Direkt zum Hauptbereich

Es geht wieder aufwärts

Friedrich Merz ist der beliebteste Politiker des Landes, - das hat die neueste Umfrage im Auftrag des Kanzleramtes ergeben. Mehr als 72 Prozent unter den 41 zuvor sorgfältig ausgesuchten CDU-Mitgliedern gaben dem Kanzler die Note "sehr gut" und beurteilen dessen Empathie-Werte als überragend. Auch was dessen Arbeitsqualität, Produktivität und Zuverlässigkeit angeht, erhielt Fritz gute Noten. 

Die valide Stichprobe erfolgte unter Einhaltung wissenschaftlicher Methodik, bei der jene Zufallsgruppe befragt wurde, bei der Mitglieder jener Zufalssgruppe befragt wurden, die sich für ein Ministeramt unter dem neu zu bildenden Kabinett des Kanzlers berechtigte Chancen ausrechneten. Der Auswertungserfolg gab den anonym antwortenden Umfrageteilnehmern der Forschungsstudie recht, denn die euphorischen Mienen (siehe Foto) bei der gestrigen Pressekonferenz geben uns allen wieder Hoffnung.

Nach dem plötzlichen und unerwarteten Ausscheiden von Jens Spahn war Friedrich Merz gezwungen, die Führungsstruktur seiner engsten Mitarbeiter neu zu ordnen. Umso wichtiger ist das Forschungsergebnis der Wissenschaftler einzuschätzen, da sich die persönliche Annahme der Beliebtheit unseres Kanzlers in einer objektiven positiven Beurteilung niedergeschlagen hat. 

Wie nun bekannt wurde, nahmen auch die Kandidaten Thorsten Frei, Carsten Linnemann und Nina Warken an der Erhebung teil (selbstverständlich anonym), die, so die Politik-Experten von ZDF und ARD, hinsichtlich des Untersuchungspanels die Meinung der Allgemeinbevölkerung – also einer großen Grundgesamtheit - widerspiegeln und sie damit alle notwendigen demographischen Kriterien erfüllen.

Auf Grundlage der nun vorliegenden Studie hat der Bundes-Kanzler jetzt einige Mitglieder seines Kabinetts benannt. Nina Warken (CDU) wird als erste Frau in der Geschichte der Bundesrepublik die anspruchsvolle Aufgabe als neue Chefin des Kanzler-Amts übernehmen. Auch Carsten Linnemann, – im Bundestag hinter vorgehaltener Hand auch als „Hochleistungsschleimer“ bekannt, soll nun ein Ministeramt übernehmen. Dabei handelt es sich nicht etwa um irgendein Amt, sondern um das in üble Nachrede gekommene Gesundheitsministerium. Zwar hält sich Carsten Linnemann selbst nicht geeignet für den Posten, aber das soll uns und den Bürger hier nicht weiter beunruhigen. Wie wir unseren Kanzler kennen, dreht er sich nicht auf halbem Weg wieder um. 

Jetzt heißt es für ihn, die Gunst der Stunde zu nutzen, solange er sich noch auf der Beliebtheitswelle befindet. Und wieder beweist er ein glückliches Händchen bei der Personalbesetzung im Kabinett, denn Philipp, der Spätpubertierende mit Krawatte, wird zum Staatsminister für Bund- und Länderbeziehungen gekürt. Nun ist "the rising star" Amthor nicht mehr gezwungen, mit den kargen Nebenerwerbs-Zuwendungen der „Augustus Intelligence“ durch seinen Aufsichtsratsposten auszukommen, jetzt dürften sich für ihn endlich ergiebigere Quellen erschließen.

Es ist klar zu erkennen, dass sich Fritz bei seinen loyalen Unterstützern als dankbar und zuverlässig erweist, insbesondere bei jenen, die seine Qualitäten zu schätzen wissen und sie auch angemessen in der Öffentlichkeit würdigen. Nur der ehemalige Bundesverfassungsrichter trübt die gute Stimmung unseres Kanzlers ein wenig. Der Staats- und Medienrechtler Christoph Degenhart spricht von einer informellen Übereinkunft zwischen ARD, ZDF und der Politik, was den Verdacht nahelegt, mit der übertrieben positiven politischen Medienberichterstattung und ihren staatssubventionierten Meinungsbildnern könne etwas nicht stimmen. 

Der Verdacht, dass die Sendeanstalten und ihre Medienvertreter unserem Kanzler nach dem Mund reden, ist natürlich eine infame Unterstellung, gegen die sich auch Dunja und Konsorten lautstark wehren. Nun ja, ich wills mal so sagen: Neider und böse Zungen gibt es überall, damit muss der Kanzler bedauerlicherweise leben, auch wenn er sehr darunter leidet. Doch jetzt kann er sich nach der Veröffentlichung auf die repräsentative Erhebung des "Forschungsteams Kanzlerbeliebtheit" stützen und weiß nun eine stabiler Mehrheit der Bevölkerung "hinter sich". Jetzt kann er mit forschem Schritt und mental gestärkt der Zukunft entgegensehen. 

Nun müssen nur noch die Erfolgskoordinaten seines segensreichen Schaffens neu justierz und die politischen Weichenstellungen angepasst werden. Das ursprüngliche Ziel, die Halbierung der AfD, wird mit einem alternativen Durchbruchsversuch neu definiert. Halbiert sollen jetzt sowohl die schlechten Umfrageergebnisse seiner Partei als auch die Anzahl der Unternehmen in Deutschland - , anstatt die guten Ergebnisse der AfD bekämpfen. Mit dieser Neuausrichtung dürfte das Ziel des Kanzlers und seines Spitzenkabinetts erheblich leichter erreichbar sein.

Mit dem Kanzler und dem neuen Kabinett geht’s wieder aufwärts - ähnlich wie mit unseren Qualitätssendern! "Mit dem „Zweiten sieht man andauernd besser.“ Im ARD übrigens auch! Doch halt! Schaut der gläubige Bürger zufällig in die Kommentarleiste der Netzwerke, sorgt Kanzler Fritz, der für sich in Anspruch nimmt, schon viel erreicht zu haben, für breite Wutanfälle. Die Kritik einer Userin in "X" hat es in sich: "Wenn Sie unter 'Erfolg' den schleichenden Ruin unseres Landes verstehen, die systematische Verarmung unserer Bürger, das muntere Verpulvern deutscher Steuergelder im ukrainischen Nirgendwo und die massivste Aufrüstung seit den dunkelsten Kapiteln des 20. Jahrhunderts, dann muss ich Ihnen tatsächlich gratulieren: In diesem Fall war Ihre Politik ein herausragender, historischer Erfolg!"

Recht hat'se.

                                         

Für eine Patenschaft mit einem monatlichen Betrag bin ich sehr dankbar. Selbst die kleinste Spende hilft mir, diesen völlig unabhängigen Blog stets aktuell, spannend und informativ zu halten. 

Auch ein Klick auf einen der Werbebanner im Lesetext oder das Teilen in anderen Netzwerken (FB oder X) hilft mir bei der Arbeit und der Finanzierung meines Blogs.

Herzlichen Dank - euer Claudio Michele Mancini

SPENDENKONTO
siehe auch SPENDENLINK in der oberen Leiste
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Susan Sziborra-Seidlitz – eine hiob‘sche Heimsuchung oder nur eine Laune der Natur?

Kinners, wir sind ja politisch gesehen in letzter Zeit so Einiges gewohnt. Im bunten Schmelztiegel arbeitsverweigernder Bildungsabstinenz und intellektueller Entsagung hat sich im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt eine furchterregende Vertreterin in den Fokus der Sendeanstalten bis ganz nach vorne gekämpft.  Susan Sziborra-Seidlitz, Grünen-Kandidatin und evolutionärer Unfall, führt als "schadstoffarme Galionsfigur" den Werbefeldzug der Bündnis-Verirrten gegen das „rechtsradikale Gesindel“, die „Nazis“ und deren wählende Sympathisanten an. Wenn sie ihre "humorvolle" Stimme am Rednerpult erhebt, bleibt kein "rechtsradikales Auge" trocken! Mit ihrem subversiven Aufruf: "Bildet Banden, Schwestern!" scheut sie sich auch nicht, ihre Geschlechtsgenoss:innen, die (alten, weißen) Männer zu unterjochen, um stattdessen potenten Besuchern aus dem Süden eine angenehmere und "lustvollere" Lebensperspektive zu bescheren.     Und während die „TAZ“ unter Au...

SPIEGEL – und die roten Brunnenvergifter!

Wieder einmal zeigte die SPIEGEL-Redaktion und ihre links-dogmatischen Marxisten, was sie so draufhaben. Die Panik, die ideologische Kontrolle zu verlieren und den medialen „Gevatter Tod“ vor Augen, haben Ideologie-verwahrloste Schreibtischtäter mit ihren roten Synapsen ihre letzten kreativen Kräfte mobilisiert. Sogar die Bildgestalter des Covers haben ihr Letztes gegeben. Nun ziert die Titelseite des Hamburger Schmierblatts ein „Fahndungsfoto“ im Stil des Bundeskriminalamtes nach der „most wanted Person.“ Tot oder lebendig klingt es einem dabei in den Ohren. Dennoch scheinen es die Blattmacher versäumt zu haben, das Fotoplakat des gefährlichsten Mannes Deutschlands bundesweit auf sämtlichen Litfaßsäulen verbreiten zu lassen. Fehlten bei dem Fahndungsaufruf nur noch ein Koppelschloss und das HJ-Fahrtenmesser, dann hätten sich die Redakteure für die Aufmachung des neuesten Heftes beim Kampf gegen "rechts" und die NSDAP um unsere Demokratie verdient gemacht. Um eventuell e...

Waffenlager fremder Mächte in deutschen Wäldern!

Himmel, welch eine Aufregung! Die Nachrichtensender des ZDF und ARD haben die letzten Gläubigen unter ihrer "Fernsehkundschaft" wieder einmal mit einer Horror-Story in Angst und Schrecken versetzt, - freilich unter Vermeidung wesentlicher und vor allem aufklärender  Fakten. "Deutsche Sicherheitsbehörden haben in einem Berliner Waldstück  ein Waffenlager  fremder Mächte entdeckt." Das wirkt wie eine Bombe! Angelegt worden sein soll das Erdloch von russischen Geheimagenten, die, so zumindest unsere eifrigen Kommentatoren der zuverlässigen Staatssender, die mutmaßlich einen schweren Anschlag auf Deutschland geplant haben. BILD titelt gar reißerisch: "Putins langer Arm in Deutschland!" Zum schaurigen Entsetzen aller intellektuell schlichter BILD-Leser entnimmt jene Zielgruppe dem gestrigen Artikel: "Immer neue Spionage-, Sabotage- und Anschlagsvorwürfe." Gleich darauf tritt Alexander Dobrindt (CSU) vor die Kameras und spricht von einer hohen Gefähr...