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Für die Zerstörung der Demokratie benötigt man beflissene Helfer

Schon Marcus Tullius Cicero (106 – 63 v. Chr.) stellte unmissverständlich fest, dass keine Macht stark genug sei, wenn sie nur mithilfe der Verbreitung von Furcht und gegenseitigem Misstrauen aufrechterhalten wird. Diese Erkenntnis setzt natürlich ausreichende Hirnmasse einerseits, sowie auch dessen Gebrauch andererseits voraus.

Das Gesicht eines staatsergebenen Bidermannes

Für die Zerstörung der Demokratie benötigt man nicht nur eine "Gestapo", man braucht auch beflissene Helfer. Ohne sie geht es nicht. Dass mit solchen, "Lebensformen", die in ihrem blindgehorchenden Duckmäusertum, wie im Falle des Schuldirektors Zimmermann in Mecklenburg-Vorpommern, gleichzeitig auch das ganze gesellschaftliche Gefüge einer Kleinstadt nachhaltig zerrissen und geschädigt wird, ist leider eine traurige aber zwingende Begleiterscheinung. Der Mann wird keinen guten Stand mehr in der Kleinstadt haben.

Nachdem nicht nur unsere Bundesministerin des Innern und für Heimat Nancy Faeser ihrer Berufung als „aufrechte Verteidigerin“ unseres Staates nachkommt, sondern auch gemeinsam mit ihren "roten Genossen" zur Bewahrung insbesondere ihrer eigenen Versorgungssicherheit die Gesinnungsbespitzelung und Meinungsunterdrückung zu Ihrer wichtigsten Aufgabe erhoben hat, dürfte damit auch der Terminus „Demokratie“ als die gültige Staatsform für Deutschland obsolet geworden sein.

Hilfreich zur Seite steht ihr die „Schwester im Geiste“, als weibliche Ausführung die „Zerbora“, Lisa Paus, Mitglied des Deutschen Bundestages und Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Kabinett Scholz. Zwar gilt es als gesichert, dass in den Regierungsreihen Bildung und Intelligenz keine große Verbreitung haben und somit Cicero günstigstenfalls als Name bekannt ist, liegt auf der Hand. Nichtsdestoweniger greifen die beiden „Damen“ auf längst vergessen geglaubte „Denunziatoren“ wie übereifrige Blockwarte und schleimende Duckmäuser zurück, in unserem Fall auch auf den willfährigen „Zimmermann“ in der Funktion als Rektor in einem Gymnasium.

Das Gymnasium ist die lateinisierte Form des altgriechischen Wortes γυμνάσιον (Gymnásion). Im antiken Griechenland war ein Gymnásion ein Ort der körperlichen und geistigen Ertüchtigung. In diesem Zusammenhang stellt sich zwingend die Frage, ob besagter Herr Zimmerman sich der eigentlichen Wortbedeutung und damit auch dem Auftrag seines Arbeitsplatzes bewusst ist. Denn er pflegt offenkundig nicht die „geistige Ertüchtigung“ seiner Schüler, sondern eher das Gegenteil – nämlich die unreflektierte Unterwerfung seiner Schutzbefohlenen einer politisch angeordneten Botschaft.

Weil es eine anonyme E-Mail mit dem Hinweis auf ein von einer Schülerin geteiltes Video gab, rief der Schulleiter des Gymnasiums in Ribnitz-Damgarten eilig die Polizei. Schuldirektor Jan-Dirk Zimmermann griff zum Telefon und informierte die Polizei, dass die 16-jährige Schülerin Miriam verfassungsfeindliche Inhalte in sozialen Netzwerken verbreitet habe. Der Vorwurf: "Miriam sagt auf TikTok, dass Deutschland ihre Heimat sei und nicht nur ein Ort auf der Landkarte."

Sofort rückte eine Streifenwagenbesatzung in der Schule an, sichtete das „corpus delicti“. Doch was war auf diesem Video zu sehen? Die „junge Miriam“, offenkundig heller im Kopf als viele ihrer Mitschüler, überdies mit kritischem Verstand ausgestattet, äußert ihren politischen Unmut in einem lustigen Vergleich. Schlümpfe und Deutschland hätten etwas gemeinsam: „Schlümpfe sind blau und Deutschland auch.“ Eine lustige, eventuel als AfD-Werbung auslegbare oder flapsige Beschreibung war für diesen strammgrünen Schulleiter Zimmermann und Anhänger der grünen Religionsgemeinschaft offenbar Grund genug, bei einer 16-Jährigen staatszersetzende Agitation zu vermuten.

„Deutschland sei kein Ort, sondern Heimat“, führte die gewitzte Schülerin Miriam im TikTok-Video weiter aus, für den stramm auf Kurs liegenden Schulblockwart des Richard-Wossidlo-Gymnasiums in Ribnitz-Damgarten in Mecklenburg-Vorpommern eine meldepflichtige Straftat -, ganz im Sinne von Nancy Faeser. Schuldirektor Zimmermann, beseelt von seiner erfolgreichen Nazi-Jagd unter den Schülern, registrierte mit Genugtuung, wie das Mädchen unter den Augen der Mitschüler aus dem Klassenraum abgeführt und über den Schulhof in einen Streifenwagen verbracht wurde.

Ja, da hat dieser Gesinnungsfetischist Zimmermann, wie sie in Deutschland Masken tragend und impf-affin zuhauf zu finden sind, ein deutliches Exempel statuiert. Gleichzeitig hat er aber auch ein entlarvendes Bild des klassischen deutschen Denunziantendaseins abgegeben, wie es „vorbildlicher“ nicht hätte demonstriert werden können. Doch machen wir uns nichts vor. Er ist einer von zahlreichen klassischen „Bilderbuchhelfern“ einer immer weiter in den Totalitarismus abdriftenden Staatsmacht, deren Mitglieder mit Gesinnungsschnüffelei, Meinungsunterdrückung und verordnetem Denkkorsett glauben, die eigene Macht schützen und bewahren zu können.

Gerade dieses Beispiel zeigt überdeutlich, dass unser Land dank der grün-roten Regierung (nach Merkels Vorarbeit) mit großen Schritten in die düsteren Zeiten brauner Machthaber und ihre bewährten Methoden der Angstverbreitung zurückkehrt und inzwischen die Blockwartmentalität wieder fröhliche Urständ feiert. Zu guter Letzt sei gesagt: „Nach Feststellung der Polizei lag kein strafrechtlicher Sachverhalt vor. Dennoch wurde mit der Schülerin Miriam eine sogenannte  „Gefährderansprache“ bzw. ein "normenverdeutlichendes" Gespräch durchgeführt.

Weder die Schule noch dieses Parade-Exemplar eines deutschen Muster-Denunzianten in der Funktion eines Schuldirektors wollen sich zu dem Vorgang äußern. Warum er die Polizei rief, warum er nicht erst den Kontakt mit den Eltern suchte, warum das Mädchens während des laufenden Unterrichts aus dem Klassenraum geholt wird, will und kann man wohl auch nicht schlüssig erklären. „Er dürfe nichts sagen“, Zimmermanns billiges Statement.

Dass der Bidermann und Schuldirektor Zimmermann weiterhin auf seinem Standpunkt beharrt, er habe in "solchen Fällen" die Pflicht, die Polizei zu alarmieren, lässt deutlich erkennen, wie es um die neurotisch-ideologisierte Psyche eines schäbigen Zeitgenossen bestellt ist. Trotz Fehlens eines Straftatbestands wurde die Schülerin vor aller Augen „verhaftet" und im Revier polizeilich erfasst. So kommentiert die "Neue Zürcher Zeitung" in einem Leitartikel: "Ein Staat, der eine Schülerin wegen eines Schlumpf-Videos mit einer «Gefährderansprache» einschüchtert, hat jedes Maß verloren."

Ich will mal so sagen: Wenn Medien und Politik kritisches Denken mit „rechts“ oder „rechtsextrem“ gleichsetzen – so erschaffen sie damit einen sprachlich gefestigten Duktus, mit dem sie denkende Kritiker zu Kriminellen und Terroristen machen. Wenn solche wiederbelebte Stasi-Methoden des SPD-Innenministeriums jetzt bereits in den Schulen ankommt, darf es auch nicht verwundern, wenn die ideologie-ergebenen Zimmermänner dieser Welt nach der Polizei rufen, um die gefährlichen Elemente auszumerzen, selbst wenn sie erst 16 Jahre alt sind.

Zimmermann, Volkserzieher und Gesinnungs-Sheriff und der inzwischen berüchtige Niclas Matthei, - Strafzettelkönig und einer, der mit seinen Tausenden Anzeigen gegen Falschparker zur traurigen Berühmtheit wurde, sind genau jene Art Obrigkeits- und Willfährigkeitsneurotiker, die sich im Recht wähnen, jeden zur Rechenschaft zu ziehen, der nicht genauso tickt wie sie selbst. Sie sind in ihrer aggressiven Gedankenwelt eingeschlossen, die dem "normal denkenden Menschen" verschlossen bleiben. Hoffmann von Fallersleben lässt grüßen!

Der Vorgang in Meckpom ist inzwischen ein Politikum geworden und so einige Minister ducken sich nun weg. Nur die AfD-Fraktion im Landtag will ihn dort thematisieren. Sie kritisiert, dass die Schulen «immer mehr zur Gesinnungsschnüffelei benutzt werden sollen». Doch das ist nur ein Aspekt der „Geschichte“. Mit Zeitgenossen wie Zimmermann, der ohne Not eine verachtenswerte Misstrauenskultur in seiner Schule und unter den Eltern etabliert, will kein aufrecht denkender Mensch auch nur im Entferntesten etwas zu tun haben. 

Immerhin: Wenigstens wissen jene Eltern, deren moralische und ethische Grundeinstellungen noch einigermaßen intakt sind, dass in ihrem Gymnasium ein Mensch die Schule leitet, dem man nur mit allergrößter Vorsicht begegnen, besser noch, vor dem man sich hüten sollte. Ich bin dennoch zuversichtlich, dass dieser im vorauseilenden Gehorsam denunzierende Zeitgenosse keine Freude mehr in seinem Ribnitz-Damgarten haben wird.

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Kommentare

  1. Leider haben Sie, Herr Mancini, in allen beschrieben Punkten recht.
    Gesinnungsfetischisten, Denunzianten, Blockwarte werden immer mehr und überall sind Sie vertreten. Vorangetrieben, bestärkt durch die Politiker der momentan agierenden Parteienlandschaft. Ein immer grösser werdender Sumpf.
    Warum erkennen die Bürger nicht woher die wirkliche, echte Gefahr droht?
    DE kommt immer näher an eine Diktatur. Demokratie gibt es nur noch bei den Gesinnungsfetischisten, Denunzianten, Blockwarten und natürlich um Steuern zu bezahlen. Hatte DE doch alles schon mal. Der Ausgang war verehrend.
    Die Vorgaben und Gängelungen kommen doch bereits aus Brüssel/EU.
    Seit Jahren (ab der P(l)andemie) schüren SIE alle Angst und Biberbang.
    Wer Angst hat, hat aber bereits verloren. Werde das Gefühl nicht los, dass die meisten nur noch einen Kopf haben, damit das Hirn nicht nass wird. Wenn die Bürger wieder halbwegs friedlich und einigermaßen normal leben wollen, müssten Sie bereits zur EU-Wahl die „Herrschaften“ abwählen statt in ständiger Angst (frisst Hirn) den Kopf in den Sand zu stecken.
    Denke jedoch die Feigheit der meisten wird siegen und das Desaster wird bis zum Untergang weitergehen.
    Grüße eine begeisterte Leserin

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  2. Denk
    ich an Deutschland in der Nacht, es ist eine Schande was hier läuft, dafür hat sich der Osten nicht mit der Stasi angelegt, in der SPD scheint es noch echte Altkommunisten zu geben!

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