Vor noch nicht allzu langer Zeit hätten die dauergewellten Nachrichtensprecherinnen der ARD wie Eva Herrmann oder auch die adrett gekleidete Dagmar Berghoff den Zugriff beim Metzel-Abdul in der Berliner Gartenlaube ohne jeden dramatischen Unterton wie folgt kommentiert: „Der Attentäter Abdul B. wurde in einer Gartenlaube gestellt und im Verlaufe der Festnahme von einem SEK-Beamten erschossen!“ Klappe zu – Affe tot –, wie man so schön im Fernseh-, Theater- und Kinogeschäft sagt!
Heute klingt das so: „Der mutmaßlich männliche Mann mit mutmaßlich südländischem Aussehen wurde von einem mutmaßlich geschossen habenden SEK-Beamten mutmaßlich tödlich getroffen. Der mutmaßliche Täter erlag mutmaßlich seinen schweren Verletzungen. Die Polizei ermittelt die Hintergründe.“ Was, zur Hölle gibt es bei einem erschossenen Attentäter zu ermitteln, wenn das „nicht gesagt haben wollende“ – und das dennoch Offensichtliche -, unübersehbar ist und der Kerl tot in einer Hütte liegt?
Dieses kryptische Betroffenheits- und Verschleierungs-Geseiere unserer „unglaubwürdigen“ Moderatorinnen, stets in der Stimme mit einem vorwurfsvollem Bestürzungstimbre unterlegt, bringt mittlerweile jeden Zuschauer auf die Palme. Man sitzt vor der Glotze und möchte ausrufen: „Leute, sagt klar und deutlich, was ist! Bedient euch einer normalen und unmissverständlichen Sprache! Und behaltet um Himmels Willen eure überflüssige Meinung und ideologische Diarrhö für euch.“ Aber das nur am Rande.
Weit schlimmer noch, als die inhaltliche Berichterstattung, ist die Tatsache, dass die Bürger inzwischen jedes Wort anzweifeln, das aus Moderatorenmündern plätschert. Ganz gleich, ob ein Experte, ein Politiker, ein staatsgesalbter Medienheiliger oder Partei-Ideologe seine Stimme erhebt und zum Volk spricht, um es über einen dramatischen Sachverhalt zu informieren, deren Standardgeschwätz und Worthülsen-Gewäsch löst beim beim Publikum nur noch eine Reaktion aus: Akuten Brechreiz! Das absurde Theater auf der Mattscheibe dagegen nimmt unverdrossen weiter seinen Lauf.
Wenn dann nach dem ersten aufwühlenden Wellenschlag sich diese Hayalis, diese Schmieses, Restles, Miosgas und wie sie alle heißen mögen, sich bei ihren vor Buntheit triefenden Kommentaren eines erbärmlich moralisierenden Staats-Framings bedienen und sogar das Kunststück vollbringen, einen fundamentalistischen Islamisten in die gewaltbereite rechte Szene zu verorten, dann benötigt selbst ein ARD- und ZDF-Hardcore-Zuschauer gleich neben dem gemütlichen Fernsehsessel einen Kotzeimer. Das Ganze gipfelte gestern darin, dass man diesen Abdul medial zum AfD-Anhänger umettiketierte, um das politische Geschäft am Laufen zu halten.
Das Gelände der Berliner Gartenlaubenkolonie in Spandau war hermetisch abgeriegelt. Es stürmten zwei Dutzend, bis auf die Zähne bewaffnete und mit schusssicheren Westen ausgestattete Spezialkräfte der Polizei eine Gartenlaube, in der sich der CSD-Amokfahrer Abdul verschanzt hatte. Und weil dieser und gemeingefährliche Abdul in seiner Panik und seinem geübten Umgang mit Messern einen von der Politik und Justiz ungeschützten Politisten, mit Allahs Hilfe und iohne jede Reue töten könnte, musste wohl erschossen werden.
Man muss sich den martialischen Zugriff, der sich auf der Gartenanlage abgespielt hat, auf der Gourmet-Zunge zergehen lassen. Ich möchte das Bild gerne ein wenig zuspitzen, um den Lesern klar zu machen, um welches Szenario es sich hier handelte. Polizisten, von selbstherrlichen und ideologisierten Politikern, sowie politisch weisungsabhängiger Staatsanwälte und woker Richter, restlos verunsichert, teilweise hintergangen und damit bar jeder Rückendeckung, wenn es um einen Einsatz mit "fremdländischen Tätern" oder Migranten geht, haben ganz sicher auch Angst um ihr Leben. In der Ausübung ihres Dienstes haben sie daher zweifellos jedes Recht, sich selbst zu schützen und können bei Lichte betrachtet, politisch trotzdem nur alles falsch machen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage: Hätte es nicht ein Taser auch getan, um den Mann zu neutralisieren, um später weitere Erkenntnisse zu erhalten?
Ein unerträgliches Dilemma. Festzustellen ist weiter: Die Bürger bleiben weiterhin vollkommen schutzlos. Doch das ist in diesem Zusammenhang eher eine Petitesse. Die Bürger fühlen sich marodierenden Irren aus dem Morgenland wie Schlachtvieh ausgeliefert und ein Bundeskanzler hält dann, wenn etwas aus dem Ruder gelaufen ist, die passenden Trauerreden.
In der Gartenlaube in Spandau peitschen fünf Schüsse auf. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, dass man einen gnadenlosen Mörder ins Jenseits befördert, im Gegenteil. Aber auch hier bleibt der politische Einfluss von "oben" undurchschaubar. Die Frage bleibt: Will man auch mithilfe politischer Einflussnahme und Instrumentalisierung der Polizeikräfte vertuschen, was den handelnden Akteuren im Bundestag oder Kanzleramt schaden könnte?
Alles weist darauf hin, nicht nur im Falle von "Allahs Abgesandten Abdul". Ob nun dessen Beifahrer, der dank eines "willfährigen Richters" schneller wieder auf freiem Fuss war, als unsereiner denken kann. Auch im Falle des Todesschützen Fatih Khan G. in Stade, der in einer Jugendhifeeineinrichtung ein Massaker angerichtet und sechs Menschen erschossen hat, türmen sich die Ungereimtheiten wie ein monumentaler Berg vor den Bürgern auf.
Fatih Khan G, der Täter wurde in seiner Untersuchungshaft zwei Wochen lang videoüberwacht. Gleich nach Beendigung der Rundum-Überwachung beging er nach Polizeiberichten Lüneburg in seiner Haftzelle plötzlich Suizid. Man kann die Erleichterung in den Schaltstellen der Macht förmlich riechen. Was tatsächlich passierte, werden die Bürger wohl nie erfahren.
Dubium manet – oder auch: Der Zweifel bleibt! Und zwar bei jedem Wort, jeder Silbe und jedem Komma der offiziellen Berichterstatter. Nicht nur hinsichtlich der Vorgänge in der Laubenkolonie. Die gesamte "Causa Abdul" mitsamt der Richterentscheidung, einen Intensiv-Straftäter und Gefährder wieder besseres Wissen auf die Menschheit loszulassen, ist für sich schon gesehen ein politischer Skandal, bei dem - bildlich gesehen - längst dutzendweise die Handschellen klicken müssten. Der Attentäter war, wie man der Presse entnommen hat, bis wenige Minuten vor dem Anschlag unter polizeilicher Observation . Da türmen sich Fragen über Fragen auf, die sich nun "zum Glück" nicht mehr klären lassen.
Ich wills mal so sagen, ohne die grauenhafte Tat, deren Umstände und Begleiterscheinungen bewerten oder sezieren zu wollen: Wie es scheint, lautete das Motto des SEK beim Einsatz: Ein toter Terrorist ist ein guter Terrorist. Ich füge hinzu: … weil er in einem späteren Verhör nichts mehr Unangenehmes sagen kann. Ich will ja nicht unken! Schließlich kann man ja nicht wissen, ob der IS-Kämpfer und Allahs Liebling mit seinen Offenbarungen plötzlich Dinge offenbart, die für die Ohren buntgläubiger Bürger nicht geeignet sind.
Ins Bild dazu passt, dass man den "Komplizen" Abduls ziemlich zügig wieder hat laufen lassen. Den Bürgern schießen Dutzende angesichts der neuerlichen Gewalttat und deren „fragwürdigen Vorgänge und Kommentierungen“ durch den Kopf. Dazu zählen zum Beispiel auch die NSU, mannigfaltig geschredderte Unterlagen, der mehr als fragwürdige Suizid des Stade- Mörders, die untergetauchte Fluchtwagenfahrerin und nun der Einsatz mit tödlichem Ausgang in der Spandauer Gartenlaubenkolonie. Man kann inzwischen die Aufzählungen fragwürdiger Umgangs- und Erklärungsmodelle bei Straftaten mit migrantischer Beteiligung endlos fortsetzen.
Wäre
ich ein Verschwörungsfetischist, würde ich behaupten: Dunkle Mächte hatten auch bei der Tötung von Abdul ihre Finger im Spiel, zumal politisch derzeit viel zu viel auf dem Spiel steht.
Sicher aber ist: Die Sache stinkt zum Himmel. Ich glaube den offiziellen
Stimmen nichts mehr, – denn seit 15 Jahren ist nichts mehr so, wie man uns glauben
machen will. Das politische System, sowie seine Vertreter und ihre medialen Helfershelfer haben fertig! Endgültig! Die lügende und betrügende Regierungstruppe hat längst jedes Vertrauen der Bürger verspielt.
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