Direkt zum Hauptbereich

Ignoranz vor Kompetenz – Parteiarroganz vor Lösungsfähigkeit

Während die Pleitewellen und Insolvenzlawinen allmählich Fahrt aufnehmen und Kurs auf das habeck'sche Wirtschaftsministerium nehmen, haben inhaltsleere Politshows und triviale Diskussionsrunden über Gas, Inflation und Putins Schuld bejammernswerte Hochkonjunktur. 

 


Angesichts eines beispiellosen und selbst eingebrockten Wirtschaftsdesasters, das der deutschen Industrie, dem Handel und den Privathaushalten unmittelbar bevorsteht und inzwischen eine ganze Nation in Angst und Schrecken versetzt, entlarven sich die politischen Protagonisten und die von den Medien hoch stilisierten Experten immer gnadenloser als substanzlose Hohlköper mit Hang zur Selbstdarstellung.

Man könnte diese Anne-Will-Shows, Maischbergers und Plasbergs unter der Metapher subsummieren: "Die Unerträglichkeit des Seins." Oder auch "Beliebigkeit auf Schwachsinnsniveau." Ganz gleich, welche TV-Politshow man sich zu Gemüte führt, es scheint, als würden die Gesprächsteilnehmer verbissene Wettkämpfe durchführen, um die Siegeslorbeeren in den Disziplinen Ignoranz, Dilettantismus, Anmaßung und Hochstapelei zu erringen. 

Zum Gewinner wird stets der gekürt, der mit dem "angesagten", politischen Zeitgeist und mit dem der inneren Haltung des Moderators übereinstimmt. Gemeinsam wird dann mit ideologischer Penetranz das vorselektierte Polit-Opfer ohne Punkt und Komma verbal niederbügelt. In diesem Falle handelte es sich um eine Bäckerin, die mit Gasrechnungen gerade erwürgt wird. "Alles nicht so schlimm"..., oder auch "es wird ja bereits etwas getan"..., das sind die Gegenargumente, sollte das Opfer aufbegehren und auf die eigene Situation verweisen.

Was Bürgern mit drängenden Fragen und teilweise existenziellen Ängsten auf der Seele liegt, ist lediglich Gegenstand der TV-Ankündigung, die als miserable Show in der Sendung dermaßen verhackstückt, dass es die Sau graust. Gestern – wieder der Klassiker. Plasbergs Sendung „Hart aber Sinnlos“ bestätigte sich das übliche Muster mit grün-rot-lastiger Pseudo-Diskussion mit Zoff-Dramaturgie, wobei der Idiot von vorne herein festgestanden hat. Im gestrigen Fall der Bürger – genauer gesagt das Bäckerei-Gas-Opfer.

Der Hardcore-Grüne Tarek Al-Wazir fiel über Caterina Künne - ein unschuldige Bäckereibetreiberin und natürlich über die Bundeschefin des Mittelstandes Gitta Conneman (CDU) her. Logische Argumente oder berechtigte Sorgen - sie haben keine Relevanz, wenn es um die grüne Doktrin geht. Reizthema: die explodierenden Gaspreise und der Weiterbetrieb der restlichen atomaren Energieversorger. Unter Missachtung des ohnehin schon beklagenswerten Durchschnittsniveaus des grünen Parteiklüngels, war es dieses Mal an Tarek Al-Wazir, der ganz im Sinne der ARD mit atemberaubender Arroganz jede intellektuelle Zumutbarkeit unterschreiten durfte, ohne dass die handverlesenen Claqueure in Gelächter ausbrachen.

„Atomkraftbetreiber müssten den Grünen nicht erklären, wie ein Kraftwerk funktioniert“, so der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Die Erklärung des Kraftwerksbetreibers, man könne die Atommeiler nicht als Notfallreseve beliebig hoch- und herunterfahren, grenze an eine Unverschämtheit. 

Al-Wazir, sozusagen die „eierlegende Wollmilchsau der Grünen“ er gab sich als Maß der Dinge. Ein Berufspolitologe und selbst ernannter Verkehrsphysiker in Wohn- und Energiefragen – einer, der unseren grünen Insolvenz-Experten in Bezug auf ministerielle Leerräume in grünen Oberstübchen noch übertrifft, könnte selbstredend auch unserer Annalena hinsichtlich Energiepuffer in Stromkabeln oder Kobold-Schürfrechte in Angola Konkurrenz machen. Man möchte beim Zuhören manchmal verzweifeln.

Wieder einmal darf man Shakespeares Worte im Hamlet bezüglich der weichgespülten Nonsense-Diskussionen zwischen Tenhagen, dem Ökonom  Stefan Kooths, Al-Wazirs und Plasberg wie folgt zusammenfassen: „Ist’s Wahnsinn auch, so hat es doch Methode“. Selbst Kanzlerzitate wurden bemüht. Wie meinte Scholz so griffig wie Hoffnungen verbreitend: „Wir kommen durch den Winter – wer hätte das gedacht." Allerdings hat er sich meiner Erinnerung nach nicht über das genaue Jahr geäußert: Außerdem fehlte ein wesentlicher Nachsatz: „Aber ihr könnt die Heizung trotzdem nicht bezahlen...!

Längst ist es müßig, ob nun Atom ja oder nein, ob Gas unbezahlbar ist oder ob die Insolvenzwelle 50% oder 70% Prozent der Unternehmen treffen wird. Tatsache ist, dass das Unheil für alle unmittelbar vor der Tür steht und die Energiekosten selbst gut betuchten Bürgern den Schrecken in die Glieder treiben wird. Da ist Handeln gefragt. Da sind Entscheidungen zu treffen. Da sind Lösungen gesucht. Diskussionen darüber, welche Hilfen wann, unter welchen Bedingungen und in welcher Höhe an konkursgefährdete Bäckereibetriebe auszahlt werden sollen oder ob man frierenden Rentnern, Minijobbern und Arbeitslosen mit einem Bürgergeld unter die Arme greift oder nicht, sie sind so zynisch wie asozial. Die Probleme liegen jetzt, in diesem Augenblick an und dulden keinen Aufschub und können schon gar nicht Gegenstand plasberg'scher Bespaßungsshows sein.

Es wäre diesen Politprotagonisten und profilneurotischen Dauergästen in Talkshows dringend angeraten, sich aktiv um die dramatischen Bedürfnisse im Land sofort zu kümmern. Und wenn sie es aufgrund fehlender geistiger oder fachlicher Substanz selbst schon nicht können, wäre es hohe Zeit, einfach abzudanken und echten Könnern und Experten die Arbeit zu überlassen. Das würde Plasberg, Will und Maischberger überflüssig machen und überdies den verarmten Sendern viel Geld sparen.


 Für eine Patenschaft mit einem monatlichen Betrag bin ich sehr dankbar. Selbst die kleinste Spende hilft mir, diesen völlig unabhängigen Blog stets aktuell, spannend und informativ zu halten. 

Auch ein einziger Klick auf einen der Werbebanner im Lesetext oder das Teilen in anderen Netzwerken (FB oder TWITTER) hilft mir bei der Arbeit und der Finanzierung des Blogs.

Herzlichen Dank - Claudio Michele Mancini
SPENDENKONTO
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

BIC/Swift: UNICRITM1892

Kommentare

  1. Die Niveaulosigkeit insbesondere der Polittalkshows ist kaum noch zu toppen .Für jeden der noch halbwegs klar bei Verstand ist ,bleibt da nur noch der schnelle Griff zur Fernbedienung .Da oft auch das Programm der übrigen Sender nicht viel besser ist ,schalte ich meist das "Klimaschutzprogramm "ein ,was man leicht über die Austaste erreicht .Das spart Strom ,Geld und beugt der schleichenden Selbstverblödung vor .

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Klima-Karl – Ist er ein Fall für die Psychiatrie oder ein verkanntes Genie?

Klima-Karl hat mal wieder zum ultimativen Rundumschlag ausgeholt. Es ist evident! Nach zwei Jahren konsequentem, gesundheitspolitischen Einsatz an der Virenfront, präsentiert Corona-Titan Karl Lauterbach, ausgestattet mit gestärkter, kognitiver Desorientierung seine neuen Zwangsmaßnahmen für eine nachhaltige Bekämpfung deutscher Volksgesundheit. Es geht vorwärts in unserem Land. Abwarten macht keinen Sinn mehr, ließ er kürzlich Dutzende Pressevertreter unseres Landes wissen. Der internationale Hitzenotstand müsse sofort ausgerufen werden. Die Expertenkommission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dürfe angesichts der gesundheitlichen Notlage und 60.000 Hitzetoten nicht länger zögern und müsse, ähnlich wie bei der Corona-Pandemie, sofort angemessene Maßnahmen veranlassen. Jährlich sorgten die Folgen der Verbrennung fossiler Brennstoffe in Europa für 600.000 Todesfälle, führt Lauterbach aus. Doch renommierte Wissenschaftler der ganzen Welt wehren sich mit Händen und Füßen. Karl l...

Bärbel – die rote Endzeitbedrohung Deutschlands

Wenn wir die Bärbel nicht hätten, Deutschlands Bürger wären ohne sie verloren. Endlich hat uns wieder jemand ins Gedächtnis gerufen, dass wir ein rechts-rassistisches, tiefbraunes Nazi-Land sind. Das mentale Einheitsbraun, so die Vorstellung unserer Fleisch gewordenen sozialistischen Heimsuchung kann nur durch weitere massenhafte Einwanderung tiefbrauner Neubürger ausgemerzt werden. Nur hochqualifizierte tiefbraune Analphabeten und maximal motivierte Zuwanderer aus afrikanischen Steinzeitkulturen und virile männliche Mitglieder sunnitischer Beduinenvölker können unsere bunte Vielfalt nachhaltig beflügeln und die genuinen und kulturellen Fehlentwicklungen unserer Gesellschaft auf ein erträgliches Mindestmaß reduzieren. So, jedenfalls die Überzeugung von Bärbel.  Bertrand Russell sagte: Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, dass die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind. Wie wir wissen, glaubt Bärbel Bas nicht nur das, was sie uns mitteilt, sie ist sich sogar t...

Belfast oder der „europäische Dreifronten-Krieg“ gegen die Bürger

Nichts könnte uns den derzeitigen europaweiten gesellschaftlichen Umbruch schonungsloser und brutaler vor Augen führen als die grauenhafte und barbarische Gewalttat eines Migranten in Belfast. Der Sudanese, offenkundig als Asylsuchender über Paris und Dublin nach Nordirland eingereist, versuchte auf offener Straße, einen Mann zu köpfen. Die verdrängten traumatischen Erinnerungen innerhalb der britischen Bevölkerung rückten angesichts der Horrorbilder im irischen Belfast auf dramatische Weise wieder ins Bewusstsein der Bürger. Denn bereits im Juli 2024 hat in Southport ein junger Schwarzer bei einem Angriff auf Kinder einer Tanzklasse einem kleinen Mädchen fast den Kopf abgeschnitten. Politik und Polizeibehörden versuchten zwar vergeblich, die erschütternde Bluttat „unter der Decke“ zu halten. Jetzt aber bricht sich unter der Bürgerschaft die blanke Empörung und rasende Wut ungebremst Bahn.  Die von der EU verordnete und den Mitgliedsländern aufgezwungene Migrationspolitik mit al...