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Deutsche Politik oder die Quadratur des Kreises - Die Eliten saufen ab.

Es ist ja nicht so, als wäre es noch niemandem aufgefallen. Das politisch linkslastige Mainstreamdenken ist nicht etwa die Erfindung des Normalbürgers von heute, es ist vielmehr das Ergebnis einer politisch angeordneten und lang angelegten Denk-, Sprach- und Informationssäuberung, die in den 60er Jahren ihren Anfang genommen hat, während der Flüchtlingskrise perfektioniert wurde und sich seit Corona im Endspurt-Modus befindet.

Es beißt die Maus keinen Faden ab, was die Bürger in der Ägide Merz gerade erleben und von der Mehrheit der Menschen nur noch mit einem müden Achselzucken quittiert wird, betrifft fast jedes brisante Thema, mit dem wir heute manipulativ gefüttert oder konfrontiert werden. Ob Flüchtlinge, Verbrennerfahrzeuge, terroristische Anschläge oder die sich anbahnende Staatspleite, ob politische Verantwortlichkeiten, Klima-, Energie- oder Sicherheitsfragen, objektive, verlässliche oder fundiert recherchierte Reportagen: Fehlanzeige. Von Lösungsansätzen unseres Fritz will ich erst gar nicht reden.

Stattdessen: Manus manum lavat. Politik und Wirtschaftsinteressen sind untrennbar miteinander verbunden und pflegen ein gegenseitig parasitäres Dasein. Anzeigenschaltungen, Werbebeilagen, bezahlte Kolumnen und gegebenenfalls Subventionen sichern Verlagen und ihren Mitarbeitern das Überleben. Werbe- und Anzeigenstornierungen bedeuten zu Deutsch: Pleite! In den Verlagen lässt sich nur noch Geld mit Polit-Propaganda und seichten Glamourartikeln verdienen.

So platt wie diese Wahrheit auch sein mag, ein Redakteur möchte gerne seine Familie ernähren, da greift man auch ohne jeden Skrupel zu verwegenen und „politisch erwünschten“ Interpretationen, notfalls unterfüttert mit staatlich subventionierten Studien oder dümmlichem Expertenwissen. Der Doppelnutzen für den Berichterstatter liegt auf der Hand. Er rettet seinen Arbeitsplatz und seine hungrigen Kinder zuhause, während das "Ministerium für Propaganda und Bürgerbeeinflussung" die Kosten für die auf Linie gebrachten Experten übernimmt. 

Derweil rollt die Konkurswelle durchs Land und donnert wie eine tosende Geröll-Lawine zu Tal. Tausende von Unternehmen wandern ab, gehen pleite oder fliehen ins Ausland. Hunderttausende Arbeitsplätze werden dabei vernichtet, und unsere Politiker werden sehenden Auges nicht müde, dennoch sich und Ihre Erfolge zu beweihräuchern. Gelebte Groteske und die Bürger spielen mit!

In Berlin grassiert die Schizophrenie und befindet sich bereits im Endstadium. Jetzt müssen die Bürger das Ruder herumreißen - es bleibt ihnen keine andere Chance. Die jetzigen Politiker in der Regierung können und wollen es nicht richten. Sie stehen vor riesigen "Problemfelsen", an dem sich  selbst Sisyphos die Zähne ausgebissen hätte, würde er versucht haben, den gigantischen Monolith zu bewegen. Nein - unsere Berufsschwätzer suhlen sich in Konjunktiven, Fiktionen, Schönfärbereien und gut klingende Beruhigungsprognosen. Wir könnten, müssten, sollten. Oder auch: wir werden, wie sind auf einem guten Weg, wir planen, wir bereiten vor und haben uns vorgenommen... Erklärungsphrasen als hilflose Verdunkelungsmaßnahmen eigener Inkompetenz. Solche Leute stellen sich also wieder den Wahlen. Und wir sollen sie wiederwählen? Das fragen sich mindestens 70 Prozent der Bürger mit Recht. Und dennoch ...!

Nichts ist für den mündigen Bürger wichtiger, als sich an politischen Wahlen zu beteiligen. Denn nur an der Wahlurne kann er Einfluss auf seine ganz persönliche Zukunft nehmen. Bedauerlicherweise haben Regierungs- und Altparteipolitiker in den letzten 15 Jahren die Bürger mit selbstherrlichem Engagement, demokratiefeindlichem Verhalten, gebrochenen Versprechen, mit Lug, Trug und Bauernfängerei eine ganze Nation vergiftet.

Es sind und waren nicht die Bürger, es sind und waren die Politiker selbst, die mithilfe der okkupierten Presse ein unerträgliches, ja feindseliges gesellschaftliches Klima geschaffen haben, in dem die Bürger entweder nur noch eine lethargische Hoffnungslosigkeit empfinden oder den Regierenden die „innere Kündigung“ ausgesprochen haben. Die derzeit regierenden Eliten haben gerade ganz schlechte Karten. Und just in dieser Gemengelage stehen baldige Wahlen in verschiedenen Bundesländern an.

In einer Demokratie sind Stimmen nie sinnlos, – wenngleich unsere aktuell gewählten Machtpolitiker in der überwiegenden Mehrheit, - wie wir ja alle wissen -, hoch professionelle Hochstapler sind, die weder ihrem Land noch ihren Bürgern etwas Substanzielles zu bieten haben. Sie wissen es! Schon jetzt versäumen sie keine Gelegenheit, unbequeme Stimmen oder jene, die den politischen Gegnern zufallen könnten, als komplett sinnlos zu bezeichnen. Diese intellektuellen Hinterhof-Funzeln begreifen partout nicht, dass sie mündige Bürger mit diesen Injurien „implizit entmündigen“ und zu Idioten erklären, bevor sie noch zur Wahlurne geschritten sind. 

Wie infantil es in den Ganglien unserer Berufspolitiker zugeht, kann man an der folgenden Analyse ablesen. Die linken, grünen und woken Eliten beobachten wie paralysierte Karnickel ihren politischen Todfeind und verlieren dabei komplett aus den Augen, dass sie längst selbst dem politischen Untergang geweiht sind. Es liegt auf der Hand, dass Menschen, deren intellektuelle Kapazitäten nur marginal - genauer gesagt - unzureichend vorhanden sind, gar nicht erkennen, dass in ihrem Oberstübchen nichts los ist. Umso schneller greifen sie zu den vermeintlich erfolgreichen politischen Standardmechanismen und Banal-Floskeln.

Nicht einmal die CDU hat das Paradoxon der sich immer stärker verschiebenden Parteienlandschaft begriffen, das sich aus der eigenen neurotisch-verbissenen Verhaltensweise nährt. Denn jede Stimme für die AfD zwingt die gegenwärtige CDU in eine Koalition, in der sie sich als pseudo-konservative Partei mit Linksfaschisten, Sozialisten und grün-totalitären Traumtänzern arrangieren  muss, um überhaupt noch an der Macht schnuppern zu können. Sollte die CDU weiter auf ihrem ideologischen Wahn bestehen, die Brandmauer zu verteidigen, was notabene im Sinne der Loser-Parteien SPD, Linken und Grünen ist, führt das zu dem Phänomen, dass die CDU/CSU weiterhin gezwungen ist, reihenweise ihre vollmundigen Wahlversprechen zu brechen. Die Wahl zwischen Erhalt der Brandmauer oder einer Koalition mit der AfD ist wie die Wahl zwischen einer bequemen Missachtung oder dem anstrengenden Respekt des Wählerwillens.

Schlimmer noch. Die eigenen CDU-Parteiprogramme mutieren unter der Brandmauer zu abstrusen Märchenerzählungen, die nur noch mit propagandistischen Schlagworten verteidigt werden können. Doch eine  dafür Beifall spendende „gekaufte Presse“, die über dies von profilneurotischen und mediengeilen "Polit-Influencern" permanent missbraucht wird, hat längst jede Reputation und Glaubwürdigkeit eingebüßt. Die Konsequenz: Die Partei macht sich nicht nur Tag für Tag unglaubwürdiger, sie brüskiert auch systematisch ihre Stammwähler und beschleunigt die Sogwirkung zur politischen Alternative. Innere Macht- und Parteikämpfe sowie selten dämliche Polit-Skandale, wirken wie Brandbeschleuniger.

Die weitere Folge des geradezu idiotischen Brandmauerkonzepts sind damit zwangsläufig verbundenen, katastrophalen Fehlleistungen und vollkommenes Lösungsversagen. Taktische, strategische und handwerkliche Pannen werden aus Gründen der Selbstrettung und des Joberhalts mit  zweckoptimistischen Erfolgsmeldungen kompensiert, wie wir es gerade bei der Sicherheits-, Renten-, Energie- und Migrationspolitik erleben. Mit diesem dynamischen Prozess gehen natürlich massive Vertrauensverluste für die Protagnisten der „Altparteien“ einher, zumal die Bürger weniger dumm sind, als die Protagonisten annehmen. Wir haben es mit einem dramatischen und systemischen "Perpetuum mobile" zu tun.

Wegner, Günther, Weimer, gleich drei CDU-Schwergewichte geben uns aktuelle Beispiele für indiskutable Persönlichkeiten, die in der Politik nichts zu suchen haben. Sie agieren politisch widerwärtig, desaströs, rücksichtslos, teilweise sogar verfassungswidrig und degoutant. Und dennoch stärkt der Kanzler seine völlig inakzeptablen "Parteigenossen", der sich damit selbst zum Problemfall macht. Die CDU bestätigt mit solchen Figuren ihren Wählern und der Öffentlichkeit ihren CDU-Augiasstall, der dringend gesäubert werden müsste. 

Die Situation ist inzwischen so sehr verfahren, dass der Niedergang der CDU, der SPD und auch der Grünen deutlich vorgezeichnet ist. Was den machtbesoffenen Altparteien als Verteidigungsstrategie bleibt, sind Diskriminierungen, Diskreditierungen, Diffamierungen, Schuldzuweisungen, flankiert von persönlichen Beleidigungen, hanebüchenen Lügen bis hin zu Verbotsideen. Selbstredend werden diese panischen Parteimechanismen stets mit der Verteidigung und Rettung „unserer“ Demokratie gerechtfertigt, während die Führungskreise der CDU, der SPD und der Grünen keinerlei Bedenken haben, ganz nach Gusto und Eigennutzen auch Teile des Grundgesetzes auszuhebeln.

Die „Ultima Ratio“ ist, kritische Bürger zu sanktionieren, ihnen buchstäblich den Mund zu verbieten, ihre Meinungsfreiheit einzuschränken und notfalls die renitenten "Falschwähler" zu Staatsfeinden zu erklären. Wenn beispielsweise ein Ministerpräsident Günther, ein begnadeter Demokratieverteidiger die Demokratie "ausMerzt", indem er freie Medien oder kritische Plattformen zensieren oder gleich ganz verbieten will, ist das zwar strafbewehrt, aber für den "Musterdemokraten Günther" eine höchst persönliche Auslegung, uns zu zeigen, wie Demokratie in seinen Augen zu funktionieren hat. 

Nicht nur bei den AfD-Stammwählern erzeugen solche Frontalangriffe auf die Verfassung und die Bürgerrechte das genaue Gegenteil von dem, was sich unsere Regierenden von ihrer Volks-Disziplinierung versprechen. Druck erzeugt Gegendruck - Aktion erzeugt Reaktion - ein physikalisches wie auch soziologisches Gesetz! Bei den klassischen SPD und CDU-Wählern hingegen entsteht immer mehr Unsicherheit, Enttäuschung, Verärgerung und Frustration – auch, weil sie die eigene Partei und die Programmatik nicht mehr wiedererkennen, derentwegen sie auch ihre "Polit-Gurus" gewählt haben. 

Ich denke, den meisten Politikern der Altparteien ist nicht bewusst, dass ihr Ansehen in der Gesellschaft inzwischen einen furchterregenden Tiefpunkt erreicht hat, der kaum noch zu unterbieten ist. Hört man sich in der Gesellschaft um, unterschreiten die meisten Berufspolitiker der Altparteien sogar das karikierte Image eines fragwürdigen Teppichhändlers in der Altstadt von Izmir oder eines kurdischen Gebrauchtwagenhändlers in Duisburg Marxloh. Nein, die selbst zentrierten Charaktere bemerken in ihrer Selbstherrlichkeit und ihrer egomanen Arroganz die sich verändernde Stimmungslage offenbar nicht und setzen sich entweder skrupellos oder auch nur gedankenlos darüber hinweg.   

Längst ist ein dynamischer Prozess im Gange, den die Altparteien schon aufgrund ihrer fehlenden intellektuellen Substanz nicht aufhalten können. Ich prognostiziere, was die Wahlen angeht, für die Altparteien einen verdammt bitteren Herbst. Denn mit ihrer möglicherweise irreversiblen Zerrüttung unserer Wirtschaft - und damit der letzten Substanz unseres Staates, sehen die Akteure dürfte auch unsere Wirtschaft und damit die letzte Substanz unseres Staates, sehen diese Akteure nun selbst ihrem politischen sang und klanglosen Untergang entgegen. Die AfD wird in Zukunft jede Menge zu tun haben. Bleibt dennoch zu hoffen, dass einige Politkandidaten juristisch zur Verantwortung gezogen werden.

                                            

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Kommentare

  1. Hallo, auch wenn ich Sie manchmal kritisch begleite muß ich unumwunden zugestehen das dieser Artikel der beste von allen bisher von Ihnen geschriebene ist. Schon im ersten drittel habe ich an diesen unsäglichen Günther mit diesem Ohrfeigengesicht gedacht und tatsächlich haben Sie ihn im späteren Abschnitt gebührend beschrieben. Das ein solcher Lappen es geschafft hat in höchste politische Ämter zu kommen sagt auch viel über die Wähler aus. Ich hoffe das diese Versager bald von der politischen Bühne verschwinden. Ihnen alles erdenklich Gute.

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  2. Ihrer Einschätzung zu Herrn Günther kann ich voll und ganz zustimmen. Schon früh kam mir derselbe Gedanke, den Sie später nachvollziehbar ausgeführt haben. Dass eine solche Person bis in höchste politische Ämter gelangen konnte, wirft Fragen nach dem politischen Urteilsvermögen vieler Wähler auf. Man kann nur hoffen, dass Personen dieses Zuschnitts künftig keine Regierungsverantwortung mehr übernehmen.

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  3. Ich teile Ihre Einschätzung zu Herrn Günther voll. Schon beim Lesen kam mir derselbe Gedanke, den Sie später sehr anschaulich dargestellt haben. Dass jemand mit diesen Eigenschaften bis in hohe politische Ämter gelangen konnte, wirft auch Fragen zur Urteilsfähigkeit auf Seiten der Wähler auf. Hoffen wir, dass künftig Personen mit ähnlichem Profil keine Regierungsämter übernehmen.

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  4. Ich kann Ihre Einschätzung zu Herrn Günther nur bestätigen – genau derselbe Gedanke kam mir schon beim Lesen. Dass eine Person dieses Typs bis in hohe politische Ämter gelangt ist, lässt einen die politische Urteilsfähigkeit mancher Wähler hinterfragen. Man kann nur hoffen, dass künftig solche Charaktere von Regierungsämtern fernbleiben.

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