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Bodo Ramelow und die Flaggen-Phobie – oder: Wir schaffen das!

Während sich Merkels berüchtigte Drohung „Wir schaffen das“ zum zehnten Mal jährt, die deutschen Steuerzahler zugunsten unserer Schutzbedürftigen massiven Verzicht üben und in diesem Jahr mehr als 60 Milliarden Euro aufwenden, damit unsere Gäste angemessen bei uns leben können, laufen grüne Moralimperialisten Sturm, weil die bunte Regenbogenfahne nicht über dem Bundestag weht - alternativ Hammer und Zirkel auf rotem Grund?

Nun ja…, dass in Deutschland seit Merkels Grenzöffnung ein vollkommen neuer Wind weht, bei dem eine sich schnell ausbreitende grüne Dekadenzverblödung, ein gutmenschlicher Empörungsfetischismus und ideologischer Schuld-Euphemismus den neuen deutschen Duckmäuser erschuf, seit dieser Zeit wird deutlich: Der zwangsgegenderte Deutsche hat sich widerstandslos dem neuen Zeitgeist gebeugt und seit Merkel auch nichts mehr zu lachen. Aber wer da glaubt, wir hätten es bereits geschafft, der irrt.

Bodo Ramelow wagt jetzt den ultimativen Vorstoß und fordert die Abschaffung von „schwarz-rot-gold“ auf unserer Nationalflagge. Ostdeutsche Bürger, so der Bodo, lehnten die Flagge der Bundesrepublik Deutschland ab. Im Übrigen fühle er sich beim Anblick des heraldischen Symbols unserer National-Trikolore an die damaligen Nazi-Aufmärsche erinnert. Alle Wetter! Da drängt sich doch der Verdacht auf, dass Merkels unseliger Nachlass unsere politischen Minimaldemokraten nach wie vor zu intellektuellen Höchstleistungen motiviert. Jetzt schlägt Ramelows große Stunde.

Für diesen Bodo steht nicht nur die Nationalflagge zur Disposition, sondern auch die Nationalhymne. Mit der Abschaffung des Deutschlandlieds, das im Jahr 1841 geschrieben, die Hinwendung zur Republik manifestiert und seither für die Einheit und Freiheit der Bürger und ein geeintes Volk steht, scheint der linke Ramelow den Herzenswunsch der Genossin Angela „post rei publicae“ endlich wahr werden zu lassen. „Wir schaffen das.“ 

Haben wir uns alle über das gut gehütete eigentliche Ziel und den „perfiden Plan“ unserer Bundes-Mutti getäuscht, als sie dem deutschen Volk ihre wie in Stein gemeißelte Vision verkündete? "Wolle mer se' roilosse...?"- übersetzt aus dem pfälzischen: Wollen wir sie alle hereinlassen? Was man möglicherweise in weinseliger Laune bei "Humba Humba täterää" noch als lustigen Faschingsslogan hätte werten können, erwies sich an den deutschen Grenzen als Armageddon, nachdem sich die Schlagbäume für die hereinströmenden Fachkräfte geöffnet hatten.

Merkels hätte ihren Imperativ auch in Kitas, Schulen, Betrieben, Konzernen, Behörden, Kabinettssälen, Krankenhäusern, Fabriken, Parlamenten, Wohnzimmern, Vorgärten, Vereinsheimen und an Stammtischen an die Wand malen können. „Wir! Schaffen! Das!“ Hätten die Leute wenigstens  nachgefragt: Ja, was genau sie sollen wir denn schaffen? Würde Merkel dann den Menschen erklärt haben, was genau mit ihrem Appell gemeint ist und welche Folgen damit verbunden sind, hätten vermutlich 50 Millionen im Chor gerufen: um Himmels willen, nein! 

So manchem deutschen Bürger dürften aber jetzt allmählich die Augen aufgehen, nachdem Genosse Bodo tief verankerte deutsche Wertvorstellungen, die mit der Hymne und dessen Text, die schwarz-rot-goldene Fahne, dem historischen Hintergrund, dem Patriotismus und dem Nationalbewusstsein verbunden sind, nunmehr mit Stumpf und Stiel tilgen will. Soll etwa der von der SED in Auftrag gegebene Text Johannes R. Bechers ("Auferstanden aus Ruinen") an die Stelle der bisherigen Hymne treten und das "Neue Deutschland!"-Lied die Transformation Deutschlands Zwei-Punkt-Null symbolisieren?

Man weiß es nicht! Aber auch das DDR-Kampflied der sozialistischen Bewegung - die "Internationale" -, könnte in Betracht kommen. Niemand, aber auch wirklich gar niemand, soll sich daran erinnern, dass Deutschland einmal eine Nation der Dichter und Denkern, der genialen Erfinder und Entdecker und ein Land des wirtschaftlichen Aufschwungs waren. Denn jetzt geht es ins letzte Gefecht.

Einigkeit und Recht und Freiheit – so beginnt die dritte Strophe von Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Weg damit, sagt Bodo! Wer kann schon hierzulande mit Recht und Freiheit noch etwas anfangen? Von der ersten Strophe – „Deutschland, Deutschland über alles“ will ich erst gar nicht reden, denn kaum jemand versteht heute noch den historischen Kontext der Einigungsbemühungen der damals völlig zerrissenen deutschen Regionen. Nun soll nach dem Willen von Ramelow Deutschland kulturell und gesellschaftlich vollkommen kastriert werden. „Wir schaffen das!“ Ich bin sicher, mit der neuen Hymne werden wir Deutschen uns in der Rolle maximaler Bescheidenheit problemlos einfinden - genau dort, wo wir zumindest aus Sicht von Angela Merkel und der grünen und roten Genossen hingehören.

Was waren das noch für Zeiten, als Deutschland plötzlich Papst wurde. Die Bildzeitung erhob in der Headline unseren Ratzinger zum gottgleichen Übervater, der um ein Haar Martin Luther posthum den Rang abgelaufen hätte. Die Euphorie schlug jedoch schnell wieder um und Deutschland fiel zurück in seine verordnete Depression. Unsere Fußballfunktionäre und Verbandsbosse ließen auf Geheiß von Angela uns Deutsche wieder ordentlich „erden“ und trieben uns nationale Anwandlungen nachhaltig aus. Nationale Kennzeichen, Symbole und Embleme wurden ausgemustert und die indifferenten Welt-Kicker in die „Mannschaft“ verwandelt. Der Terminus „National“ kam da nicht mehr vor.

Wie tief sich inzwischen Bescheidenheit, Demutshaltung und staatlich verordnetes Duckmäusertum in die gebeutelten Seelen identitätsloser Deutscher eingebrannt hat, konnte man dann auf dem Fußballplatz ablesen, als die Verteidigung unserer Fußballehre bereits in der Vorrunde endete. Ich wills mal so sagen: Nichts, aber auch gar nichts erzeugt bei solch überragenden Veranstaltungen wie Weltmeisterschaften eine höhere Bindung an die Nation, an stolzem Selbstverständnis und an die Heimat. 

Nichtsdestoweniger wurden unsere Nationalfarben in Gesichter geschminkt und Fähnchen geschwenkt. Weltsportereignisse sind untrennbar mit der eigenen Nation, den eigenen Werten, der Kultur und natürlich mit der Nationalfahne verbunden. Das ist Identität. Das ist Orientierung. Das ist Patriotismus. Das ist auch Nationalstolz und führt zum Zusammenhalt. Aber seit Merkel gehen deutsche Uhren anders. Jetzt heißt es: Rentner an die Arbeitsfront - ein verpflichtendes soziales Jahr für die Übererfüllung der sozialistischen Ziele Deutschlands.

Was soll ich sagen? Genosse Ramelows Synapsen und Ganglien sind eben linksdurchwirkt, die lassen nur sozialistisches Aufblühen einer klassenlosen Gesellschaft, mit Regenbogenflagge auf dem Bundestag zu, auf halbmast, versteht sich. Nicht, dass irgendeine fremde Nation auf die Idee käme, wir würden vor lauter Nationalstolz dunkle, alte Zeiten aufleben lassen und den Endsieg herbeisehnen. 

Die Deutschlandfahne hat ausgedient, während Donald Trump sein "America first" zelebriert, Macron sein Volk "Allons enfents de la patrie ..." anstimmen lässt und die Engländer "God save the King" skandieren. Ich werde derweil meine Zitronenbäumchen gießen, dann mein grün-weiß-rotes Fähnchen ans Fenster stellen und „Forza Italia“ rufen… Was Deutschland in Zukunft singen wird, das steht in den Sternen.

                                          

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Kommentare

  1. Hammer/Zirkel, Halbmond und Dildo gehören auf diese Flagge, stellvertretend für Sozialismus, Islam und Queer-Bewegung, die 3 Geisteskrankheiten, die Deutschland im Würgegriff haben.

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