Mit an Sicherheit grenzender Mutmaßlichkeit haben unsere Geheimdienste und die Polizei mithilfe dreidimensionaler Ermittlungen ihre noch unbelastbare Annahme bewiesen, - so jedenfalls der Sprecher der Bundesregierung -, dass der "Russe" nicht nur hinter den misslungenen Drohnenanschlägen auf den Leipziger Flughafen steckt, sondern auch hinter den jüngsten Terroraktivitäten auf unsere Stromversorgung.
Schauen wir zurück auf den Leipziger Vorgang, dort, wo alles begann. Auf den hochexplosiven Sprengsätzen in unmittelbarer Nähe des ukrainischen Waffentransporters vom Typ Antonow konnte eindeutig die DNA eines sogenannten "Wegwerfagenten" aus Belarus mit russischem Pass identifiziert werden. Es liegt auf der Hand, dass dessen Name noch nicht bekannt gegeben werden darf, weil man den Pass erst noch finden, sicherstellen, auswerten und zuordnen muss. Nur wem genau, das ist noch nicht ganz sicher. Irgendjemand wird sich schon finden lassen.
Wie in den letzten Stunden, - glasklar durch Hörensagen untermauert, - unbemerkt für die Behörden durchsickerte, hat ein 93jähriger Onkel des präsumtiven Attentäters, der seit 2015 wegen schwerer Demenz in Novosibirsk in Behandlung ist, dem Agenten aus Minsk seit Jahren erfolglos zugearbeitet, was auch erklären könnte, weshalb die Sprengsätze in Leipzig nicht hochgegangen sind. Demnach hat besagter Onkel, ehemaliger Chef-Ingenieur einer russischen Rüstungsfabrik, seinem subversiven Neffen bei der Übergabe der Drohnenbauteile versehentlich eine IKEA-Bauanleitung für den "Schrank Kleppstad" mitgegeben. Ein paar Schrauben sollen auch gefehlt haben.
Im Zuge der Ermittlungen gerieten noch weitere Tatverdächtige ins Visier, die unter Umständen, - aber nur, wenn wir es genauer wüssten -, „gefühlt“ an den Anschlagsversuchen beteiligt gewesen sein könnten. Aber wie ich bereits ausführte: Nichts Genaues weiß man nicht. Aber man forscht noch. Immerhin hat man 6 Raketen-Abschussvorrichtungen in Geländenähe des Tatortes gefunden, die auf ein hohes technisches Know-How schließen lassen, wie man es nur in Russland kennt. Mit dieser Abschussrampe könne man mithilfe pyrotechnischer Explosiv-Körper Drähte über die Zäune des Umspannwerkes schießen, um einen Kurzschluss zu verursachen, so Michael Esser, Polizeisprecher von Köln.
Immerhin
soll nach Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“ ein Verdächtiger,
wahrscheinlich mit einem italienischen Touristenvisum, illegal in den
Schengenraum eingedrungen sein, dessen Papiere am 28. April, um 17 Uhr 23 in
Minsk von Frau Natalia Kalaschnikowa, eine mutmaßliche Cousine von Herta
Kratochwil, Sachbearbeiterin für die Erteilung langfristiger Aufenthaltstitel für ungesteuert eingereiste Migranten in Köln, ausgestellt worden sein sollen.
Wahrscheinlich handelt es sich um die gleichen Saboteure, die vor 16 Jahren mit unwiderlegbarer Wahrscheinlichkeit in einem brandenburgischen Erdloch ein geheimes Waffenlager mit zwei Pistolen angelegt haben, um im Auftrage des russischen Geheimdienstes kurz vor den Wahlen 2026 in Sachsen- Anhalt Terror-Anschläge oder Attentate durchzuführen. Zum Glück hat man unmittelbar nach dem brisanten Fund in Rumänien eine Person ausfindig gemacht, der man die vollkommen verrosteten Pistolen zuordnen und einen putativen Tatnachweis führen konnte. Rumänien allerdings verweigert die Auslieferung des Mannes mangels konkreter Belege. Kommen wir zurück zum jüngsten Anschlag auf unsere Stromversorgung am Umspannwerk Turnow-Preilack.
In Ermangelung an Daten, Fakten und Belegen mutieren aufrüttelnde Erzählungen zum Tatsachen-Ersatz. Unsere Regierung nimmt somit den Bürger mit in ihre Welt glaubwürdiger Sagen, Mythen und Märchen, mit dem unbestreitbaren Vorteil, jede feindliche Nation unbürokratisch mit Sanktionen, Zöllen, und wirtschaftlichen Boykotten zu überziehen und gegebenenfalls Putin und die Russen, wie es Annalena ja schon einmal zelebriert hat, den Krieg zu erklären.
Bei Innenminister Dobrindt hörte sich das bedrohliche Statement, was den Anschlagsversuch auf den Energieriesen angeht, noch neutral an, als bei der BILD, dem STERN oder der SZ, um das Verhältnis rund um den Kreml nicht noch weiter zu eskalieren: „Die Erkenntnisse unserer Sicherheitsbehörden weisen bei dem „Raketenanschlag“ in Brandenburg auf beteiligte Personen hin, die im Auftrag russischer staatlicher Stellen gehandelt haben. Man erkenne in der Attacke das bekannte Muster hybrider russischer Operationen in Europa".
Sowohl die „Süddeutsche Zeitung“ als auch NDR und WDR, alle bekannt durch ihre zuverlässige und faktenbasierten Berichterstattungen, haben wieder eine bemerkenswerte Arbeit geleistet. Besonders den SZ-Redakteuren gilt unser aller Dank über ihr bewundernswertes investigatives Engagement an der Front. Vermutlich haben sie unter Einsatz ihres Lebens die russischen Untergrundkämpfer auf Schritt und Tritt begleitet, denn die Publikationen weisen eindeutig auf Insiderwissen hin.
Ein Tatverdächtiger soll angeblich Ende Juli über den Berliner Flughafen BER eingereist und anschließend mit einem noch nicht bekannten Mietwagen einer unbekannten Autovermietung nach Sachsen gefahren sein. Zwei Tage vor dem gescheiterten Drohnenanschlag in Leipzig soll er per Flugzeug (mit welchem ist auch noch unklar) ausgereist sein. Der Tatverdächtige soll neben einem lettischen auch einen russischen Pass besitzen.
Das ARD-Hauptstadtstudio hatte gemeldet, die Ermittler hätten eine Person ausgemacht, die an einen russischen Geheimdienst angebunden sei. Auch hier beachte man die gesichert staatsaffinen Konjunktive und zuverlässigen Spekulationen. Nichtsdestoweniger wird das von der Regierung präferierte Gedankenspiel mit dem unbestreitbaren Gedankenmodell, dass Putin Deutschland überfallen wird, dadurch erhärtet, weil man den flüchtigen aber erfolglosen Drohnensaboteur aus Minsk mitsamt der IKEA-Bauanleitung bis dato noch nicht verhaften konnte.
Ich wills mal so sagen: Kaum hatten sich die Ostseewogen nach dem Sprengstoffattentat auf die 1000-Milliarden teure Nord-Stream-Pipeline wieder geglättet und mit mutmaßlicher Wahrscheinlichkeit auch die Bauernopfer unserer Justiz zugeführt, berichten unsere Staatsmedien seit zwei Tagen rund um die Uhr über den nächsten Sabotageakt. „War es Terror?“, fragt das akademische Qualitätsmedium die „ZEIT“. Die Polizei ermittelt (zum Glück)! Am Dienstagmorgen hatten Unbekannte versucht, in der Nähe des Umspannwerks Turnow-Preilack an der Grenze zu Sachsen, unweit des Kraftwerks Jänschwalde, die Stromversorgung zu stören. Wer hinter dem Angriff steckte, ist klar, obwohl alles noch im Dunkeln liegt. Nach Tatverdächtigen werde dennoch weitergesucht – die Ermittlungen liefen in alle Richtungen. (Da sind wir aber alle beruhigt)
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| nachweislich eine russische Konstruktion |
Nach jetzigem Ermittlungsstand habe nur einer von mehr als einem Dutzend „raketenähnlicher Gegenstände mit Treibsätzen“ sein Ziel erreicht. Wie eine Spaziergängerin aussagte, die am Wegesrand zufällig eine Art „Rakete“ gesehen habe, wie man sie beispielsweise beim Jahreswechsel auf unseren Straßen abfeuert“, weiter berichtete, soll das „Ding“ bunt gewesen sein. Dass auch hinter diesem hybriden Angriff auf unsere sensible Infrastruktur nur der Russe stecken kann, liegt auf der Hand. Denn wer sonst könnte Interesse daran haben, die elektronisch erstellten Wahlprognosen der SPD, CDU und der Grünen empfindlich zu stören oder das korrekte Auszählen und richtige Zuordnen von Wahlzetteln in den Nachtzeiten mittels eines Blackouts durch bunte Knallfrösche zu verhindern, indem man die Stromversorgung kappt.
Wir
leben in unsicheren Zeiten, so viel steht fest. Wenn diese russischen Angriffe
auf unser Land in dieser Dynamik fortgeführt werden, vermute ich mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass unser eigener Geheimdienst der „Spiritus
Rector“ der bunten Knallfrosch-Anschläge auf unsere Starkstromnetze ist und mit lächerlichen
Angstszenarien die Bürger an die richtigen Wahlurnen treiben will. Klar allerdings
dürfte sein, dass russische Sprengstoffkommandos mit subversivem Auftrag, die
Bundesrepublik ins politische Chaos zu stürzen, sich einer Technik bedienten,
die garantiert funktioniert.
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