Die Lektüre des 60-seitigen Parteiprogramms dürfte jeder politikinteressierte Bürger geradezu genussvoll verschlingen, sollte er zufällig ein romantischer Anhänger von Lenin, Marx, Stalin, Kim Jong-un, oder Mao-tse-dung sein. Dann erschließen sich dem Leser auf jeder einzelnen Seite geradezu euphorisierende und sinnenfreudige Schmankerln, bei denen allerdings herkömmlichen Bürgern, die noch alle Sinne beisammen haben, Hören und Sehen vergehen dürfte.
Fassen wir kurz zusammen:
Interessanter aber ist, was die Parteiprotagonisten, wie Reichinnek, Schwerdtner, der Co-Vorsitzende Luigi Pantisano, aber auch die linke Parlamentarierin Vanessa Emde zum Wohle der Bundeshauptstadt und für die „arbeitende Klasse“ evaluiert haben. In Kreisen halbwegs vernunftbegabter Lebensformen würde man die Vorschläge als futuristisch-richtungsweisenden Kollaps menschlicher Hirnzellen beschreiben. Machen wir uns nichts vor: die Grünen, die "Sozial-Marxisten" in der SPD wie auch die Vertreter der ehemaligen Mauermörderpartei unter der Führung von Elif Eralp, Sören Pellmann, Luigi Pantisano, wollen sich das rote Rathaus unter den Nagel reißen, koste es, was es wolle.
Deutsche Bürger, das möchte ich hier voller Bewunderung anmerken, haben soziologisch und psychologisch gesehen, in den letzten Jahren maximale Überlebens-Resilienz bewiesen, überstanden sie in der Vergangenheit – mehr oder weniger glimpflich -, Angela Merkels Atomabriss und ihre Millionen schmarotzenden Sozialgäste; sie überlebten Hendrik Streeck und Karl Lauterbachs pandemische Orgien. Die Bevölkerung konnte sich vielleicht noch im letzten Augenblick vor Robert Habecks bundesweiter Ofenbedrohung retten, ganz sicher sind wir vor ihm aber immer noch nicht.
Wir sind zwar, und das möchte ich hier als besonderes Verdienst biodeutscher Landsleute hervorheben, Greta Thunberg, Luisa Neubauer oder Carla Reemtsma noch im letzten Augenblick entkommen, stehen aber nichtsdestoweniger kurz vor der Bewältigung unserer derzeit schwersten Herausforderungen: Friedrich Merz und Lars Klingbeil!
Wer da glaubt, wir wären schon auf der sicheren
Seite und könnten als Bürger, Steuerzahler, Väter und Mütter, Rentner oder
Arbeitnehmer bequem das rettende Ufer erreichen, nur weil die AfD in allen
Bundesländern erfreulicherweise auf dem Vormarsch ist, dem kann ich nur empfehlen,
das Parteiprogramm der Linken vollkommen zu ignorieren. Sofern man als Besitzer
lebhafter Synapsen die letzten Illusionen von einem funktionsfähigen Staat und
einem intakten Gemeinwesen bewahren will, ist man gut beraten, sich lieber mit den politischen Zielen der AfD anzufreunden.
- * Polizeiarbeit soll durch Sozialarbeit ersetzt und von Streetworkern bewältigt werden.
* Auflösung des Verfassungsschutzes;
* Wer länger als ein Jahr lang ein Haus besetzt, soll automatisch auch Eigentümer des besetzten Objekts werden;
* Villensteuer für größere Anwesen;
* Kein Baurecht für Ein- und Zweifamilienhäuser;
* Mietendeckel und Taskforce sowie ein „Mietwucher-Check“ gegen „Miet-Haie“ der sogenannten „Mietmafia“ und ihre „Abzocke“;
* Gefängnisstrafen nur noch in absoluten Ausnahmen; (wäre die Sprengung des Vatikans schon eine Ausnahme?) Hier unterscheiden sich die Macher des Programms von den Herrschern und Despoten der Vergangenheit signifikant. Lenin, Marx, Stalin, Mao oder Kim würden Kriminelle weniger freundlich behandelt haben.
* Häftlinge sollen ab sofort einen Mindestlohn erhalten; (logisch!)
* Typische Armutsdelikte müssen entkriminalisiert werden! (z. B. Ladendiebstahl, Schwarzfahren, Taschendiebstahl u. dgl.). Bankraub oder Überfälle auf Geldtransporter aufgrund akuter Armut oder Geldengpässe fallen natürlich nicht in diese Kategorie);
* Niemand wird mehr abgeschoben (jede Abschiebung ist eine zu viel);
* Palästinasolidarität (eine Sonderforderung von Vanessa Emde)
* Ausweiskontrollen werden komplett abgeschafft, weil ein diskriminierender Tatbestand;
Anmerkung des Autors: Wo käme man hin, wenn man Mitglieder des Remo-, Miri- oder Abou-Chacker-Clans, die jeweils etwa 1.500 Familienangehörige haben, andauernd überprüfen oder kontrollieren wollte?
* Einführung staatlicher Räume für das Konsumieren von Crack;
* Einbürgerung nach 5 Jahren – ganz gleich welcher Nationalität;
* Vergesellschaftung
von Wohneigentum großer Immobilienbesitzer;
* Abschaffung
von Noten und Zeugnissen in den Schulen;
Im linken Bildungskatalog werden gleichzeitig mehr Feiertage und weniger Hausaufgaben gefordert, schon der ständigen Überforderung der Schüler wegen. Das Einzige, was an programmatischen Ideen noch fehlt, ist Freibier für die Eltern an allen Werktagen mit ‚T‘ im Namen.
Doch ganz allmählich regt sich Widerstand in unserer
Bundeshauptstadt, und zwar ausgerechnet in einem Bereich, mit dem keiner rechnen
konnte. Mehr als 70 Polizisten haben spontan um zügige Versetzungen in ein
anderes Bundesland ersucht. Offen gestanden, wäre ich Polizist in Berlin, würde ich auch kündigen. Das Frustrationspotenzial unter den Ordnungs- und
Polizeikräften ist erheblich. Die Behörden in der Stadt befürchten jedoch, dass
diese Entwicklung nur die Spitze des Eisbergs sei.
Wir dürfen also gespannt sein, was aus unserer Hauptstadt wird, wenn die Linken erst einmal "aufgeräumt" haben. Sollten sie auf unerwartete Hürden oder auf eine erhebliche Gegenwehr der Bevölkerung stoßen, haben die Parteiführer immer noch die Option, den inzwischen arbeitslos gewordenen Fritz als bewährten Rhetoriker und Kämpfer gegen den "kapitalistischen Klassenfeind" als Galionsfigur anzuwerben.
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Unicredit Santo Stefano


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