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Susan Sziborra-Seidlitz – eine hiob‘sche Heimsuchung oder nur eine Laune der Natur?

Kinners, wir sind ja politisch gesehen in letzter Zeit so Einiges gewohnt. Im bunten Schmelztiegel arbeitsverweigernder Bildungsabstinenz und intellektueller Entsagung hat sich im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt eine furchterregende Vertreterin in den Fokus der Sendeanstalten bis ganz nach vorne gekämpft. 

Susan Sziborra-Seidlitz, Grünen-Kandidatin und evolutionärer Unfall, führt als schadstoffarme Galionsfigur den Werbefeldzug der Bündnis-Verirrten gegen das „rechtsradikale Gesindel“, die „Nazis“ und deren wählende Sympathisanten an. Wenn sie ihre "humorvolle" Stimme am Rednerpult erhebt, bleibt kein "rechtsradikales Auge" trocken!

Und während die „TAZ“ unter Aufbietung ihrer gesamten links-ideologischen Schlagkraft in ihrem Kampfblatt nicht müde wird, den märchenhaften Aufwärtstrend grüner Wählergunst mit euphorischem Impetus zu verbreiten, heben die Sachsen-Anhaltiner bereits die Gruben für die Anhänger der bunt-sozialistischen Entbehrungssekte aus. Nicht etwa, weil der gestandene Bio-Sachse bösartig oder nachtragend ist, sondern weil er über ein feines Gespür für falsche Fuffziger, unterbelichtete Schwätzer und bedeutungslose Randerscheinungen verfügt.

Diese „Tattoo-Susan“ ist für den sächsischen Ästheten optisch betrachtet ohnehin schon eine unerträgliche Zumutung. Doch was den Anhaltiner so richtig auf die Palme bringt, ist die politische Doppelmoral und das Auseinanderklaffen moralischer und ethischer Maßstäbe bei politischen Agitatoren mit buntem Erderwärmungsdrall. Die höchst merkwürdigen Lebensarchitektur dieses bedauerlicherweise missratenen grünen Gewächses ist insofern erwähnenswert, weil ihr Ehemann David Seidlitz bis spät in die 90er Jahre als ziemlich rustikaler Aktivist bei der Antifa-Szene und als brutaler und polizeibekannter Neonazi in Quedlinburg aufgefallen ist.

Dass sich der „Grün-Gatte“ heute selbst für Bündnis 90/Die Grünen engagiert, muss man wohl als darwinistische Turbo-Mutation einordnen, der aufgrund erfreulicher Einkommenszuwächse seiner Frau einen geschmeidigen Anpassungsprozess an die pekuniären Vorteile vollzogen hat. Nun ja, der Grat zwischen Opportunismus, Selbstverleugnung und Verlogenheit ist bekanntlich so schmal, dass man ihn mit dem Blick auf das eigene anschwellende Bankkonto bequem überwinden kann. Schließlich haben nach der Darwin’schen Lehre selbst die Finken auf den Galapagosinseln ihre Schnabelformen an die üppige Nahrung perfekt angepasst und wurden plötzlich satt.  

Die Grüne Susan Sziborra-Seidlitz reagierte verschnupft, als man sie deshalb auf ihre nur schwer verständlichen Wahlkampfauftritte ansprach. „Die persönlichen Verhältnisse in ihrer Familie gingen die Öffentlichkeit nichts an“, erwiderte sie schnippisch. Wegen der gegen ihren Mann erhobenen Vorwürfe wolle sie die Darstellung dennoch „geraderücken“. Sie bestätigte, dass ihr Mann damals mit Steffen Hupka befreundet gewesen sei, einer der berüchtigtsten Neonazis im Ostharz sowie rühriger Bundesvorstand der NPD.  

Mein Mann ist ein lupenreiner Demokrat, ließ die gutgenährte Grün-Aktivistin die Presse maximal empört wissen. Ich wills mal so sagen: Bei genauer Betrachtung sind die Repräsentanten der grüner Endzeitmoral mit ihren totalitären Verbotsprogrammen zur Vermeidung erdverglühender Einflüsse mental gar nicht so weit entfernt von der Errichtung eines Einparteienstaats. Links, grün, geistig eher schlicht und optisch wie menschlich ungenießbar, es sind die Ingredienzien einer Parteivertreterin, die es über den klassischen Weg des Blumenkindes über die Krankenschwester bis in die politische Parteispitze gespült hat. Wenigstens bleibt dem Leser an dieser Stelle das Trampolin erspart.

Susan - als sie noch keck und blumenbekränzt 
den Sachsen-Anhaltinern optischen Anlass zur Freude gab.

Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang auf das Lukasevangelium zurückzugreifen: "Es wird im Himmel mehr Freude sein über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben. Aber Herr, warum hast du mir so ein böses Weib gegeben?" Und dann auch noch mit hässlichen Tattoos? Der Herr möge ein Einsehen mit den Sachsen-Anhaltinern haben und die AfD mit überwätigendem Vorsprung obsiegen lassen.

                                            

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