…wenn Bevormundungsfetischisten das Singen verbieten oder: Der bigotte Erlanger Stadtrat schlägt unbarmherzig zu.
Ich wills mal so sagen: Von der Verwaltung zur Vergewaltigung ist es nur ein Schritt. Wie klein dieser Schritt ist, belegen so manche übereifrigen Stadt- und Gemeinderäte. Wenn sich kommunale Kleingeister und subalterne Beamte bemüßigt fühlen, Sitte, Moral und gesellschaftliche Ordnung nach ihren eigenen Vorstellungen zu definieren und über deren strikte Einhaltung zu wachen, dann befinden wir uns endgültig in den Klauen totalitärer Psychopathen. Welche abstrusen Konsequenzen das Regelwerk engstirniger Krämerseelen hat, die in der Erlanger Gemeinderatssitzung eine Verbotsliste für volksschädliche Partysongs und staatszersetzende Musikstücke erarbeitet und verabschiedet hat, wäre für jede Satiresendung ein Highlight. Und wer sich angesichts behördlicher Befindlichkeitsmimosen und krankhaft-ideologisierter Demagogen fragen sollte, in welchem Land man sich wohl gerade befindet, in dem Meinungen, Begriffe und jetzt sogar Lieder nach Gutdünken verboten werden, dann antworte ich: Du bist ...