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Kann man die Mafia mit den Grünen vergleichen?

Natürlich nicht, denn ich weiß, dass die Mafia mit Drogen, Prostitution und Schutzgeldeintreibungen ihr Auskommen sichert. Aber schon beim Waffenhandel scheiden sich die Geister. Auch klingt dem Bürger noch der grüne Urschrei im Ohr. "Gebt den Hanf frei." Nun ja, in dieser Hinsicht ist die Mafia natürlich fortschrittlicher.

 


Noch vor einem Jahr war es für die meisten in unserem Land unvorstellbar, dass es größere Krisen geben könnte, als die Flüchtlingsfrage. Weit gefehlt. Corona schwappte über uns hinweg wie Hiobs Heimsuchung. Und kaum waren wir alle interniert, weggesperrt und auf dem Weg der kollektiven Vereinsamung, werden wir einer neuerlichen Prüfung unterzogen. Annalena wurde zur Kanzlerkandidatin gekürt. Scheinbar hatte Nostradamus doch recht. Schwamm drüber und zurück zu meinem Vergleich.

Denn dieser düstere Gedanke drängte ich mir zwingend bei der Videokonferenz mit mittelständischen Unternehmern und Analen Bearbock auf. Eigentlich ist es ja allen denkenden Bürgern klar, Annalehnchen ist intellektuell gesehen, nicht gerade ein Ausbund an Mittelmäßigkeit, ja, ich würde sogar behaupten, sie unterschreitet mühelos den Bildungsdurchschnitt ihre Stammwähler. Ein echter Mafioso dagegen ist zwar mindestens ebenso durchtrieben, verfügt aber im Gegensatz zu Baerbock über langjährige Erfahrung im Umgang mit seinen Opfern. Niemals würde er sie niemals in die Pleite treiben. Sie schlachten nicht die Kuh, die noch Milch gibt.

Nicht so Annalena. Denn als sich einer der Diskussionsteilnehmer erkundigte, ob unser zukünftiges Bundespummelchen überhaupt wisse, dass die Gewinne der Unternehmen in Deutschland mit 52 Prozent vom Staat abgeschöpft würden, schwieg sie zunächst irritiert. Als der Unternehmer insistierte und Baerböckchen aufklärte, dass im Falle einer Regentschaft der Grünen aus Programmen hervorgehe, dass sich die Besteuerung auf 75 Prozent erhöhe, zuckte sie die Schultern. „Sie sei da nicht so im Thema, deshalb wisse sie es auch nicht. Alle Wetter! Mit anderen Worten, grüne Geistesgrößen schreiben etwas in ihre Parteiprogramme, ohne zu wissen, was sich daraus ergeben wird.

Aber Organisationen ist es egal, was es für die Leidtragenden Bürger und Unternehmer bedeutet, wenn man ihnen zwei Drittel des Gewinnes abnimmt. Nichtsdestoweniger kennt ein Mafioso ganz genau die finanziellen Verhältnisse seiner Opfer und überspannt den Bogen nicht. Ich wills mal so sagen. Die Mafia beteiligt sich im Durchschnitt mit nur 10 Prozent am Umsatz der erpressten Unternehmen und ist damit moderater und vorausschauernder als die Grünen. Das Konzept der sizilianischen Paten ist gewissermaßen langfristig ausgelegt, weil man ja auch noch in 10 Jahren die Kuh melken will. 

Das ist bei einer grünen Regierung eher zweifelhaft. Man sieht, in Sizilien denkt man prospektiv und erfolgsorientiert – bei den Grünen an das Überleben der Gelbbauchunke und migrantische Pendler in Schlauchbooten. Doch im weiteren Umgang mit Besuchern aus dem dunklen Kontinent handelt die Mafia weit pragmatischer als unsere grünen Weltenretter. Sie verdonnern die Besucher zur Feldarbeit, den Verkauf von gefälschten Markenartikeln an Touristenstränden oder alternativ Damen an Freier. Die Grünen dagegen haben in dieser Hinsicht eher den humanistischen Ansatz und versorgen unsere Sozialgäste mit Steuergeldern, die sie vorher den Bürgern und den Unternehmen abgeknöpft haben. 

Es gibt aber einen weiteren, interessanten Vergleich, der sich zwingend anbietet. Seit einigen Tagen sind die Grünen, respektive Frau Bearbock auf den Titelseiten aller Printmedien. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Mafia. Übertriebene Popularität mögen die nicht so, haben aber im Gegensatz zu den Grünen einen Ehrenkodex – man wills nicht glauben. Unter Mafiosi sind Lügen verpönt und werden drakonisch bestraft. Ich will ein Beispiel nennen. Mafiosi verkaufen ihr Engagement beim Opfer nicht als sozial, zukunftsweisend und ausgewogen, wie die Grüne Partei, die ihren Wählern sozialistische Programme als notwendige Klimarettung verkaufen und ihnen erzählen, dass Elektroautos umweltschonend seien. 

Nein, da sind die Mitglieder der "soiceta d’honorata" deutlicher und machen aus ihren Herzen keine Mördergruben. Sie sagen ohne Schnörkel und Geschwurbel, was Sache ist und handeln danach. Und darauf können sich ihre Opfer verlassen. Da ist auch nicht jede Woche etwas Anderes. Sie geben sich weder mit der neuen Gendersprache in Deutschland ab, noch lassen sie dumme Frauen in die Führungsspitze.

Während die Grünen überall und an jeder Ecke diskriminierte Opfergruppen entdecken und sie für die Gesellschaft als systemrelevant einstufen, lässt der herkömmliche Mafioso ein Opfer völlig links liegen. Und dennoch gibt es wieder gewisse Übereinstimmungen zwischen den Grünen und der Mafia. Die Grünen verhindern mit allen Mitteln, dass sich eine gesunde Wirtschaft und deren Potential entfalten kann. Man könnte also sagen: Die einen machen es mit Gesetzen und Verordnungen, von denen sie behaupten, man schütze damit die Menschheit. Die anderen im Süden Italiens dagegen mit Knarre und Schutzgeldern, damit nach der Entrichtung aller Abgaben ihre Häuser und Ladengeschäfte nicht niederbrennen.

Kommen wir zur Moral. Unsere Kanzlerin in Spe, also das Annalehnchen und ihre Mitstreiter, - sie sind zutiefst davon überzeugt, dass sie moralisch höher stehen als der Rest der Bevölkerung und deshalb aufgrund ihrer tieferen Einsichten in ökologisch-ökonomischen Zusammenhänge auch das Recht haben, sich über die Freiheit und das Eigentum der Deutschen hinwegzusetzen. 

Der Mafioso verhält sich in Hinsicht auf seine Ideologie und seiner Tradition genauso. Er ist zutiefst davon überzeugt, dass alles was er tut, völlig richtig und auch notwendig ist und hat deshalb absolut kein Unrechtsbewusstsein. Der Name Cosa Nostra – zu Deutsch „unsere Sache“ drückt auch das genau aus. Allerdings lässt er seinen zahlenden Opfern mehr Freiheiten als die Grünen ihrem zukünftigen Volk. Denn die Sizilianer dürfen sogar mit gutem Gewissen Salt’in bocca alla Romana essen, ohne dass man ihnen das Fleisch madig macht. Diesbezüglich klare Vorteile auf Seiten der Mafia.

Was mich persönlich verunsichert, dass Journalisten nach Interviews mit Bearbock wie Groupies und Fans dem Pummle jubeln und ihr applaudieren. Nun ist der Applaus normalerweise ein Zeichen der Wertschätzung und wird deshalb gespendet, weil jemand etwas ganz Besonderes geleistet hat. Zum Beispiel ein Dreifachsalto auf einem Araberhengst oder wenn jemand das Telefonbuch von Köln auswendig rezitieren kann. Das lässt für mich nur den Schluss zu, dass jene jubelnden Journalisten nicht mehr zurechnungsfähig sind noch weit verblödeter sein müssen, als die prospektive Kanzlerin.

Kommentare

  1. Nur allein der Vergleich der Mafia mit den Grünen ist köstlich! Darauf muss man erst mal kommen. Wie immer ist auch diesmal ihr satirischer Beitrag klasse! Danke sehr.

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