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Die feine Klinge von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis

Welch eine Demütigung. Welch ein gelungener Affront! Die jährlichen Schlossfestspiele im Regensburger Stadtschloss St. Emmeram, eine grandiose und opulente Bürgerveranstaltung, geriet gestern nicht nur für den „Stargast“ Vicky Leandros, sondern gleich auch für unsere komplett vernagelten Brandmauerpolitiker zur öffentlichen Ohrfeige.

Die Dreistigkeit der abgehalfterten Schlagersängerin Leandros (75), die mit ihrem Ewigkeitsanspruch auf glanzvolle Berühmtheit von ihrer Gastgeberin Fürstin Gloria von Thurn und Taxis öffentlich zu verlangen, die als Ehrengast eingeladene AfD-Vorsitzende Alice Weidel wegen rechtsextremer Gesinnung zur „persona non grata“ zu erklären, geriet zum gesellschaftlichen Eklat. Vicky forderte, die Einladung für Alice Weidel rückgängig zu machen, anderenfalls würde sie nicht auftreten, sollte die AfD-Chefin anwesend sein.   

Die Politik applaudierte, die Bürger schüttelten den Kopf. Immerhin, und das ist das Positive, hat nun die Öffentlichkeit endlich Klarheit darüber, dass man als Bürger mit unerwünschter politischer Überzeugung oder dem falschen Parteibuch Konzerte, Theateraufführungen oder Schlagerfestivals nicht mehr besuchen darf. Wie kommentierte die dunkelrote „TAZ“ den zur Politposse aufgeschaukelten Schenkelklopfer? „Die Schlagersängerin Vicky Leandros hat bei den Schlossfestspielen der `äußerst rechts stehenden´ Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in Regensburg ein Mindestmaß an Anstand gezeigt.“ Wieder einmal disqualifizierten sich die "TAZ" und andere rote Print-Elaborateure mit einzigartiger Routine.

Die „rechte“ Alice Weidel muss von der „äußerst rechts stehenden“ Fürstin wieder ausgeladen werden, schließlich „stehe ich für Vielfalt, Toleranz, Menschenwürde, Menschenrechte und Internationalität“, so äußerte sich das nämliche linke Blatt. Schwamm drüber. Fest steht: Im Oberstübchen der Ex-Griechin scheint die Evolution besonders eindrucksvoll und "erfolgreich" gewütet zu haben. Vicky, die Vielfältige und Tolerante, verlieh mit ihrem pseudo-ideologisierten Anliegen der politisch anbiedernden Peinlichkeit eine neue Dimension. 1933  lässt grüßen. Die Gesinnungshetäre hat ein Eigentor geschossen. Sie musste draußen bleiben.

Gloria - „nomen est omen -, parierte den mittlerweile von den Gefälligkeitsmedien aufgeblasenen Popanz mit blaublütiger Eleganz. Sie brachte den verblassten Schlagerstern auf der politischen „Fechtbahn“ mit einer eleganten Riposte mit dem fürstlichen Florett zur Strecke und ersparte sich und ihrer Freundin Alice die griechische Zumutung. Der erlauchte Treffer direkt ins Zentrum der singenden Arroganz, die den dümmlichen Eklat selbst provozierte, hätte für Vicky kaum schmerzhafter und demütigender sein können. Franz Friedrich Freiherr von Knigge hätte die geschmeidige Beleidigung mit dem Satz übersetzt: "Mit einer anmaßenden Person und unverschämten Personal geben sich unsereiner doch gar nicht erst ab."

Während Vicky sich auf der Bühne im Schlosspark unter Zuhilfenahme aufwendiger Play-Back-Technik die Seele aus dem Leib trällerte, schlürften ihre Durchlaucht Fürstin Gloria und Alice Weidel in trauter Zweisamkeit den Schampus aus erlesenen Flöten. Im Anschluss dinierten die Damen mit gemeinsamen Freunden im feudalen Ambiente. Mit feiner Klinge wies Gloria der längst verblichenen „Berühmtheit“ mit unvergleichlicher Deutlichkeit den ihr „gebührenden“ Platz zu. Auf der Bühne im Schlosspark "tirilierte" gegen eine kleine Gage die rote Vicky vor dem AfD-wählenden Volk, oben im Schloss St. Emmeram speiste die Fürstin mit der AfD-Vorsitzenden aus erlesenem Porzellan.

Nach dem Auftritt gab es für Vicky von ihro Gnaden weder fürstliche Ovationen oder eine anerkennende Danksagung, noch ein Blumensträußchen zum Abschied. Früher, zu königlichen Zeiten, durften die Hofnarren wenigstens noch im Thronsaal zum Vergnügen des Herrschers ihre Späßchen machen. Doch selbst dieses Privileg wurde der singenden Heulboje nicht zuteil. Gloria strafte den Auftritt mit maximal missachtendem Absentismus und die Huldigungen blieben aus. Gloria widmete sich ihrem Ehrengast Alice Weidel, die gar auf dem Schloss übernachtete, während Vicky die hoheitsvolle Schmähung über sich ergehen lassen musste. Der Affront hätte für sie und auch die linksgrüne Presse nicht deutlicher ausfallen können. Bravo Gloria! Noblesse oblige!

Epilog: Die Systempresse kommentierte ihr eigenes Affentheater um die Causa Weidel prompt wie erwartet. Alice Weidel versteckte sich im Schloss! Unserer Journaille hat nunmehr einen neuen und bislang noch nie erreichten Level der eigenen Lächerlichkeit erreicht! 

                                     

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Kommentare

  1. Lieber Claudio🌹Dieser herrliche Bericht von Dir🤣🤣War ein königlicher Hochruf🌹Auf meine, seit vielen Jahren, verehrte Fürstin, Gloria❤️❤️ Sie hat dieser arroganten, mit Taktlosigkeit nicht zu überbietenden😡 Heulboje gezeigt , wo sie hingehört🤣🤣🤣🤣

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    1. 👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻

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    2. Das einzige was hier arrogant ist, ist Ihr Kommentar. Jemanden als Heulboje zu bezeichnen, zeigt nur, wie wenig Sie von Musik verstehen :-)

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  2. CHAPEAU FÜRSTIN / ALICE / CLAUDIO !!

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    1. 👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻

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    2. Die Arroganz der (angeheirateten) Fürstin wird nur durch Ihren Beitrag überboten. Gratulation :-) Frau Gloria darf Ihre Meinung kundtun, Vicky Leandros (die ebenfalls mit einem Adeligen verheiratet war), darf es nicht? Immerhin hat Frau Leandros Professionalität gezeigt und den geplanten Auftritt durchgezogen. Mit Verlaub - Ihr Stil ist nicht erstrebenswert.

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    3. Wie man V. Leandros als Sängerin findet ist hier uninteressant .Altersbedingt hat sie nunmal ihre besten Jahre lange hinter sich. Mit ihrem dümmlichen Moralgetue nach dem Motto Haltung zeigen gegen rechts ,hat sie sich bis auf die Knochen blamiert und lächerlich gemacht. Solche dummen Moralapostel braucht niemand und ich denke ,daß dies ihr letzter Auftritt auf Schloss Emeran war. Wer ihre Musik mag ,kann sich der einschlägigen Tonträger bedienen.

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