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Lars Klingbeil und seine Geistesblitze - oder: Die Schwarmfinanzierung

Als Finanzminister hat man es nicht leicht, vor allem dann nicht, wenn man nichts Anständiges gelernt hat, von Finanzen rein gar nichts versteht und aufgrund der Parteizugehörigkeit auch noch nie mit Geld umgehen konnte. Wenn wir diese Qualifikationen bündeln, sind wir assoziativ direkt beim „Sozialisten-Lars“ angekommen. Dass sich sein Job sozusagen zwingend zur apokalyptischen Herausforderung entwickelt hat, liegt auf der Hand.

Damit der geneigte Leser besser versteht, mit welch komplizierten Fallstricken, Hemmnissen und Stolpersteinen unser gut genährter Sozialist es zu tun hat und wie er sie bewältigt, soll hier Beispiel helfen. Stellen wir uns also vor, du hättest kein Geld, stattdessen aber Berge Altschulden, die man inzwischen mit Größenordnung der österreichisch-deutschen Alpenkette vergleichen kann. Dann würdest du selbstredend längst im Knast sitzen. Nicht so der Lars! Der hat im Gegensatz zu dir absolut kein Problem, zumal er sich aufgrund identischer Interessen, noch möglichst lange im Amt zu bleiben, auf seinen Leibeigenen Fritz und dessen sklavische Rückendeckung verlassen kann.

Wir erinnern uns: Spätestens, als einer der weltgrößten Chemiekonzerne und Börsenschwergewicht BASF erklärte, dass es seine Milliardeninvestitionen nach China verlagert, Continental die Segel strich, Hülsta in die Pleite ging, Satorius und Thyssen Krupp Tausende von Mitarbeitern entließ, VW plante, mehre Werke zu schließen, wurde es nicht nur an der Börse ungemütlich. Spätestens als bei Osram das Licht ausging und Großunternehmen in Scharen das Weite suchten, hätte unserem Robert – Gott hab ihn selig, selbiges aufgehen müssen. 

Man hätte das Fiasko, auf das unsere "Polit-Eliten" zusteuerten, schon vor Jahren erkennen können. Aber nein, stattdessen stürzte man sich mit Verve und dilettantischem Einsatz auf den Ofenbau und auf Windmühlen, um Deutschland mit heißer Luft zu beglücken. Und bei der heißen Luft, selbstmörderischen Sozialabgaben und apokalyptischen Steuerausfällen ist es bei Kanzler Merz geblieben, der offenkundig mit sadistischer Lust das Land in den Abgrund stürzen will. Weder Lars, noch Fritz oder irgendein regierender Führungspolitiker hat bis heute Einhalt geboten oder Vernunft walten lassen. Im Gegenteil. Die konzertierte Staatsgeldwäsche feiert fröhliche Urständ.

Nachdem nun die „Kredite“ von mehr als einer Billion Euro, - von unseren Politikern euphemistischerweise auch „Sondervermögen“ genannt -, seit geraumer Zeit neue Besitzer gefunden haben, wie beispielsweise Wolodymyr in der fernen Ukraine, ansässige Besucher wie Achmed, Mohamed, Ali und Yussuf oder auch die Inhaber und Aktionäre unserer leistungsfähigen Rüstungskonzerne. Die innovativen Ideen sind einfach zu knapp, um unsere staubtrockenen Staatskassen wieder ein wenig aufzupeppen. Aber will man das? Wohl kaum, solange Lars noch auf den Konten der Bürger und Sparer Guthaben vermuten kann.

Ich wills mal so sagen: Obwohl "unser Dickerchen" im Finanzministerium nicht einmal ansatzweise etwas von Finanzpolitik, nichts von ökonomischen Mechanismen oder wirtschaftlichen Zusammenhängen versteht, wurde er dennoch und wider Erwarten frontal von mehreren Gedankenblitzen getroffen. 

Sie heißen:

- Zuckersteuer,

- Plastiksteuer,

- Kryptosteuer.

Und damit es auch so richtig fetzt, erhöhte er:

- die Tabaksteuer,

- die Alkoholsteuer,

- die CO2-Steuer ab 2028,

- die Einkommensteuer,

hinzu kommen Erhöhungen für:

- Rentenbeiträge,

- die Pflege,

- Zuzahlungen bei Medikamenten,

- und höhere Sozialbeiträge für Gutverdiener.

Weil Lars auf Nummer sicher gehen will, macht er sich auch ans Sparen: 

- die kostenlose Mitversicherung des Ehepartners

- Streichung der Witwenrente

- und das Kappen des Elterngelds

Weg damit!

Unser verschlagener Finanzminister wäre kein echter Roter, würde er nicht über eine besondere Gabe verfügen: Die Evaluierung vernebelnder Wortschöpfungen für seine neuesten Bürger-Enteignungs-Projekte. Lars „tarnt“ eine nagelneue und harmlos klingende Zwangsabgabe mit dem Begriff „Crowdfunding“ -, neudeutsch auch „Schwarmfinanzierung“. In Wahrheit steckt hinter diesem Terminus der sogenannte Lastenausgleich für Staaten, die am Rande der Pleite stehen. Wie das genau funktioniert, will ich an einem Beispiel erklären, damit mich meine Leser auch verstehen.

Lars wird sich an seine Bürger mit einer umwerfenden Geschäftsidee wenden, die so klingt, als wolle er einen Vergnügungspark eröffnen, bei dem angeblich jeder auf seine Kosten kommt. Mit seinem Plan und dessen Finanzierung, verbunden mit dem Gewinnversprechen, dass es dir hinterher besser geht, wirst du dich sofort anfreunden, schließlich hast du ja auch die SPD gewählt.

Die Umverteilung, gut, gut, - man könnte sie auch Zwangsabgabe nennen, erfolgt also wie folgt: Jeder Bürger, der über höhere Sparguthaben, signifikante Vermögen oder teuren Immobilienbesitz verfügt, muss dem Staat altruistischen Zugriff auf das eigene Konto gewähren. Man nennt diese Selbstbedienung des Staats Lastenausgleichsgesetz. Die älteren Leser unter uns kennen diesen Terminus und die Folgen nur allzu gut.

Die Enteignung wird sich auf 50 % des von Lars berechneten Vermögenswertes eines jeden Bürgers beziehen und auf 120 vierteljährliche Rückzahlungsraten, also auf 30 Jahre verteilt, die aber zuvor in den sogenannten Ausgleichsfonds eingezahlt wurden. Schon der Begriff "Ausgleichsfond" klingt vielversprechend, impliziert er doch, dass der Staat später irgendetwas wieder ausgleichen würde. 

Ich sage euch: Lasst alle Hoffnung fahren. Es werden bestenfalls die dringendsten Haushaltslöcher ausgeglichen, wobei euer mühsam Erspartes und sinnlos auf Volksbankkonten herumliegenden Euros für alle Zeiten in gähnenden Staatslöchern verschwinden werden. Zu diesem Zweck wird ein Gesetz zur Vermögensabgabe, eine Hypotheken-Gewinn-Abgabe und eine Kreditgewinnabgabe eingeführt, die vom Finanzamt erhoben und von deinem Konto eingezogen wird. Noch ist das alles Zukunftsmusik, aber wir sollten misstrauisch sein, denn die Enteignungs-Kapelle in Berlin packt bereits die Instrumente aus.

Siehste, lieber Leser, jetzt fällt es sogar dir wie Schuppen von den Augen. Der dicke Lars hat dich gewaltig hinter die Fichte geführt und dir wird klar: Kein Staat kann 2,5 Billionen inklusive Zinsen jemals zurückzahlen. Unser Staat mit diesen Figuren schon gar nicht. Selbst deine Kinder werden noch Jahrhunderte lang auf die Rückzahlung der sogenannten „Anleihen“ warten müssen. Denn wie wir der Presse entnehmen können, hat unsere Regierung die über Steuern erhobene „Schwarmfinanzierung“ – in diesem Falle das Sondervermögen, in Höhe von einer Billion Euro jetzt schon zu 90 Prozent zweckentfremdet. Beim derzeitigen Schuldenstand unseres Staates von etwa 2,5 Billionen Euro werdet ihr so oder so blechen müssen.

Ja, man könnte auch sagen: Das, was die Regierung da gerade plant, wäre eine hochkriminelle Veruntreuung, schamloser Missbrauch in Tateinheit mit schwerem vorsätzlichem Betrug. Ach Leute, um das zu verdauen, – stellt euch doch einfach vor, ihr lebt alle in einem Vergnügungspark, dann lässt sich das alles entspannter ertragen. Immerhin können wir alle froh sein, dass man uns für das „Mitmachen“ nicht schon jetzt das Gehalt oder unser Einkommen gleich ganz einbehält. Mein Rat? Ich würde auswandern und mich woanders amüsieren.

                                           

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