„Diejenigen, die arbeiten, die fleißig sind, die sogar vielleicht bereit sind, ein bisschen mehr zu tun, für die wird am Ende des Monats auch etwas mehr übrigbleiben.“ Das waren die Ostereier, die “Worthülsen-Fritz“ den Bürgern ins Nest gelegt hat.
Während
sich aufgrund der grassierenden Pleitewelle mehr und mehr Bürger fragen,
ob sie morgen noch einen Arbeitsplatz haben, die Energie- und Spritpreise durch
die Decke gehen, die CO2-Abgaben demnächst explodieren und damit zehntausende
Existenzen vernichtet werden, möchte Merz, dass am Monatsende für Fleißige mehr
rausspringt. Etwa mit Entlastungen oder Steuersenkungen? So weit käme es noch.
Jetzt heißt es: „Ärmel hochkrempeln.“ Schon unser ehemaliger Bundespräsident Roman Herzog sagte einst: Es muss ein Ruck durch Land gehen. Fritz hat diesen Apell von damals aufgegriffen und ihn mit allerlei Ankündigungen und Versprechungen verknüpft. Friedrich Merz hat überdies mehrfach den Aufschwung angekündigt und nun soll er wahr werden, der Aufschwung. Aber nicht etwa mit Steuersenkungen, Spritpreisdeckelung, Pendlerpauschalen, Abschaffung von CO2-Abgaben oder ähnlichem Unfug. Der beherzte Ruck muss vielmehr durch die Bevölkerung gehen und den Willen zur persönlichen Askese, längeren Arbeitszeiten, sowie die Abgaben-Bereitschaft an den Staat zum Ziel haben.
Es muss doch jedem klar sein im Land: Die Milliardenkredite der Regierung und die damit verbundenen gewaltigen Zinsen müssen von irgendjemandem bedient werden! Und wer, wenn nicht tankende Autofahrer, eignen sich besser, den unendlichen Geldbedarf unserer Regierenden einigermaßen zu befriedigen. Nur so ist gewährleistet, dass auch nachfolgende Generationen die Verschuldung des Staates auffangen werden.
Ich wills mal so sagen: Seit der Wende hat sich so gut wie nichts getan. In der DDR suchte man damals jemanden, der das hatte, was man brauchte, heute, seit wir vereint sind, suchen wir jemanden, der das braucht, was wir nicht mehr haben. Und überhaupt – die Arbeitseinstellung der Menschen hat sich völlig gewandelt. Was soll der Unfug mit der 37-Stunden-Woche? Und wer, bitte, will sechs Wochen Jahresurlaub, den sich hierzulande ein Bio-Deutscher mit festem Anstellungsvertrag und trotz gutem Brutto-Salär schon wegen der Mullahs, den Russen und unseren notleidenden Sozialgästen ohnehin nicht mehr leisten kann?
Manchmal muss man die Menschen eben zu ihrem Glück zwingen und das Ehegattensplitting und die Gratismitversicherung streichen, damit auch die freizeit-affine Hausfrau endlich ihren fiskalischen Beitrag leistet. Wenn sie wegen ihrer Bälger weiterhin zuhause bleiben will, - ihr Problem, dann muss das eben 200 bis 300 Euro monatlich mehr kosten. Sprechen wir es doch einmal offen an: Bei uns findet schließlich kein Frondienst statt! Das Motto heißt: Wir retten die Demokratie mit unseren Steuern und selbstloser Verarmung.
Mein Vorschlag: In Zukunft könnte an den Eingangspforten der Unternehmen von allen Mitarbeitern Eintritt verlangt werden, was die Profitabilität der Firmen wieder stärken würde. Es kann und darf nicht sein, dass Unternehmen mit dem Argument ins Ausland abwandern, weil angeblich die Energiekosten zu hoch seien. Es wird Zeit zu handeln! Weg mit dem Feiertags-Brimborium! Weg mit überflüssigen Urlauben! Vergeudete Tage, die den Arbeitsrhythmus unterbrechen und dem landesweiten Müßiggang Vorschub leisten. Und sollte dennoch ein Firmeninhaber seine Zelte abbrechen, dann wird er mit eine Wegzug-Steuer noch einmal ordentlich zur Kasse gebeten.
Überdies haben Fritz und Lars in enger Zusammenarbeit und in Anbetracht der angespannten wirtschaftlichen Situation des Bundes an „Mind-Review-Seminaren“ teilgenommen und für die Bürger auch den Begriff Freizeit neu definiert. Demnach ist Urlaub, den man den Arbeitnehmern gewährt, nicht nur staatsschädigend und somit überflüssig, er stört auch die Arbeitsabläufe in den Firmen. Müssen wir unbedingt Weihnachten, Ostern und Pfingsten feiern? Und was ist mit den Kartoffelferien, Allerheiligen, Fronleichnam, Heilige Drei Könige und den Brückentagen?
Letztendlich bedeuten solche überflüssigen Arbeitsunterbrechungen nichts weiter als Geldausgaben für Reisen ins Ausland, Restaurants und Erlebnisparks oder ähnlichem – Geld, das nutzbringender in der Staatskasse aufgehoben wäre. Das sagt auch unser Kanzler Merz und spornt uns nach Kräften an. Nehmen wir als Beispiel die Sommerferien. Eine geradezu gemeingefährliche Veranstaltung! Anstatt wir uns der erholsamen Arbeit widmen und uns an Montagebändern die Zeit vertreiben, quälen wir uns im Sommer in kilometerlangen Staus über den Brenner, manche sogar über den St. Gotthard.
Überall lauern Unfallgefahren oder Mautstationen. Nörgelnde Kinder auf dem Rücksitz, dazwischen die inkontinente Oma, infernalische Hitze, der Hund sabbert Mutti auf die frisch gewaschenen Jeans, und dann noch die Autobahngebühren! Links und rechts der Autoschlangen, genervte Miturlauber und Wohnmobile aus Recklinghausen, Bottrop, Castrop-Rauxel und Holland. Die Deutschen sollten sich schon aus Solidarität, sowie zur Stabilisierung der Politiker-Diäten und zur Sicherung der Kanzlerschaft unseres Fritz ihrer Verantwortung und somit auch dem Staat gegenüber bewusst werden und zuhause bleiben.
Stattdessen fahren stinkfaule deutsche Staatsbürger 1.500 Kilometer in den Süden und träumen davon, am Strand zu liegen, was früher das Schicksal von Schiffbrüchigen war. Teutonen fliehen aus ihrem relativ kühlen Land in die Sonne und suchen dann dort den Schatten. Doch kaum sind sie an südlichen Gestaden angekommen, entdecken sie, dass die Sonnenschirme an Österreicher, Engländer und Schweden vermietet sind. Den Verleiher freut es, kann er doch zu Wucherpreisen höchst bietend teuren Schatten verkaufen. Auf diese Weise verschleudern deutsche Urlauber sinnlos ihre Euros, anstatt es ans Finanzamt zu überweisen.
Natürlich hat Fritz seinen Bürgern Entlastungen hinsichtlich der Spritpreise zugesagt, aber doch nicht dafür, dass sie mit dem Auto nach Italien oder Spanien gurken und sich dort einen faulen Lenz machen. Die eventuellen Gutschriften und Tankvergütungen seitens der Regierung sollen zum Ausgleich mit höheren Mehrwertsteuern an anderer Stelle an den Staat wieder zurückgeführt werden. Nur so wird auch ein Schuh draus.
Weihnachten ist auch nicht besser! Die pure Hektik. Schon Wochen vorher die Lauferei der Geschenke wegen. Verwandtenbesuche, Völlerei und Familienstreit unterm Lichterbaum. Weshalb tun wir uns das überhaupt an, wenn es doch so erholsam hinterm Schreibtisch oder an der Karosseriepresse ist! Zu Hause steht die Villa leer und im Urlaub bezahlen wir unverschämt hohe Mietpreise für ein Hotelzimmer auf Sozialwohnungsbau-Niveau! Ein Glück, weitsichtige Unternehmer haben ein Einsehen mit dem frustrierten Bürger. Zum Wohle des Landes und des immer knapper werdenden Geldes ringen sie Gewerkschaften nieder und geben weniger Arbeitnehmern noch mehr Arbeit, um ihnen damit die einmalige Chance zu geben, das Bruttosozialprodukt signifikant zu erhöhen.
Die 48-Stunden-Woche ist eine enorme Ressourcen-Verschleuderung. Angestrebt ist bis Ende 2028 die 65-Stunden-Woche, wobei in drei Schritten das Rentenalter auf 82 heraufgesetzt werden soll. Die innovativen Neuerungen bringen nicht nur eine deutliche Kostenreduktion, sondern auch eine deutliche Entspannung in der Rentenkasse. Pflegeversicherungen entfallen, Rentenzahlungen werden nur noch einmal im Quartal fällig, entfallene Feiertage erhöhen den Familienfrieden und damit die Arbeitsmotivation.
Ich sag‘s mal so: wir haben keine Zeit mehr, unser Geld für Unnützliches auszugeben. Ich persönlich würde den Reformschritt noch konsequenter beschreiten, als Merz es gerade versucht! Was soll der Unsinn mit den Mindestlöhnen? Gewerkschaften und Betriebsverfassungsgesetze könnten umgehend außer Kraft gesetzt, Gewerkschaftsvertreter und Betriebsräte sollten als Volksschädlinge in Arbeitslager verbannt werden.
Ich plädiere für die 80 Stunden-Woche für Bürger im Alter zwischen 18 und 72 Jahren. Wollen wir mit Amerikanern oder Japanern hinsichtlich Wachstumsraten gleichziehen, wären noch schärfere Maßnahmen nötig. Friedrich Merz, – sofern noch im Amt, könnte in der Agenda 2026/27 die Leibeigenschaft von Arbeitnehmern ab dem 16.ten Lebensjahr vorsehen. Aus der CDU-Zentrale verlautete, dass ein solch zukunftsweisendes Projekt in der Bevölkerung zwar schwer vermittelbar, wenn jedoch plausibel kommuniziert, durchsetzbar sei.
Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger werden, nachdem sie Schmuck, Restvermögen und Wertgegenstände abgegeben haben, nach Südafrika deportiert und deren Vermögen für die Versorgung von Migranten eingesetzt. Überdies denkt man über ausreichende Areale für zu errichtende Rentner-Townships nach. Eingezogene Sparguthaben sogenannter Spätaussiedler werden als Sonderprämien für verarmte Regierungsmitglieder verwendet. Die CDU und die SPD sind sogar bereit, einen Schritt weiterzugehen und man diskutiert Suizid-Prämien für Arbeitnehmer über fünfzig! Ein immenses Rationalisierungspotential, das nicht nur VW, Siemens und den Großbanken wieder auf die Beine helfen könnte!
Für Bürgergeldempfänger und arbeitsunwillige Antifa-Mitglieder wäre auch die Umsiedlung nach Nepal denkbar. Hierfür wären lediglich Verpflichtungserklärungen unter der Prämisse: „They never come back“ abzugeben oder in hartnäckigen Fällen Ausbürgerungsurkunden auszustellen. Lasst uns den Rest der Welt wieder mit deutschen Qualitäts-Produkten überschwemmen! Keine Frage, ein solches Aufbäumen bedarf einiger Anstrengungen, hätte aber zweifellos auch eine soziale Komponente. Wenn wir dem Überangebot an Waren mit völligem Konsumverzicht begegneten, könnten mit einem Schlage alle unwirtschaftlich arbeitenden Müllverbrennungsanlagen ausgelastet und wenigstens kostenneutral betrieben werden. Stichwort – CO2-Ersparnis.
Arbeitsplätze auf Verwertungsanlagen wären gesichert und die Kommunen hätten ein stichhaltiges Argument, Müllgebühren zu erhöhen. Motto: Produktivitätserhöhung für Waren sorgt für Produktivitätsgewinn in der Müllverbrennung. Entsorgt wird in Zukunft ohne lästige Umwege über den Verbraucher, allerdings mit höheren Spritpreisen wie derzeit. Zeigen wir es den anderen, westlichen Nationen und verzichten auf Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall oder völlig überflüssigem Zahnersatz.
Deutschland braucht keine Zahnärzte, sondern eine größere Bereitschaft, auf dem Zahnfleisch zu kauen. Lasst uns auf dem Zahnfleisch zur Arbeit kriechen und beweisen wir unseren erfolgreichen Nachbarländern, dass wir die Märkte in der Sahelzone, im Tschad und der Elfenbeinküste mit Kaffeemaschinen, Kühlschränken und Handys aus heimischer Fertigung zu überschwemmen in der Lage sind.
Liefern wir endlich Mercedes, Porsche und andere Luxuskarossen zum halben Preis an Dritte-Welt-Länder und in Krisengebiete, damit Verfolgte, Unterdrückte und Ausgebeutete effektiver ihren Peinigern entkommen und zügiger unsere Grenzen überqueren können. Natürlich ist es damit alleine nicht getan, wollen wir mit unserem Land wieder konkurrenzfähig werden. Was hält uns zurück, bei unseren Finanzämtern Anträge auf Abtretung all unserer Einkünfte zu stellen? Wer wollte uns daran hindern, Zweitwagen und Ferienwohnungen entweder an den Staat abzutreten oder an bedürftige Asylanten zu verschenken? Was spräche dagegen, wenn wir unsere gehorteten Schwarzgelder in der Schweiz notleidenden Ministern und unterbezahlten Kabinettsmitgliedern zur Verfügung stellten?
In unserer wirtschaftlichen Situation ist es geradezu grotesk, Erbschaften anzutreten oder gar von Omi einen Zweihundert-Euro-Schein anzunehmen, wenn uns gleichzeitig bewusst ist, dass die mageren Diäten unserer Politiker kaum ausreichen, um deren bejammernswerten Lebensstandard zu sichern. Es ist ohnehin eine Schande, wenn wir Vorständen und Wirtschaftsführern Gehälter und Ablösesummen neiden, oder gar Prozesse gegen Bankmanager führen, obwohl sie sich unermüdlich für ihr eigenes Wohl eingesetzt haben.
In
diesem Sinne appelliere ich an den Stolz aller Bürger mit dem Satz: Arbeit nehmen
ist seliger als Arbeit geben - packen wir’s an! Wie sagte doch schon Voltaire:
Arbeit befreit uns von drei Übeln: Langeweile, Laster und Not. Welch ein
großartiger Philosoph! Aber wie es scheint, nutzen uns weder Philosophen noch
Wirtschaftsweise, solange wir immer noch nicht begriffen haben: Wir liegen
nicht im Wettbewerb mit anderen, sondern mit unseren Irrtümern! Mögen auch
manche Vorschläge übertrieben erscheinen, immerhin beweist unsere Polit-Elite
Flexibilität hinsichtlich neuer Denkansätze. Motto: Eine entsagende Nation
zeigt Flagge! Wir sind wieder wer!
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Richtig so ,Herr Mancini ,jeder muß jetzt alles für D...geben. Ich hätte da auch noch einen weiteren Vorschlag. Wir leben in einem freien Land ,wo jede(r) mit jede(r)m sexuell jederzeit frei verkehren kann . Diese Freizügigkeit ist nicht selbstverständlich ,mann denke da z.B. an islamische Staaten, und hat somit natürlich auch ihren Preis. Daher sollte es eigentlich selbstverständlich seien, daß für derartige zwischenmenschliche Lustbarkeiten auch eine Vergügungssteuer zu entrichten ist.
AntwortenLöschenUm die Höhe und die Erhebung solch einer Steuer zu festzusetzen ,bedarf es natürlich einer umfassenden gesetzlichen Regelungen, da sich ja derartiger zwischenmenschlicher Verkehr nahezu in einer völligen rechtlichen Grauzone abspielt. Ich denke hier zunächst einmal an ein Geschlechtsverkehrsgesetz und einer darauf beruhenden Geschlechtsverkehrsordnung. Anschließend sollte darauf unmittelbar eine Geschlechtsverkehrsvergügungssteuererhebungsverordnung folgen .Entsprechende Geschlechtsverkehrsüberwachungsbehörden ,die direkt dem Finanzministerium unterstellt sind ,wären dann der nächste Schritt .Um all Das in die Wege zu leiten ,sollten schnellstens entsprechende Arbeitskreise ins Leben gerufen werden.