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Happy Birthday, Dear Mr. President – Trumps Geburtstagsgeschenk an Putin - verheerend für unseren Fritz.

Nun ja, um ein Missverständnis zu vermeiden, muss ich meine Headline ein wenig präzisieren. Trumps "warmherziges Geschenk" an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu dessen 74.sten, verbunden mit den herzlichsten Grüßen aus dem Weißen Haus, ist für den alten russischen Haudegen ein Segen, für die EU-Vasallen dagegen ein hundsgemeiner Tiefschlag. Es handelt sich in Wahrheit um ein geradezu sardonisches Signal aus den USA in die Richtung der „Weltvereinigung engagierter Sanktionsfetischisten.“

Der in der westlichen Welt „geächtete“ Wladimir, den unsere ehemalige „Außen-Legasthenikerin“ Annalena einst verhaften lassen und unser heutiger bedeutungsarmer „What-a-Fool“ diesen verfluchten Russen mit martialischem Kampf-Geschwurbel in die Knie zwingen wollte, wurde gestern von Donald Trump -, nennen wir es:, - einem präsidialen Reinwaschungs- und Rehabilitierungs-Ritual unterzogen. Ab sofort ist Wladimir Wladimirowitsch Putin wieder international salonfähig. Zum Entsetzen deutscher Berufsdiskreditierer und Hochleistungsmoralisten eilte sogar unser Ex-Bundeskanzler Schröder in den Kreml, um seinem russischen "Busenfreund" höchstpersönlich zum Ehrentag zu gratulieren.

Das alles geschah, ohne dass sich die beiden Polit-Granden mit unserem wortgewaltigen Kanzler Friedrich vorher abgestimmt hätten, der gemeinsam mit seinen Koalitionären nichts unversucht gelassen hat, die eignen Bürger im märchenhaften „Erzähl-Duktus der Gebrüder Grimm“ vor dem bevorstehenden Angriffskrieg Russlands auf Europa vorzubereiten. In der SPD-Zentrale herrscht deshalb hysterischer Katzenjammer, im Kanzleramt lähmendes Schweigen und im Kreml wird die Geburtstagsparty angesagt.

Und während unsere "politischen Geistesgrößen", - vom Hass und vom ideologischen Kriegswahn zerfressen -, ihrem Volk durch Sprengungen der eigenen Atommeiler, Stilllegungen von Kohle- und Gaskraftwerken sowie klimarettenden Steuermaßnahmen die Energie- und Versorgungsgrundlagen entziehen und mit Atemluftbesteuerung und mit Gebläse-Öfen überziehen, auch um Wladimir ein für alle Mal zu zeigen, wie der Hase läuft, degradiert Donald Trump unsere links-grün-bunte Politelite mit seinem infamen Öl-Deal zu erbärmlichen Jammerlappen.

Aus Sicht deutscher Polit-Repräsentanten und glühender Anhänger übelgesinnter Wirtschaftssanktionen, öffentlicher Verteufelungen und Demütigungen, muss man sich Trumps nicht ganz uneigennützigen „Pazifizierungs-Vorstoß“ auf der Zunge zergehen lassen. Donald Trump hat seinem Freund Wladimir gestern zugesichert, er werde ihm im November 500.000 Tonnen Diesel abkaufen und anschließend eine weitere Bestellung in der Größenordnung von drei Millionen Tonnen Diesel in Auftrag geben. Dieser Deal wird den USA in kürzester Zeit wieder günstige Spritpreise bescheren, während Deutschland in die Röhre schaut.

Ich sehe schon bildhaft vor meinem geistigen Auge, wie sich unsere Feindbild-Furien, wie Strack-Zimmermann, Pistorius und Kieswetter, in Trauer vereint, im Keller des Bundestags verschanzen und bittere Tränen vergießen, nicht nur weil ihre monströse Kriegs- und Feindbildagenda vom großen Beschützer und Verbündeten Trump, - der als Garant für den Frieden in unserem Land gilt-, mit einem einzigen Federstrich den Mythos des Todfeindes in eine lächerliche Farce verwandelt. Schlimmer noch. Die geifernden Kriegstreiber werden sich unter trüben Funzeln die Köpfe darüber zerbrechen, wie man diese maximale Demütigung in eine großartige politische Leistung umdeuten könnte.

Dank einer Polit-Elite, die an Naivität, Ignoranz und Selbstüberschätzung kaum noch zu übertreffen ist, sitzen nun im Ergebnis einer katastrophalen Feindbildpolitik 85 Millionen Bürger in Deutschland in einer Energie- und Abhängigkeitsfalle, die nicht nur unserer Wirtschaft den Garaus machen wird. Dabei hätte man es wissen oder zumindest ahnen können, was sich da zwischen Trump und dem vermaledeiten Russen anbahnt, hat ihn doch der US-Präsident vor drei Wochen gemeinsam mit den Führern der wichtigsten Länder dieser Welt offiziell ins Weiße Haus zu einem „Friedensgespräch“ eingeladen.  

Und gestern? Da haben die beiden eine Stunde miteinander am Telefon geplaudert und Geschäfte gemacht. Durch Trumps Megadeal wird Putins Öl-Kasse wieder sprudeln wie die römische Fontana di Trevi, während Fritz und seine Brüder und Schwestern im Geiste den kleinen korrupten Selenskyj als weltweit größter Waffenlieferant und Geldgeber unterstützen und weiterhin deutsche Steuermilliarden versenken.

Sollte der kleine ukrainische Armleuchter weiterhin russische Öllager und Raffinerien mit Drohnen und Bomben angreifen wie gestern in Rostow und Donalds schönen Deal und damit auch die Midterms versauen, dürften Selenskyjs Zukunftsperspektiven und auch die seiner Banditen sehr überschaubar sein. Bei der Wiederwahl versteht Donald keinen Spaß. Außerdem geht es auch um schöne amerikanische Dollars und überdies darum, dass der amerikanische Kleinverdiener mit seinem großvolumigen Pickup, ohne sich große Gedanken machen zu müssen, für 50 Meilen wieder 22 Liter Superbenzin auf dem Highway verfeuern kann, wenn er mal wieder in den Supermarkt fahren will! Den russischen Überschuss in den US-Öllagern werden wir zu Apothekerpreisen dem Ami abkaufen und über der Ozean nach Deutschland schippern, damit der Spritpreis stabil bei knapp 3 Euro je Liter bleibt.

Die alten Römer in der Antike kannten den Spruch: „Tempora mutantur“. Da wurde der eine oder andere Idiot, ein dämlicher oder erfolgloser Feldherr oder großmäuliger Philosoph entweder von irgendeinem Brutus hinterrücks gemeuchelt oder zum Vergnügen des Volkes den Löwen im Forum Romanum verfüttert. Heute sind wir zum Glück ein wenig bunter und  menschlicher. Und was damals das Orakel war, das kriegsgeilen Feldherren große Siege voraussagte, dieses aber in schöner Regelmäßigkeit irrte, sind es heute die erratischen Grünen, die uns paradiesische Lebensqualitäten versprechen, indem sie uns alles verbieten, was uns Freude macht. Auch den Fortschritt.

Wir geben unseren roten und grünen Geistespotentaten und schwarzen Führungsirrtümern qua selbstmörderischer Steuern freiwillig nicht nur unser letztes Hemd, wir wählen, wie beispielsweise in Berlin, sogar noch euphorisch unsere eigenen Henker. Was uns dann noch an Werten und Erspartem übrigbleibt, spenden wir aus humanitären Beweggründen den migrantischen Besuchern, die uns dankbar den Rest geben.

Nein, wir können den großmäuligen Fritz beileibe nicht mit Leonidas (480 v. Chr.) vergleichen, der damals in der Schlacht bei den Thermopylen gegen die überlegenen Perser wenigstens rechtzeitig eingesehen hat, dass der Rückzug eine gute Option sein kann, um den verbliebenen Rest seiner Überlebenden zu retten. Leonidas mit seinen 300 spartanischen Hanseln wusste wenigstens, wann es nichts mehr zu holen gab. Fritz dagegen weiß es nicht und kämpft weiter, als sei er mit seinem Parteifreunden in der Übermacht. Gleichzeitig kämpft er die eigenen Bürger, gegen Lars, gegen die Linken, die Grünen, die Russen, gegen die Ölpreise und die AfD, gegen den eigenen Verstand und gegen seinen beschissenen Ruf. Der Herr sei ihm und uns gnädig.

                                         

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