Direkt zum Hauptbereich

Jan Böhmermann – ein Fall für die geschlossene Psychiatrie oder den Staatsanwalt?

Ich wills mal so sagen: Wer sich von Böhmermann beleidigt fühlt, weil er Opfer seiner Schmähungen geworden ist, kann selbst nicht der Hellste sein. Allerdings werfen seine neuesten Beleidigungen die Frage auf, ob Böhmermann nur ein intellektueller Totalversager ist, oder ob es sich bei ihm um einen schwerwiegenden, evolutionären Unfall handelt. 


Vor Wochen schon wollte ein Wiener Anwalt wegen Böhmermanns dubiosen Rolle in der Ibiza-Affäre und dessen öffentliche Entgleisung dessen Geisteszustand gerichtlich überprüfen lassen.

Der Schritt des österreichischen Juristen ist zu kurz gegriffen, wie ich meine. Man sollte diesen Widerling, satirisch formuliert -, unverzüglich in eine Zelle sperren - Letzte Woche versuchte sich dieses moderierende Kretin im ZDF-Neo wieder einmal mit einer Provokation, die nicht nur geschmacklos war, sondern durchaus justitiabel ist. So gab er wortwörtlich von sich: »Liebe Sachsen, das zwangsbeitragsfinanzierte ZDF möchte Euch gerne bombardieren, Dresden niederbrennen. Sterbt schön.« Beinahe verschämt fügte er dem Satz an: .»…hab ich irgendwo gelesen…« Mimik ließen keinen Zweifel zu, dass er seinen „Witz“ komisch findet.

Der Möchtegern-Komiker Böhmermann scheint in seinem angekündigten Geistesblitz davon überzeugt zu sein, dass man dem Bundesland Sachsen einen Bombenkrieg angedeihen lassen sollte, weil die Wähler sich einer „falschen Partei“ zugewendet haben. Ich dagegen meine: Der Blitz muss so vehement in das Hirn dieses Drecksacks eingeschlagen haben, dass seine ohnehin schon schwer geschädigten Synapsen endgültig die Arbeit eingestellt haben.  Dass der Mann offenkundig nie in ein Geschichtsbuch geschaut hat, den Holocaust verdrängt, Opfer verhöhnt und Kriegsteilnehmer und das unendliche Leiden von Millionen Bürgern ins Lächerliche zieht, muss man wohl kaum erwähnen.


Ob sich der Aufwand einer Untersuchung durch einen Psychiater tatsächlich lohnen würde, wage ich zu bezweifeln, zumal ein Blick auf Böhmermanns Ausbildung beweist, dass der „Moderator“ ohne Berufsausbildung (mir spreizen sich die Zehennägel – ihn als solchen zu bezeichnen), dass diese Type eher in die Kategorie Blödmann einzuordnen ist. Allerdings ist es bemerkenswert, dass ein deutscher Fernsehsender unterbelichtetes Personal beschäftigt. Die Programmleitung geht wohl davon aus, dass das Publikum an der Mattscheibe noch dämlicher ist als ihre Mitarbeiter.

Was allerdings mindestens ebenso erschütternd ist, dass Medien, Kulturbetriebe und Politik einen kranken Defätisten, der den Völkermord an den Sachsen witzig findet, in einem öffentlich-rechtlichen Sender verbalmarodierend seine Hirn-Kloake zur Schau stellen darf. Nicht minder zum Kotzen ist das Publikum, bei dem man nicht genau sagen kann, aus welchen Löchern sie gekrochen sind und applaudierend diesem Böhmermann huldigt. Demgegenüber steht ein Staat, der jedes kritische Denken in Richtung Judenhass, Migration, Grenzverletzung, oder Asylmissbrauch massiv unterdrückt, gesellschaftlich stigmatisiert und im Zweifelsfall bestraft.

Nicht nur Böhmermann scheint völlig schmerzfrei zu sein, zumal er sich selbst als Satiriker bezeichnet. Auch der Staat und unsere Regierenden reihen sich ein in den Wahnsinn einer nicht mehr zu begreifender Sozialethik. Der Begriff Kunst und Satire in Zusammenhang mit Böhmermann ist eine Vergewaltigung der Linguistik und der Morphologie. Ich weiß nicht, wen ich mehr bedauern soll -, diesen armseligen Geist, sein noch erbärmlicheres Publikum, oder unsere poltisch-kulturellen Verantwortlichen, die diesem selbstverliebten Affen applaudieren. 

Satire? Was bildet sich dieser Gossenprolet eigentlich ein? Der Mann, dessen Fäkalsprache und Zoten kaum jemand überbieten kann, sind eine Zumutung für jeden einigermaßen intelligenten Menschen. Anscheinend glaubt er auch noch, mit seinen widerlichen Obszönitäten oder seinem vulgären Vokabular witzig zu sein. Er erreicht nicht einmal das Stammtischniveau einer Vorstadtkneipe.

Kommentare

  1. "Ich wills mal so sagen: Wer sich von Böhmermann beleidigt fühlt, weil er Opfer seiner Schmähungen geworden ist, kann selbst nicht der Hellste sein."

    so wie sich das ganze liest hat sich da wohl jemand selbst abgeschossen ;)

    AntwortenLöschen
  2. Vilen dank! Ich konnte schon lange nicht mehr so herzhaft lachen! Sehr sehr Treffend !

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Politische Schwurbelfachkräfte, Fake-News-Meister und ideologische Leistungsträger

Alter Falter – in diesen Tagen kommt man bei der Berichterstattung politischer Paukenschläge kaum hinterher. Wenn der unschuldige Bürger bei seinem morgendlichen Informationsanliegen versehentlich auf den Kanälen unserer Qualitätsmedien landet, erhält er gegen eine bescheidene Monatsgebühr weit mehr, als er mental jemals verkraften kann. So ging es mir heute Morgen. Kaum hatte ich die Fernbedienung meines TV-Gerätes betätigt, erreichten mich die neuesten Verbal-Pläne unseres Kanzlers. Ja, man kann sagen, Friedrich Merz hatte wieder einmal als intimer Kenner seiner eigenen Gedanken vor einem großen Publikum den großen Auftritt beim „politischen Aschermittwoch“ in Trier. Erlauben Sie mir, liebe Leser, dass ich zu diesem Anlass kurz in die Antike abschweife. Alle kennen ja das berühmte geflügelte Wort der alten Römer, - so um die Zeit von Kaiser Nero -, das sich bei Fritz als verlässliche Verhaltensnorm tief verankert hat und uns regelmäßig zum Staunen bringt. 𝐐𝐮𝐢𝐝𝐪𝐮𝐢𝐝 𝐚𝐠𝐢...

Unsere Annalena mit Völkerrechtshintergrund verschiebt Grönlands Grenzen.

Annalena hat in ihrem glanzvollen Talk-Auftritt bei Maischberger wieder einmal einen ihrer weltpolitischen Rohrkrepierer gelandet. Man könnte auch sagen: Wir und Dänemark sind haarscharf an einer bearbock‘schen Eingemeindung Grönlands vorbei geschreddert. Immerhin, wie die "Diplom-Volksrechtlerin" (WIKIPEDIA) und Präsidentin der UN-Generalversammlung messerscharf und unmissverständlich feststellte, sind Grönländer auch Bürger. Nur wohin sie genau gehören, das ist unserer Vorzeigepolitikerin nicht so ganz geläufig. Politische Landesgrenzen jedenfalls spielen in einem grünenbunten Weltbild keine große Rolle. Was Annalena sagt, ist in Stein gemeißelt. Basta! Die gefährlichsten Potentaten und gewieftesten Staatsführer wie Putin, Xi Ping, Trump, Netanjahu oder Orban können ein Lied von den Begegnungen mit unserer EX-Außenministerin singen. Wenn sie vom Leder zieht, bleibt kein Auge trocken.. Wenn man es genau nimmt, hat hierzulande das Publikum des beliebten Polit-Talks von San...