Kinners, wir sind ja so Einiges gewohnt. Im bunten Schmelztiegel arbeitsverweigernder Bildungsabstinenz und intellektueller Entsagung hat sich im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt eine furchterregende Vertreterin in den Fokus der Sendeanstalten bis ganz nach vorne gekämpft. Susan Sziborra-Seidlitz, Grünen-Kandidatin und evolutionärer Unfall, führt als schadstoffarme Galionsfigur den Werbefeldzug der Bündnis-Verirrten gegen das „rechtsradikale Gesindel“, die „Nazis“ und deren wählende Sympathisanten an. Und während die „TAZ“ unter Aufbietung ihrer gesamten links-ideologischen Schlagkraft in ihrem Kampfblatt nicht müde wird, den märchenhaften Aufwärtstrend grüner Wählergunst mit euphorischem Impetus zu verbreiten, heben die Sachsen-Anhaltiner bereits die Gruben für die Anhänger der bunt-sozialistischen Entbehrungssekte aus. Nicht etwa, weil der gestandene Bio-Sachse bösartig oder nachtragend ist, sondern weil er über ein feines Gespür für falsche Fuffziger, unterbelichtete Schwätzer und bede...
Die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Rücksicht werden von der Verantwortung bestimmt. (Claudio Michele Mancini)