Guter Gott, Herr Kerkeling, möchte man genervt ausrufen! Lassen Sie es gut sein! Wir haben schon genügend Komiker in Regierungsverantwortung, die sich bislang weitgehend erfolglos an der Beseitigung von demokratischen Grundrechten der Bürger abgearbeitet haben. Auch wenn Sie im Thüringer Landtag noch einmal eine „letzte Bühne“ bekommen, Tatsache ist: Horst Schlämmer und die bittere Realität hat Sie längst überholt, da mögen Sie gegen die AfD lamentieren, wie sie wollen.
Was sich in Thüringen gerade abspielt, übertrifft bei Weitem jede bitterböse Satire und stellt selbst die Strandkorb-Aktion der begnadeten Polit-Karikatur Amthor in den Schatten. Die tiefrote Partei „Die Linke“ schickt einen links-aktivistischen Witzbold mit "Schwulen-Bonus" an die Erfurter Verteidigungsfront „antifaschistischer Parasiten“ und „roter Sozialisten“, um vor Ort als Widerstandskämpfer 60 Millionen Wähler zu entmündigen und ihrer demokratischen Rechte zu berauben.
Dass
sich die heutigen Promis, ob angebliche, sogenannte, selbsternannte oder auch berufene,
aufgrund desaströser Einkommensengpässe als opportunistische Marktschreier in
den Dienst der Regierungsparteien stellen, ist ja so neu nicht. Doch jetzt
kommen auch noch die Vielfältigen, die Bunten, die Wunderlichen, die Geschlechtsverirrten und
Pseudo-Humanisten hinzu, die sich auf der untergehenden Titanic in dem Glauben
auf Rettung auf dem Oberdeck der Macht versammeln und wie lächerliche Harlekine ihr eigenes Ende ignorieren.
Der "Untergang" der Altparteien jedoch dürfte für die opportunistische Künstlerclique einschließlich ihrer "medialen Helfer" alles andere als "sozialverträglich" ablaufen. Da ist die Motivation groß, den letzten Rest an Stolz zusammen mit dem Rückgrat an der Garderobe abzugeben, auch wenn den politischen Mäzenen das Wasser bis zum Hals steht. Doch bei dieser mächtigen Klientel ist, was so Einige noch nicht überrissen haben, nicht mehr zu holen als warme Worte.
Ein Verbotsverfahren der AfD in Gang zu setzen, wie es nun die Protagonisten in panischer Existenzangst im Thüringer Landtag zu Erfurt planen, gilt unter allen Top-Juristen dieses Landes als völlig unrealistisch, zumal selbst der Verfassungsschutz vollkommen „blank“ dasteht. Die Behörde kann bis heute weder überzeugende noch belastbare Beweise für rechtsextremistisches oder gar verfassungsfeindliches Handeln der AfD vorlegen, ganz zu schweigen von Planungen eines Umsturzes.
Erwartungsgemäß
titeln die System-Medien: „Nicht nur Hape Kerkeling: Promis stellen sich gegen
die AfD!“ Nun ja, wenn Second-Hand-Artisten, scheiternde Fußballer, ja, sogar DSDS-gewinnende Sänger
oder abgehalfterte Filmdiven wegen schwindender Popularität des Volkes Wahlstimme
ersetzen und als Vorbild-Demokraten den Vulgär-Demokraten eines Besseren
belehren sollen, muss die Verzweiflung vor dem tiefen Fall und der eigenen Verelendung dramatisch
sein.
Dumm nur: Über ein Verbot entscheidet das Bundesverfassungsgericht. Ein beliebter Entertainer ersetzt keine Beweise, auch wenn er Georg Maaßen, der ebenfalls im thüringischen Landtag eine Stimme hat, als „Knalltüte“ bezeichnet. Ich wills mal so sagen: Der gefährlichste Gegner mit den besten Erfolgsaussichten auf den sich abzeichnenden Untergang der „Vergnügungsversion Titanic“ ist der Kapitän selbst, der mit großem Gestus und markiger Ankündigung, die AfD halbieren zu wollen, frontalen Brandmauerkurs hält.
Doch jetzt erweist es sich: Der erst so harmlos dahergeschwommene Eisberg ist unter der Wasserlinie 9-mal größer, was Fritz inzwischen bei jeder Prognose, bei jeder Erhebung und nach jeder Wahl an den Ergebnissen zwar ablesen kann, aber dennoch nicht zur Kenntnis nimmt. Der Rumpf der Titanic ist vollgelaufen, was für die Bürger im Unterdeck alles andere ist, nur kein Zuckerlecken. Im Gegenteil. Viel schlimmer aber ist, dass sich die Herrschaften auf dem Luxusdeck keinerlei Gedanken über das Schicksal des Schiffes und ihrer Passagiere machen, die nicht nur die gesamte Passage, sondern auch die Kapelle und den Untergang bezahlen.
Der
Auftritt im Thüringer Landtag mit Hape Kerkeling dürfte eine ebenso jämmerliche
Posse werden wie die erbärmliche Show des linksgedrallten Didi Hallervorden. Im Polit-Theater
Erfurt wird der Vorhang fallen, die Medien werden gefälligen Applaus spenden und das
Publikum wird wütend zur Kenntnis nehmen müssen, dass es wieder einmal die Eintrittsgelder für
das Schmierentheater zu verschmerzen hat. Aber vielleicht lässt sich ja unser
aller Philipp zur allseitigen Belustigung noch etwas einfallen. Palim, palim!
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