einen Großteil unserer nationalen Prosperität.“ Doch das ist nicht einmal die halbe Wahrheit. Eine beispiellose Entlassungswelle bei den klangvollsten Unternehmensnamen, Abwanderung hoch qualifizierter Arbeitskräfte, milliardenschwere Investitionen von Chemieriesen ins Ausland und eine massive Anzahl von Firmenpleiten nehmen immer mehr Fahrt auf. Diese dramatische Entwicklung wird spätestens im kommenden Jahr für gewaltige Mindereinnahmen im Staatssäckel sorgen und den Haushalt sprengen.

Dann holte Wiedeking zum Rundumschlag gegen die Ampel aus: „Wir werden heute von Politikern gelenkt, die im Prinzip über keinerlei wirkliche Berufserfahrung verfügen. Frau Lang von den Grünen hat keine. Gucken Sie Herrn Kühnert von der SPD an: Der hat ein abgebrochenes Studium und hat in einem Callcenter gearbeitet. Und diese beiden Herrschaften definieren mit, wie Deutschland zu ticken hat? In welchem Land sind wir gelandet? Wir werden gesteuert von Laien, die nichts gelernt und in ihrem Leben auch nichts zustande gebracht haben, außer in der Politik ein großes Wort zu schwingen."

Iwan Pawlow, einer der berühmtesten Psychologen der Neuzeit, hat es einmal auf den Punkt so ausgedrückt. Man kann ohne eine schwere Profilneurose niemals Politiker werden. Und diese äußert sich in einem übersteigerten Bedürfnis nach Geltung, meist verbunden mit Rechthaberei und Besserwisserei. Sie leben in dem Zwang, sich permanent hervorzutun und von anderen abheben zu müssen und streiten selbst dann noch, wenn man sie eines Irrtums überführt hat. 

Oft genug können diese selbstgefälligen Berufsschwätzer lediglich irgendwelche Berichte oder Statistiken zitieren. Sie reden alles schlecht, was ihren eigenen, sehr begrenzten Erfahrungsschatz und ihren Bildungshorizont übersteigt und nicht in ihr ebenso begrenztes Weltbild passt. Dass sich mit anderen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen ihre Standpunkte oft widerlegen lassen, stört sie dabei nicht. Selbst ausgewiesene Experten oder Kenner eines Sachverhaltes werden dann der Einfachheit halber als Lügner abqualifiziert oder der Gegner als dumm, uninformiert oder unbelesen diskreditiert.

Und hier kommen die Medien ins Spiel. Sie bieten bezahlten Experten, opportunistischen Wissenschaftlern, abhängigen Professoren in Staatsdiensten sowie unterwürfigen Meinungsbildnern in ihren Sendern mächtige Plattformen mit enormer Reichweite, auf denen jene "angesehenen Persönlichkeiten", - häufig im akademischen Sprachduktus -, die zerstörerische Misserfolgsquote der Politik entweder als Erfolge, oder das Staatsversagen als unabwendbares Fremdverschulden "verkaufen". Es handelt sich dabei um eine Art parasitäre Übereinkunft auf Gegenseitigkeit. Hier Job und Geld - dort Bestätigung und Reputation. Eine Hand wäscht die andere und die Sender haben den politischen "Erziehungsauftrag" erfüllt. Suggestion ist alles, ganz gleich, ob es sich um Putin, die Energie, Corona und Klima oder „rechtsextreme Schädlinge“ handelt. Schuld haben die anderen und der Bürger solls glauben. Und wehe, er glaubt etwas anderes.

Das bis in seine Wurzeln krankhafte System wird durch ein psychologisches Phänomen gestützt. Es speist sich aus der Selbstwahrnehmung unserer politischen Spitzenkräfte und politischen Selbstbeweihräucherer. Das Selbstbild beruht auf Selbstwahrnehmung, das Fremdbild hingegen ist das Bild, wie wir von anderen beurteilt werden. Das Dumme dabei ist: Das Selbstbild misst sich immer am persönlichen Idealbild, also daran, wie wir gerne sein möchten. Und das wird verteidigt bis zum letzten Blutstropfen. Das Fremdbild verdrängen wir oder nehmen es einfach nicht zur Kenntnis.

Somit liegt auf der Hand, dass sich schlichte Figuren wie der ungelernte Kevin, die Studienabbrecherin Ricarda, die Trampolin springende Annalena oder auch eine ehemalige Paketzustellerin Esken für den Nabel der Welt und sich deshalb auch für unverzichtbar halten. Vom Kinderbuchautor Robert Habeck oder dem ehemaligen Pleitier Christian Lindner, die in den wichtigsten Schlüsselämtern der deutschen Finanzwirtschaft agieren, will ich erst gar nicht reden. Dass diese Lebensformen in anderen Berufszweigen nirgends ein Bein auf die Erde bekämen, stört sie nicht weiter. Sie sonnen sich im eigenen Glorienschein vermeintlicher Überlegenheit und verbitten sich jede Kritik von außen.

Wir Bürger haben uns selbst einer sich in ihren Eitelkeiten suhlenden Dilettantentruppe ausgeliefert. Wir Bürger haben auch jahrelang und tatenlos zugesehen, wie eine sich selbst überschätzende und anmaßende Clique unfähiger Zeitgenossen sich nicht nur der höchsten Ämter bemächtigt hat, sondern wir sie auch noch autorisiert haben, uns in unseren Freiheiten und Rechten einzuschränken. Insofern war es geradezu wohltuend, dass eine gestandene und erfolgreiche Persönlichkeit der deutschen Wirtschaft unabhängig und ohne Grün- oder Rotfärbung endlich einmal Klartext geredet hat. 

Glücklicherweise ist bald Schluss mit lustig. Das ganze politische System erodiert und wir sind immer noch Zuschauer. Und fragt man den Zaungast des politischen Geschehens, hat er inzwischen eine klare Meinung. Kein Mensch will die Ampel haben. Außer den abhängigen Medienvertretern, die alles für die Selbsterhaltung tun, glaubt niemand mehr an den Erfolg dieser Regierung. 80 Prozent der Bevölkerung wollen Olaf Scholz loswerden. Nicht nur die Zuversicht, dass unsere politischen Akteure irgendetwas „reißen könnten“ ist perdu, sondern auch das Vertrauen in den Rechtsstaat ist vollkommen verloren gegangen. Dem Industriestandort ist von völlig inkompetenten Staatsvertretern buchstäblich der „Teppich“ unter den Füßen weggezogen worden und eine Innenministerin flutet die deutschen Sozialsysteme mit bewaffneten Fachkräften. 

Wiedeking hat recht, wenngleich er nur einige unerträgliche Figuren aufgezählt hat, die am Absturz Deutschlands kräftig mitgearbeitet haben. Ich fürchte, da gibt es auch nichts mehr zu retten. Deutschland ist zur Carolabrücke in Dresden geworden. Jetzt müssen die Wähler den Schutt abräumen und die Rechnungen bezahlen, die ihnen demnächst präsentiert werden. Und die haben sich gewaschen.

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Kommentare

  1. Was nutzt uns die Wahrheit von einem Wendelin Wiedeking und vielen anderen Wirtschaftskenner, wenn vor der Wahl der Wähler den Versprechungen der Parteien immer wieder erliegt und diese A-Geigen immer wieder wählt, obwohl er genau weiß, es wird sich nicht nur nichts ändern, sondern alles immer schlimmer werden? (unkontrollierte Migration, Steuern, Wohnungsmangel, Infrastruktur u.v.m.) Siehe kommende Landtagswahl in Brandenburg.

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    1. Ich muß Ihnen leider Recht geben .Letztendlich hat Wiedeking auch nur das ausgesprochen, was den meisten von uns schon mehr oder weniger bewußt war. Für mich stellt sich daraus die Frage nach den tieferen Gründen ,warum solche Hohlbirnen immer wieder nach oben gelangen und dort unermeßlichen Schaden anrichten können.Wie konnte z.B. eine ehemalige FDJ-Kommunistin gleich in die obersten Führungsetagen der CDU einsteigen und die einst konservative Volkspartei derart auf links-grün drehen? Die Liste derartiger Fragen würde ein dickes Buch füllen. Was geht in den Köpfen der meisten Menschen vor , daß sie immer wieder solchen Gurus hinterherlaufen und sich von ihnen einseifen lassen?

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