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Selbstbestimmung! Endlich habe ich die Wahl zwischen männlicher Butterblume oder schwulem Grottenolm

Während der Normalbürger die desaströsen Folgen der Migrations-, Steuer- Energie-, und Abgabenpolitik der Ampel ausbaden muss, die Inder auf den Mond fliegen, die Ukraine mit Milliarddensummen subventionieren wird und Habeck mit seinem Wärmepumpenklimaoptimierungsgesetz nicht mehr ein noch aus weiß, umwerben SPD und die Grünen weltfremde Splittergruppen, die im Verhältnis zur Gesamtpopulation so gut wie keine Rolle spielen.

Doch nachdem es unsere Koalition ermöglicht, im Rahmen einer gesetzlich zugesicherten Selbstbestimmung mein Geschlecht ohne Formalitäten selbst zu bestimmen, werde ich auch davon Gebrauch machen. Klar ist für mich jetzt schon, dass ich mich nicht als polyamour-affiner oder omnibinärer Transgender eintragen lasse, weil ich es nicht ertragen könnte, wenn lüsterne Männer ständig auf meine nicht vorhandenen Brüste starren oder sich gar über die verrutschten Äpfel in meinem BH lustig machen. 

Ich werde mich ganz sicher auch nicht Tessa oder Georgina nennen, zum einen, weil mir die Namen nicht gefallen, zum anderen, weil ich dann gezwungen wäre, ständig Plisse-Röcke und Stilettos zu tragen und andauernd meinen Schniedel verleugnen müsste. Notfalls sogar mit gerichtlicher Hilfe, um mich gegen gegen anderslautende Behauptungen zu wehren. Da hat man es zugegebenermaßen als quere Topfpflanze oder homophobe Bergziege leichter.

Noch befinde ich mich im Zwiespalt, ob ich mich geschlechtlich als "nonbinäre Butterblume" oder als "Fritz, die rattenscharfe Schildkröte" registrieren lassen soll. Da ich dazu tendiere, meine männlichen Attribute zu bewahren, fällt mir die Entscheidung nicht leicht, zumal man als Blume per se weiblich ist. Jedenfalls grammatisch.

Ich werde mich auf dem Amt schlau machen, ob ich diesen Widerspruch behördlich auflösen kann, da bekanntermaßen aus vielen weiblichen Blümchen eine männliche Einheit wird. »Der Strauß«! Dabei handelt es sich um eine Geschlechtsumwandlung durch Zusammenlegung mehrerer homophiler Artgenossen, die man gemeinsam in eine Vase stopft. Doch weil ich nicht zum Gruppensex unter gleichgeschlechtlichen Artgenössinnen neige, bin ich noch etwas verunsichert. Swinging in der Bodenvase ist einfach nicht mein Ding.

Dennoch, das Problem sollte meiner Meinung nach lösbar sein, wenn ich meinen Anspruch als alleinstehende Butterblume im "Pluralis Tantum" geltend mache und somit als Gebinde wenigstens zum Neutrum mutiere. Es wäre eine Lebensform, mit der ich mich dennoch nur zum Teil anfreunden könnte. Denn immerhin – und das möchte ich betonen, würden orgiastische Freuden bei einem mutmaßlichen Fortpflanzungsversuch verloren gehen. 

Auf der anderen Seite hat die Lebensform als Schwalbe auch ihre Reize und will sie schon des vielen Vögelns und Fliegens wegen noch nicht gänzlich ausschließen, sofern man die Lebensform des Schwälberichs wählt. Man muss sich ja nicht mehr unbedingt apodiktisch und ein für alle Mal für irgendetwas entscheiden. Man sehe es mir aber nach, wenn ich keine Lust verspüre, als Butterblume von jeder dahergeflogenen Biene bestäubt zu werden. Nicht auszudenken, würde sich nicht etwa eine gut gebaute und lüsterne Honigsammlerin auf mir niederlassen, sondern eine Wuchthummel vom Schlage Ricarda Lang.

Auf der anderen Seite soll man ja nach dem Willen der SPD und der Grünen problemlos und jederzeit einen Geschlechterwechsel vornehmen können. Sollte mir also das Gesummse und Gedränge auf meinen Blütenpollen zu viel werden, könnte ich mich als Schildkröte, Grottenolm oder auch als schwuler Riesenrammler eintragen lassen. Letztere Option allerdings scheint mir schon wegen des andauernden Herumhoppelns auf die Dauer zu anstrengend zu sein. 

Deutscher Riesenrammler

Ich will mich jetzt nicht selbst unter einen stressigen Geschlechtsumwandlungsdruck setzen und werde mir Zeit nehmen, und in aller Ruhe die Vor- und Nachteile der verschiedenen Lebensformen studieren. Mich drängt ja niemand und ich kann ja nach einer Bedenkzeit endgültig entscheiden, ob ich hoppeln, schwimmen, vögeln oder fliegen will.

Abgesehen davon ist eine Geschlechtsumwandlung keineswegs so einfach, zumal nicht nur die Psyche eine wichtige Rolle spielt. Es gilt nämlich noch zu klären, was geschehen soll, wenn ich bestäubt, begattet, coital genötigt oder gar von einem artfremden Individuum besprungen werde und sich ungewollter Nachwuchs einstellen sollte. Denkbar allerdings wäre auch, sollte ich wider Erwarten Nachwuchswünsche haben, mich für die Osmose zu entscheiden, was mir hinsichtlich der Selbstbestimmung die Wahl des Grottenolms-, mit dem Vornamen Peter oder auch Dieter beispielsweise-, relativ sympathisch macht.

Immerhin eröffnete sich mir bei der Entscheidung, als (lat) "Proteus Anguinus" , also – mich als ein in Höhlengewässern lebender Schwanzlurch mit singulärem  Alleinstellungsmerkmal registrieren zu lassen, die Chance, mich nicht nur unter den vielen Geschlechtssuchenden leichter profilieren zu können. Man könnte sich jederzeit und nach Herzens Lust selbst begatten, und würde aufgrund der herausragenden Besonderheit, nach dem Willen der SPD, auch einen staatlich geförderten Schutzstatus genießen.

Sollten dennoch alle Stricke reißen und ich als Schwanzlurch unter erdrückender Einsamkeit leiden, schwimme ich zum Amt, beantrage die Umschreibung zum transgegenderten Eunuchen ohne Schwanz und ohne jegliche Begattungsambitionen und ziehe mich auf eine einsame pazifische Insel zurück. Fortan könnte ich unter Wasserschildkröten und Butterblumen leben, Grottenolme züchten und von der Stütze mein Südseeleben bestreiten. 

Ein reizvoller Gedanke, wäre ich doch bei dieser Variante wieder ein normaler Mensch, könnte wundervolle Selbstgespräche führen, ohne dass mir Klimakleber mit bunten Röckchen auf die Nerven gehen, die all die schönen oder unschönen Dinge betrachten und benennen, wie sie wirklich sind. 

Ich könnte sogar, wenn mir danach wäre, Ricarda - ohne juristische Konsequenzen fürchten zu müssen -, als dicke Dampfnudel bezeichnen, selbst wenn sie mit High Heels und Strapsen feengleich vor meiner Nase plumpe Fruchtbarkeitstänze vollführte. Ich könnte auch ohne das geringste Risiko einer Anzeige jeden SPD oder Grünenpolitiker als Deppen bezeichnen, der mir auf meiner Insel in die Quere kommt und jeden, der mich impfen, meine Atemluft besteuern, meine Freiheit beeinträchtigen oder irgendetwas decarbonisieren möchte. Ja, das wären geradezu paradiesische Zustände. Ich glaube, ich habe meine Wahl getroffen.

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Kommentare

  1. Obwohl der ganze Homo-und Transzikus derart dumm und lächerlich ist ,daß man ihn kaum noch karikieren kann ,ist es Ihnen Herr Mancini dennoch gelungen diesen Schwachsinn gekonnt zu überzeichnen. Das Lachen vergeht mir allerdings gründlich ,wenn ich sehe, wie sich dumme Politiker ,einschlägige Lobbyisten und verantwortungslose Ärtzte an minderjährige ,pubertierende Jugendliche heranmachen und sie bezüglich ihrer sexuellen Identität und Neigung gezielt manipulieren und verunsichern. Wer Jugendlichen Pubertätsblokker verschreibt oder sie zu einer operativen Geschlechtsumwandlung treibt ist kriminell.

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