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Der Abgesang. Die letzte Rede des Kanzlers

Deutschland und nicht nur Deutschland wurde heute Zeuge einer der sinnbefreitesten, substanzlosesten und erbärmlichsten Reden eines Kanzlers, dessen einzige hoffnungsvolle und positive Feststellung für unser Land darin gipfelte, dass aus seiner Sicht die Armenspeisung, die Suppenküchen und die Archen noch funktionieren, wohl wissend aber, dass VW mehrer Werke schließen will, 50.000 Mitarbeiter entlassen muss und drauf und dran ist, pleite zu gehen.  

Man möchte sich als Deutscher und vor allem als denkender Bürger vor Scham heimlich aus dem Land stehlen und sich irgendwo verstecken, wenn der zweithöchste Amtsträger jenseits aller Realitäten und entkoppelt von jeder Tatsache rhetorisch wie inhaltlich öffentlich sein eigenes politische Grab und das seiner Partei schaufelt. In den Mienen der eigenen Parteifreunde machte sich ungläubiges, teilweise fassungsloses Entsetzen und Resignation breit, das selbst vom letzten Höflichkeitsapplaus nicht darüber hinwegtäuschen konnte: Das war’s, Herr Merz.

Alice Weidel verpasste dem Kanzler eine Breitseite nach der anderen und zerlegte in ihrer "Rede-Analyse" mit schweren Treffern die gesellschaftspolitischen Hirngespinste, die bunt-sozialistischen Kopfgeburten, die selbstmörderischen Wirtschafts-, Klima- und Migrationsphantastereien der Koalition. Sie entlarvte wie mit einem Skalpell die niederschmetternde Inkompetenz eines bedauernswerten Tropfs, der so gerne Kanzler geblieben wäre. Nahezu jedes Wort der AfD-Co-Chefin, jeder Satz und jede Zustandsbeschreibung eines vor einer Staatspleite stehenden Landes offenbarte dem Publikum am Fernseher und im Plenarsaal mit schmerzhafter Klarheit das Ergebnis einer Politkaste, die sich den Staat zur Beute und die Bürger zum Opfer gemacht hat.    

Alice Weidel reihte gnadenlos katastrophale Fehlleistungen, Versäumnisse, Irrtümer und Verstöße der von Glaubenssätzen und Ideologien getriebenen Besserwisser und moralisierenden Demagogen aneinander, die aber besser daran getan hätten, sich ein neues Volk zu suchen, um sich in einem gesellschaftlich intakten Land auszutoben. Noch glauben die regierenden Akteure, mit Überheblichkeit, Anmaßung, Herrschafts-Attitüde und staatlicher Sanktionsmacht das rettende Ufer zu erreichen. Doch insgeheim wissen sie, was sie erwartet. Sachsen-Anhalt hat ihnen die Augen geöffnet - es war der Anfang vom Ende. Nicht nur im Osten Deutschlands schwingt das Damokles-Schwert bereits am seidenen Faden über deren Köpfe.

Der politische Abgesang eines hoffnungslos überforderten Mannes, der immer noch nicht begriffen hat, - auch nicht nach der Wahlschlappe in Sachsen-Anhalt und des sich anbahnenden Desasters in Mecklenburg-Vorpommern, gipfelt in der heutigen Bundestagsrede von Friedrich Merz mit dem Rettungsversuch durch die Präsidentin des Bundestages Julia Klöckner, die feixende, amüsierte und johlende AfD-Fraktion auf den Abgeordnetenbänken geschlossen aus dem Saal werfen zu lassen. Selbst die in der hintersten Bank sitzenden Abgeordneten stimmten einer amoralisch handelnden Bundestagspräsidentin zu, als sie dazu schwiegen und scheinbar die Androhung des Rauswurfs achselzuckend als demokratischen Prozess beklatschten.

Ja, es stimmt: Die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel könne, – wie Friedrich Merz seine Jammer-Rede begann -, „vor lauter Kraft nicht laufen.“ Kein Wunder, versammelt sie doch tagtäglich immer mehr allmählich erwachende Bürger hinter sich. Die Reaktionen und die Gesichter in den Regierungsbänken zeigen blanken Hass und mühsam unterdrückte Panik angesichts der Tatsache, dass mit ihrer Politik und den AfD-Protagonisten die Anhängerschaft der AfD in der Republik dynamisch und unaufhaltsam anwächst. „Schauen Sie ihren Nachbarn links und rechts von Ihnen an,“ richtete Alice Weidel ihre Worte an die Abgeordneten der CDU. „Denn jeder Zweite wird bei der nächsten Wahl nicht mehr da sein.“  

Dieser Satz verfehlte nicht seine Wirkung. Der sich anschließende Auftritt von Friedrich Merz, der sich nun mit trotzig-larmoyantem Duktus und lächerlichen Rechtfertigungsversuchen hoffnungslos in seiner Rede verzettelte, mündete in der Quintessenz unübersehbar in den politischen Offenbarungseid eines stürzenden Kanzlers, wie es ihn in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands niemals zuvor gegeben hat. Die Würfel werden wohl in den nächsten Tagen hinter verschlossenen Türen endgültig fallen, denn Fritz ist für die eigene Partei mehr als nur eine Last, er ist der Garant für den Untergang.

Friedrich Merz hat es wohl selbst gespürt, als er in einem letzten verzweifelten Aufbäumen die Notwendigkeit der Unterstützung der Ukraine postulierte, die Bedrohung durch Russland mit dem sogenannten Angriff auf den Leipziger Flughafen hervorhob, das Klima-Engagement vehement verteidigte, die unumgängliche Remigration ablehnte und den politischen Mauerbau gegen die AfD implizit verteidigte. 

Der Mann hat nicht den leisesten Zugang zu der Tatsache, dass die Verteidigung seiner verheerenden und aberwitzigen Religionen wie Energiekosten, Krieg, Migration oder Klima von der breiten Bevölkerung entschieden abgelehnt werden, weil sie unsere Volkswirtschaft endgültig ruinieren. Wäre er nicht Kanzler, würde ich ihm eine schwere Psychose attestieren. Möglicherweise schlagen seine Neuroleptika nur unzureichend an. Und dennoch ...

Es waren die Worte eines Mannes, dem die Bürger das Vertrauen restlos entzogen haben und der den Rückhalt in der eigenen Partei verloren hat. Nicht nur die Bürger, auch die "Parteifreunde" sehen sich nach neuen Hoffnungsträgern um. Die Kanzlerworte von Fritz sind jämmerliche Floskeln, abgegriffene Phrasen und hohle Plattituden, die kein Bürger und kein Wähler mehr hören kann und will. Man konnte es dem Kanzler ansehen, als er das Rednerpult verließ und seinen Platz einnahm. Er ist ein gescheiterter Mann, einer, dem man bestenfalls noch Mitleid entgegenbringen kann. 

Als überheblicher und selbstherrlicher Adler ist unser aller Ego-Fritz, wie einst Ikarus in der griechischen Mythologie, mit großen Schlägen seiner gefiederten Schwingen der Sonne entgegengeflogen, nun ist er als jämmerlicher Spatz im freien Fall abgestürzt und auf dem Boden der Realität aufgeschlagen. Die Blamage für Deutschland könnte nicht größer sein. Immerhin, es dürfte seine letzte "große" Bundestagsrede gewesen sein! 

                                       

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Kommentare

  1. Herrvorragender Kommentar . Wie mit dem Skalpell den Lügenpunzler zesiert .....

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